Hilfe, psychische übelkeit?

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1 Antwort

Sorry - zwei Fragen, die Du vermutlich schon unzählige Male beantwortet hast (kurze Antwort genügt :) Wie äusser sich diese Überkeit? Und gibt es Momente wo Du sie immer resp. andere wo Du sie niemals hast?

DIWEL 31.07.2016, 16:35

kommt immer drauf an . Jetzt habe ich gerade Urlaub deswengen wüsste ich nicht wieso .. sonst in der Berufsschule

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gschyd 31.07.2016, 17:47
@DIWEL

Liebe Diwel, Merci für Deine Antwort – ich habe Dich nicht vergessen, dauerte nur ein bisschen bis ich mit meiner Antwort zufrieden war : )

Mir kamen die folgenden drei Gedanken

Antizipatorische Übelkeit

  • (meist im Zusammenhang mit Chemo – (wird es jmd bei der 1. Chemo schlecht wird es ihm oft auch bei allen nachfolgenden übel, unabhängig davon, ob das verabreichte Medikament Übelkeit
    als Nebenwirkung hat oder nicht) – d.h. der Körper erwartet in bestimmten Situationen (konkreter, wiederkehrender Auslöser) dass es ihm schlecht wird und er reagiert entsprechend.

Was denkst Du? Eher nein?


Psychosomatische Übelkeit

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen und Faktoren hervorgerufen werden..

Dabei stiess ich auf „Chronische Übelkeit“

  • Du bist nicht allein!
  • Ich weiss nicht, ob Du das schon mal gelesen hast…
    http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/39391/
  • (und ich zögerte sehr Dir den Link zu posten, da v.a. Probleme aber nur wenige Lösungen geschildert werden – andererseits ist es manchmal einfach hilfreich zu wissen, dass andere in derselben / einer ähnlichen Situation sind….)

und panische Angst vor dem Erbrechen hab ich auch noch).

kann das Emetophobie sein?

Link aus obigem Forum von unerkannt(sorry), dort auch zweiter Link  http://www.emetophobie.de/emetophobie/definition



Körper, Geist und Seele sind für mich ein Team!
(diese Ansicht half mir während meiner Krebserkrankung sehr, alles bestens, bin wieder gesund :)

  • So habe ich meinen Körper jeweils gelobt wie er (sich durch das volle Programm) kämpft und daraus Energie geschöpft
    – liess es aber auch zu wenn er ein bisschen Pause brauchte, gab ihm Zeit zu regenerieren…- und auch mal mit ihm geschimpft (im Stile, letztes mal gings aber besser / doch auch oder auch so nicht!)
  • Den Geist nutzte ich zum positiv denken
    (ich selbst dachte zB immer „ich will leben“ – wurde irgendwie zu meinem Leitspruch/Motto, nur 1x „ich will nicht sterben“)
  • Versuch allenfalls auch einen Leitspruch zu finden (OHNE Verneinung) – mir kam gerade „ich fühle mich überall wohl“ in den Sinn.. – Du wirst ihn schon finden, da bin ich sicher…
  • Und die Seele habe ich durch die Familie, liebe Freunde & Mitmenschen und viele Gespräche gehätschelt und damit gestärkt.


Vermutlich hast Du einiges schon gehört – allenfalls konnte
ich Dir eine kleine Türe öffnen, was mich sehr freuen wird.

Glaub an Dich selbst – und unser Körper ist zu immenser Leistung fähig und unglaublich regenierbar – Ihr werdet das schaffen – gemeinsam : )

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