Hilfe post vom Gericht Vollstreckungsbescheid?

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6 Antworten

Was genau hat das zu bedeuten?

Vollstreckungsbescheid (Amtliches Muster): http://www.mahngerichte.de/verfahren/vordrucke/images/vbgesamt.png

Ein Vollstreckungsbescheid ist das Gleiche wie ein vorläufig vollstreckbares Versäumnisurteil, aus dem die sofortige Zwangsvollstreckung (bspw. Pfändung Deine Kontos oder Lohnes oder durch Gerichtsvollzieher bei Dir zu Hause) betrieben werden kann.

Da Du auf den Mahnbescheid gegenüber dem Mahngericht nicht reagiert hast, wurde auf Antrag des Antragsstellers (Zahnarzt) der Vollstreckungsbescheid gegen Dich erlassen. Auf diese Konsequenz wurdest Du im Mahnbescheid hingewiesen.

Da steht keine frist drauf.

Hinsichtlich der Zahlung gibt es keine Frist, denn die Zahlung hat sofort, unverzüglich in voller Höhe zu erfolgen.

Schau ansonsten mal auf die Rückseite, denn dort steht, dass Du innerhalb von zwei Wochen Einspruch (auch teilweise möglich) einlegen kannst. Wenn Du den Vollstreckungsbescheid am 21.01.2017 erhalten hast (laut Datum auf dem gelben Umschlag), hast Du bis einschließlich Montag, 06.02.2017, 23:59:59,99999 Uhr Zeit diesen einzulegen. Der Einspruch muss bis zum Ende der Frist in schriftlich Form (beiliegendes Formular verwenden) beim Mahngericht eingegangen sein.

Kann ich noch zu ihr fahren und das direkt Bezahlen ?

Ja, natürlich, jederzeit.

In dem Fall solltest Du Dir aber unbedingt a) eine schriftliche Quittung, aus der hervorgeht, dass Du x,xx für den Vollstreckungsbescheid des AG xyz vom xx.01.2017 mit Geschäftsnummer 17-xxxxxxxx-xx bezahlt hast und b) die Herausgabe der vollstreckbaren Ausfertigung verlangen. Nur damit hast Du einen Nachweis, dass Du gezahlt hast und dass nicht in 25.- € irgendjemand mit der Ausfertigung erneut versucht gegen Dich zu vollstrecken. Alle Dokumente danach gut aufheben.

Oder ist es dafür nun zu spät.

Wie oben geschrieben, Du kannst jederzeit zahlen (dadurch vermeidest Du die Zwangsvollstreckung und damit weitere Kosten).

Kommt der Gerichtsvollzieher jetzt obwohl es kein Vollstreckungstitel ist.

Doch, es ist ein Titel aus dem die Zwangsvollstreckung betrieben werden kann. Der Gerichtsvollzieher kommt allerdings erst, wenn der Gläubiger dies beim Vollstreckungsgericht beantragt, was vermutlich aufgrund von Postlaufzeiten frühstens Ende nächster Woche möglich sein wird und dann hängt es von der Auslastung des Gerichtsvollziehers ab.

Es könnte aber auch eine Kontenpfändung vorgenommen werden, wenn dem Gläubiger Deine Bank bekannt ist. Gleiches gilt für den Arbeitgeber.

STEHE ICH JETZT NEGATIV IN DER SCHUFA ?

Derzeit wäre ein negativer Eintrag nur dann möglich, wenn der Gläubiger Vertragspartner der Schufa ist und dies gemeldet hat. Es kann Sinn machen, sobald die Sache erledigt ist, also mit etwas Abstand, eine Schufa-Auskunft einzuholen.

Und wenn ich es sofort bezahle würde der eventuelle negative Eintrag wieder rausgenommen und die schufa währe als wenn da nie ein negativer Eintrag war ?

In dem Fall (wenn es einen Eintrag gäbe) hättest Du nur Anspruch auf einen Erledigungsvermerk. Eine Löschung des Eintrags würde erst zum 01.01.2021 vorgenommen werden.

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Meines Erachtens und nach Deiner Schilderung hat der Antragsteller (Zahnarzt) allerdings keinen Anspruch auf Zahlung gegen Dich.

Dadurch, dass Du zum Zeitpunkt der Behandlung als Minderjährige nur beschränkt geschäftsfähig warst, hätte eine solche Regelung, nach der Du zur Zahlung des Betrages herangezogen wirst, weil Du Deine Krankenkassenkarte nicht vorgelegt hast, der ausdrücklichen Genehmigung Deiner Eltern bedurft. Eine solche Genehmigung werden Deine Eltern damals wohl nicht erteilt haben.

Dadurch, dass Du zwischenzeitlich volljährig geworden bist, kannst Du dieses Geschäft selbst genehmigen. Dies würde ich an Deiner Stelle nicht tun.

Stattdessen würde ich schriftlich und nachweislich (Einschreiben-Einwurf, Porto: 2,85 €) Einspruch einlegen.

Sockenpapa123

Str. Nr.

PLZ Ort

sockenpapa123@email.de

01xx-xxxxxxx

0xxxx-xxxxxxx

AG Ort

Mahnabteilung

Postfach

PLZ Ort

Ort, 24.01.2017

17-xxxxxxxx-xx (<-- Geschäftsnummer)

Zahnarzt (Antragsteller) ./. Sockenpapa123 (Antragsgegner)

Vollstreckungsbescheid vom xx.01.2017

EINSPRUCH

Gegen den oben genannten Vollstreckungsbescheid legt der Antragsgegner vollständig Einspruch ein.

Unterschrift

Trotz Deines Einspruchs könnte der Antragsteller die Zwangsvollstreckung betreiben (die überraschend kommen kann, gegen die Du Dich dann aber wehren kannst). Sorge einfach dafür, dass Du genug Bargeld im Hause hast.

Nach dem Einspruch wird das Mahngericht das Verfahren an das vom Antragssteller bestimmte Prozeßgericht (es muss sich hierbei um Dein örtliches Amtsgericht handeln) abgeben. Über die Abgabe werden beide Parteien informiert, der Zahnarzt bekommt eine Abschrift Deines Einspruchsschreibens.

Das Prozessgericht wird dann den Zahnarzt auffordern seinen Anspruch zu begründen. Diese Begründung wird Dir dann das Gericht vorliegen und Dich fragen ob Du Dich verteidigen willst. Diese Verteidigungsbereitschaft solltest Du dann dem Gericht anzeigen. Anschließend solltest Du anhand der Begründung erwidern und dabei ausführen und nachweisen, dass Du noch Minderjährig warst, keine Genehmigung vorlag und auch keine Erteilt wird.

Aber wenn es soweit ist kannst Du hier nochmals eine Frage stellen. Alternativ würde ich Dir auch das Forum von 123recht.net empfehlen (kostenlos, Registrierung erforderlich). Anwaltliche Vertretung bietet sich in Deinem Fall und falls Du Einspruch einlegen willst auf jeden Fall an.

Sochenpapa123,

eine Sache kannst Du noch nachprüfen, weil der Anspruch der Zahnärztin mittlerweile verjährt sein kann. Im dem Fall würde sich ein Einspruch erst Recht lohnen.

In welchem Jahr war die Behandlung?

Wann wurde der Mahnbescheid erlassen (das Zustelldatum ist nicht gemeint)?

Hallo.

Du hast 2 Wochen Zeit gegen den Vollstreckungsbescheid Einspruch einzulegen. Wenn Du das nicht machst, wird der unwiederruflich gültig. Dann KANN der Gläubiger dein Bankkonto oder deinen Arbeitslohn pfänden. Der Vollstreckungsbescheid wird beim Gericht gespeichert, und Auskunfteien wie z.B. Schufa fragen diese Gerichtsdatei regelmäßig ab. Früher oder später wird der Vollstreckungsbescheid also deine Schufaauskunft negativ beeinflussen.

Am besten wäre es, wenn Du innerhalb der Frist gegen den Vollstreckungsbescheid Einspruch einlegst, und die Forderung vollständig bezahlst. Dann würde es ja keine Forderung gegen dich mehr geben, und somit die Voraussetzung fehlen weiter gegen dich vorzugehen.

Aber auch wenn Du das Geld momentan nicht hast und versuchen willst die Sache mit dem Gläubiger durch Ratenzahlung auszugleichen, würde ich in jedem Fall Einspruch einlegen. Denn seinen Zusage die Sache zu stoppen, hat er ja schon mal nicht eingehalten. Wenn es dann zu keiner Ratenzahlungsvereinbarung mit dem Gläubiger kommt, kannst Du immer noch den ganzen Betrag auf einmal zahlen, oder sogar den Einspruch zurücknehmen. Aber zumindest hast Du mehr Zeit als die 2 Wochen.

Evtl. kannst Du die Zeit auch nutzen um zu klären, ob Du als damals Minderjähriger die Forderung überhaupt bezahlen musst. Aber es ist die Frage ob sich für € 190,00 die Mühe lohnt.

Und ganz wichtig: Den Einspruch per Einschreiben an das Gericht schicken, damit Du auch beweisen kannst, daß Du fristgerecht Einspruch eingelegt hast.


So ein toller Beitrag wird durch den letzten, sinnfreien Satz zumindest abgewertet!

Ein Einspruch beweist nur den Zugang eines Schriftstücks, aber niemals alleine dessen Inhalt. Also Geldverschwendung.

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@MaikGold

So ein toller Beitrag wird durch den letzten, sinnfreien Satz zumindest abgewertet!

Ich halte den Beitrag weder für toll, noch den letzen Satz für sinnfrei

Ein Einspruch beweist nur den Zugang eines Schriftstücks, aber niemals alleine dessen Inhalt. Also Geldverschwendung.

Für den fristgerechten Zugang des schriftlichen Einspruchs bei Gericht trägt ausschließlich der Antragsgegner die Verantwortung.

Wenn dieser seinen Einspruch als normalen Brief versendet, wird er entweder nach einigen Tagen beim zuständigen Rechtspfleger anrufen müssen um zu erfahren, ob das Gericht den Einspruch erhalten hat oder mit einer Ungewissheit leben müssen (bis er die Abgabe-Nachricht erhält).

Bei einem Einschreiben besteht diese Ungewissheit nicht und der Antragsteller kann sogar reagieren, wenn der Brief nicht zugestellt wird.

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Dann KANN der Gläubiger dein Bankkonto oder deinen Arbeitslohn pfänden.

Der Gläubiger kann jetzt sofort die Zwangsvollstreckung betreiben. Wenn Arbeitgeber oder Bank bekannt, kann eine Vorpfändung bis nächsten Mittwoch erwirkt werden.

und Auskunfteien wie z.B. Schufa fragen diese Gerichtsdatei regelmäßig ab. Früher oder später wird der Vollstreckungsbescheid also deine Schufaauskunft negativ beeinflussen.

Das ist so nicht korrekt. Was Auskunfteien wie die Schufa abfragen sind die öffentlichen Schuldnerverzeichnisse. Dort wird der Teilnehmer erst eingetragen, wenn er die Vermögensauskunft abgegeben hat.

Am besten wäre es, wenn Du innerhalb der Frist gegen den Vollstreckungsbescheid Einspruch einlegst, und die Forderung vollständig bezahlst.

Das in Kombination wäre ein Bärendienst für den Fragesteller! 

Wenn der Teilnehmer fristgerecht schriftlich Einspruch einlegt, wird das Mahngericht das Verfahren an das vom Antragsteller (Zahnarzt) bezeichnete Prozessgericht abgegeben.

Wenn der Fragesteller nun den Anspruch vollständig bezahlt hat, wird der Antragsteller dem Prozessgericht mitteilen, dass sich sich die Forderung erledigt hat.

Das Gericht wird dann den Fragesteller fragen, ob er sich der Erledigung zustimmt. Sagt der dann "ja", werden dem Fragesteller die Kosten des Verfahrens auferlegt (72.- € weitere Gerichtskosten + weitere Kosten des Zahnarztes), sagt er dann "nein", wird verhandelt.

Wenn der Fragesteller zahlt, dann sollte er deshalb keine Einspruch einlegen. Stattdessen vom Zahnarzt eine Quittung und die Herausgabe seiner vollstreckbaren Ausfertigung verlangen.

würde ich in jedem Fall Einspruch einlegen. Denn seinen Zusage die Sache zu stoppen, hat er ja schon mal nicht eingehalten.

Kann der Fragesteller das vor Gericht nachweisen?

Evtl. kannst Du die Zeit auch nutzen um zu klären, ob Du als damals Minderjähriger die Forderung überhaupt bezahlen musst. Aber es ist die Frage ob sich für € 190,00 die Mühe lohnt.

Meiner Einschätzung nach nicht, insoweit uns der Fragesteller die Story vollständig und korrekt erzählt hat.

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@Xipolis

Deine Ansicht über die Abläufe bei einem Einspruch teile ich nicht.

Wenn der Schuldner Widerspruch gegen den Mahnbescheid bzw Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegt, wird ja nicht automatisch ein Verfahren beim Gericht eingeleitet, sondern nur wenn der Gläubiger das beantragt. Wenn aber der Schulner zwischenzeitlich die Forderung bezahlt hat, hat ja der Gläubiger gar keine Berechtigung zur Klage mehr. Wenn er dann trotzdem Klagen würde, würde er verlieren und müsste auch die Gerichtskosten selber tragen.

Wenn der Schuldner hingegen einfach nur bezahlt und ansonsten den Dingen ihren Lauf lässt, ist er davon abhängig das der Gläubiger dem Mahngericht rechtzeitig (also vor Erlass des Vollstreckungsbescheides) mitteilt daß sich die Sache erledigt hat. Nach meiner Erfahrung wird das nicht geschehen. Und wenn es nicht geschieht, dann erhält der Gläubiger die vollstreckbare Ausfertigung des Vollstreckungsbescheides. Die darf er dann natürlich nicht verwenden, weil die Forderung ja bezahlt ist, aber sie ist in der Welt, und der Schuldner muß sich dann drum bemühen die vom Gläubiger einzusammeln. Da scheint es mir für alle Beteiligten einfacher, wenn gar nicht erst ein Vollstreckungsbescheid erlassen wird.

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@Schoenfelder

Deine Ansicht über die Abläufe bei einem Einspruch teile ich nicht.

Es geht da weniger um meine persönliche Ansicht, als um den Verfahrensablauf im (gerichtlichen) Mahnverfahren.

Wenn der Schuldner Widerspruch gegen den Mahnbescheid bzw Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegt, wird ja nicht automatisch ein Verfahren beim Gericht eingeleitet, sondern nur wenn der Gläubiger das beantragt.

Widerspruch gegen den Mahnbescheid und Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid bewirken Unterschiedliches.

Im konkreten Fall hier, liegt dem Teilnehmer seit dem 21.01.2017 der Vollstreckungsbescheid vor. Insoweit kann er nur noch Einspruch einlegen.

Der Einspruch bewirkt, dass das Mahngericht, welches den Vollstreckungsbescheid erlassen hat, das Verfahren von Amts wegen an das vom Antragsteller bezeichnete Prozessgericht (§ 690 I Nr. 5 ZPO) für ein Klageverfahren abgibt (§ 700 III 1 Var. 1 ZPO). Diese Abgabe ist nicht anfechtbar (§ 696 I 3 HS 2 ZPO).

Wenn aber der Schulner zwischenzeitlich die Forderung bezahlt hat, hat ja der Gläubiger gar keine Berechtigung zur Klage mehr.

Nein, in dem Fall erklärt der Antragsteller, nunmehr Kläger, die Hauptsache für erledigt. Er beschränkt damit seine Klage auf eine Feststellung dies bezüglich (§§ 264 Nr. 2, 256 ZPO).

Wenn er dann trotzdem Klagen würde, würde er verlieren und müsste auch die Gerichtskosten selber tragen.

Nein, denn die Streitsache ist in diesem (möglichen) Fall (Einspruch gegen Vollstreckungbescheid) bereits mit Zustellung des Mahnbescheids beim Antragsgegner rechtsanhängig (§ 700 II ZPO).

Wenn der Schuldner hingegen einfach nur bezahlt und ansonsten den Dingen ihren Lauf lässt, ist er davon abhängig das der Gläubiger dem Mahngericht rechtzeitig (also vor Erlass des Vollstreckungsbescheides) mitteilt daß sich die Sache erledigt hat.

Der Vollstreckungsbescheid ist bereits erlassen worden! 

Zitat Sockenpapa123 vom 21.01.2017 in der Fragestellung:

Heute guck ich in den Briefkasten VOLLSTRECKUNGSBESCHEID.

(Zitat Ende)

Nach meiner Erfahrung wird das nicht geschehen.

Ich weis nicht welche Erfahrung Du mit gerichtlichen Mahnverfahren hast, aber diese scheint Dich zu trügen, falls Du hier nicht irgendetwas verwechselst.

Der Antragsteller wird reagieren, weil er zum einen über die Abgabe vom Mahngericht informiert wird (§ 696 I 3 HS 1 ZPO) und zum anderen vom Prozessgericht aufgefordert wird seine Klage zu begründen (§ 697 I 1 ZPO).

Und wenn es nicht geschieht, dann erhält der Gläubiger die vollstreckbare Ausfertigung des Vollstreckungsbescheides.

Der Vollstreckungsbescheid ist bereits erlassen (siehe oben).

Da die Zustellung an den Antragsgegner in diesem Fall vermutlich auf Antrag des Antragstellers durch das Mahngericht erfolgt ist (§ 699 IV 1 ZPO) wird der Antragsteller seine Ausfertigung in Kürze erhalten (nämlich sobald das Mahngericht die Zustellurkunde erhält wird der Rechtspfleger das Zustelldatum in der Ausfertigung eintragen und diese dann dem Antragsteller übersenden).

Der Antragsteller kann aber bereits seit dem Datum des Erlasses des Vollstreckungsbescheides bereits die Vorpfändung vornehmen und vorläufige Zahlungsverbote bspw. an die Bank oder den Arbeitgeber des Teilnehmers aussprechen (§ 845 ZPO).

Die darf er dann natürlich nicht verwenden, weil die Forderung ja bezahlt ist, aber sie ist in der Welt, und der Schuldner muß sich dann drum bemühen die vom Gläubiger einzusammeln. Da scheint es mir für alle Beteiligten einfacher, wenn gar nicht erst ein Vollstreckungsbescheid erlassen wird.

Wie oben bereits geschrieben, wurde bereits der Vollstreckungsbescheid erlassen.

Wenn der Schuldner nun die Schuld vollständig bezahlt hat er Anspruch auf eine Quittung (§ 368 BGB) und Anspruch auf Herausgabe der vollstreckbaren Ausfertigung (§ 371 1 BGB) gegen den Gläubiger.

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Also, wenn du minderjährig warst, kann man dir gar kein Mahnbescheid dafür schicken! 

Kein Arzt schickt dir eine Rechnung für einen Besuch, wenn du versichert bist. Die rufen eher mehrmals an, damit du die Karte nachreichst! Also stimmt hier deine Aussage nicht.

Um auf deine Kernfrage zu antworten, nein, du stehst noch nicht in der Schufa. Wegen dieser Sache.

Ich habe den Mahnbescheid dafür aber bekommen. Die Ärztin meinte sie hätte einen Fehler gemacht sie könnte den zurück nehmen und an meine Mutter schicken das will ich meiner Mama aber nicht antun ! Meine Aussage stimmt da ich hier keinen Grund hätte zu lügen da ich anonym bin und sagen kann was ich will ohne mich zu schämen. 

Danke

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@Sockenpapa123

Die Ärztin meinte sie hätte einen Fehler gemacht sie könnte den zurück nehmen und an meine Mutter schicken

Das hätte die Ärztin niemals gemacht, weil sie dann a) auf den Kosten des Mahnbescheides sitzen geblieben wäre und b) die Zustellung an Deine Mutter falsch wäre, da diese weder die Schuldnerin noch Deine gesetzliche Vertreterin wäre (in beiden Fälle hätte Deine Mutter Widerspruch eingelegt).

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Er war damals minderjährig! Doch, seine Aussage stimmt.

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@Sockenpapa123

Maik, dann erzähl mir, nach welcher Grundlage er als minderjähriger eine Rechnung bezahlen muss? Er ist nicht voll geschäftsfähig!

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@tolikschatz

Damals als der besuch war war ich 16 ein halb heute also vor 3 wochen mit 20 habe ich den mahnbescheid bekommen

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@Sockenpapa123

Was denn jetzt? 17 oder 16? Erzähl kein Blödsinn! Wen, dann warst du mind. 18. Auch wenn der Rest stimmt.

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@tolikschatz

Es gab keine Rechnung. Die Zahnärzte wollten über seine Familienversicherung abrechnen, was mangels Krankenkassenkarte scheiterte.

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@MaikGold

Soll ich dir ein foto von der Rechnung geben die ich angeblich bekommen haben soll vor 3 jahren ? Die mir vor 3 wochen ausgestellt worden ist ?

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@tolikschatz

Er schrieb nie was davon, dass er 17 war. Er schrieb, dass er jetzt 20 Jahre alt ist, die Sache gut 3 Jahre her ist und er damals 16 war. Das käme vom logischen her hin.

Also was willst du ihm unterstellen?

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@MaikGold

Ich weis ja nicht, ob du das schon mal getestet hast, ich oft. Meine Frau vergisst oft ihre Karte. Und entweder schickt die KV einen Übernahmebescheid, oder ich reiche die Karte nach. Und der Arzt fragt nach bei welcher Vers. wir sind. Dadurch haben sie die Daten. Bei ihm, als 17(16) jährigen, hätten sie die Daten aufgenommen und spätestens zum Quartalsende ihn. bzw. die Eltern angeschrieben. Die hätten nicht gewartet, bis er 20 wird um eine Mahnung zu schicken. Von daher, entweder er war schon 18 oder es handelt sich um was anderes, was hier nur so verkauft wird

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@Sockenpapa123

Socke:  bevor du zahlst, solltest du dich mal zwecks der nun 190 € Rechnung mit der Krankenkasse in Verbindung setzen.

Die sollen das prüfen, ob das ok ist.

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@tolikschatz

Gut sind wir ganz genau, bin vor 1 Monat 20 geworden. Im oktober 2014 war ich in Behandlung im november 2014 wurde die Rechnung angeblich zugeschickt. 

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@MaikGold

Haben die angeblich. Hatte einen antrag auf die 140€ ( die restlichen 50€ sind ja Gerichtskosten ) wollte das die die 140€ vielleicht noch übernehmen . Alles ist korrekt nur die übernehmen fas nicht mehr

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Kratze alles Geldzusammen und bezahle die 190 Euro soort, es wird nur unnötig teurer.

Das Geld habe ich jetzt auch ich bezahle es Montag sofort. Aber in der Schufa stehe ich da nun negativ ? 

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@Sockenpapa123

Nein, nicht unbedingt.

Lass dir unbedingt eine aussagekräftige Quittung vom Zahnarzt geben.

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@MaikGold

Wie ich in meiner Antwort schon geschrieben habe. Leg auch wenn Du am Montag das Geld bezahlst Einspruch ein. Bis der Gläubiger die Zahlung bemerkt hat, und den Vollstreckungsbescheid stoppen will, ist der vielleicht schon erlassen. Und viele Gläubiger lassen die Sache einfach weiterlaufen, auch wenn Du vorher bezahlst, weil sie ja dann haben was sie wollen. Also unbedingt Einspruch einlegen.

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@Sockenpapa123

Wenn Du Einspruch einlegst ist es völlig egal ob Du Raten zahlst oder nicht.
Der Zahnarzt hat bei der Schufa nichts zu melden.
Legst Du keinen Einspruch ein und bezahlst, dann bist Du in er Schufa.

Und noch grösser sind ja anscheinend Deine Probleme mit der Schufa. Die kannst Du nur mit einem Einspruch umgehen. Unabhängig von der Zahlung.

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@MaikGold

Sochenpapa123,

falls Du zahlst, lasse Dir neben der Quittung auch den Vollstreckungsbescheid vom Zahnarzt herausgeben.

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@Schoenfelder

Falls der Fragesteller zahlt, dann sollte er keinesfalls Einspruch einlegen, es sei denn er will unbedingt weitere Kosten produzieren.

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Aufgrund der Minderjährigkeit könnte er Einspruch einlegen und dann vor Gericht begründen, dass das Geschäft unwirksam ist, weil keine Genehmigung erteilt wurde.

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Lege gegen den Vollstreckungsbescheid auf jeden Fall Einspruch ein!

Bezahle die vereinbarten Raten. Und lege ihr die Krankenkassenkarte vor bzw. frage bei der Krankenkasse an, wie man das regeln kann.

Wenn Du Einspruch einlegst gibt es ein Gerichtsverfahren, wenn der Gläubiger es denn möchte.
Das möchte er wie ich es bisher wahrnehmen kann ganz bestimmt nicht, sondern als (geldgieriger) Zahnarzt und Bestverdiener kann man mit der Ratenzahlung mehr als zufrieden sein.

Ich verstehe aber nicht ganz was das bringt einspruch einzulegen wenn ich das aber eh zahle

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@Sockenpapa123

Falls Du Dich für eine Zahlung entscheidest, legst Du keinen Einspruch ein. Stattdessen wirst Du den Zahnarzt auffordern Dir eine Quittung auszustellen und Dir seine Ausfertigung des Vollstreckungsbescheides herauszugeben.

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Bei einem Einspruch gibt es auf jeden Fall einen Prozess. Diesen kann der Fragesteller nur gewinnen, wenn er entweder beweisen kann, dass es eine Ratenzahlungsvereinbarung gibt und der Zahnarzt Abstand von der Beantragung des VBs genommen hat (was auch zu beweisen wäre) oder wenn er darlegt und nachweist, dass der Anspruch nicht besteht.

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