Hilfe, Pferd läuft rückwärts!

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Er will schlicht und einfach nicht weg von daheim, ist aber nett genug, dich nicht abzusetzen und heimzudüsen sondern bietet dir eine Mitfahrgelegenheit an ;-)

Abschaffen kannst du das nur mit Geduld und Babysteps. Daheim im Hof schon aufsitzen und mit dem Gedanken im Kopf "wir gehen bis zu Nachbars Fliederbusch (oder sonstwas woran du dich orientierst und das maximal 250m vom letzten Punkt, den er als zuhause ansieht (Koppelecke oder Haus, je nachdem wo du rausgehst) entfernt ist) und wieder nachhause" losreiten. Wenn du merkst er zögert, energisch treiben. Du gibst nicht nach, bis er bei Nachbars Fliederbusch angekommen ist, dort ein paar Momente lang steht und dann drehst du um und gehst nachhause. Und knutscht ihn nieder! Wie begeistert du bist, weil er so brav da rausmarschiert ist! Ja bist denn du wahnsinnig, Pferd, wie toll du das machst! Grooooßartig! Das ist Ruhm, Ehre und Kekse wert!

Klar, anfangs wird er nicht wollen. Lass einfach die Zügel anstehen, die Beine dran und sanft, aber energisch treiben (also nicht treten, aber eben lästig bleiben). Lass ihn nicht umdrehen! Er schaut immer in die Richtung, die du willst - geht er rückwärts, okay, dann soll er. Aber dann ordentlich und gerade. Das wird ihnen bald unheimlich ;-) Will er seitwärts, auch okay, aber bitte so, wie ich mir das korrekt vorstelle. Wird auch bald blöd. Dann wird er den einzigen Ausweg antreten, der nicht mit Arbeit, sondern mit einfach vorwärts gehen verbunden ist und losgehen... Bis zu Nachbars Fliederbusch, denn bis dahin wolltest du und keinen Schritt weiter, auch wenn er es dir anbietet.

ja, das kann nervig sein, und ja, wenn dein Pferd so stur ist wie du endet das in Muskelkater ;-) Aber es wirkt. Madame hatte zwischenzeitlich auch die Idee dass es daheim doch so schön wäre. Haben wir schnell wieder geklärt dass ich doch bitte sagen darf wo es grade schön ist... Und Madame ist der Inbegriff eines Hosenscheißers. Trotzdem können wir jetzt entspannt rausgehen. Zumindest bis zur ersten Kuh g

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Danke, denke das werde ich mal versuchen :)

Das mit dem rückwärts gehen lassen habe ich auch schon gemacht, aber der geht rückwärts bis er im Busch oder Zaun ist oder ich ihn anhalte. Manchmal drehe ich ihn auch in richtung zuhause und lass ihn rückwärts laufen, das macht er auch super und nach 20Metern oder drehe ich ihn wieder und er geht normal weiter, zumindest ein paar Schritte... :)

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@NoThInGbAbY

Genau diese "paar Schritte" nutz aus! Wenn er grade vorwärts geht, dann sei reaktionsschnell genug, dass DU anhältst. Loben, Keksi, wieder 5 Schritte, loben, Keksi... so tastet man sich langsam vor. Und irgendwann geht dem Pferd plötzlich der Knopf auf und das Problem war mal eins ;-) Nur nicht ungeduldig werden!

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Danke für den Stern :)

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auf so einem bin ich auch schon geritten und die haben auch eine neue reitbeteiligung gesucht. etwa nähe leipzig? :D wäre witzig. also bei mir wars so das er mich sozusagen testen wollte, wie die besitzerin meinte, und ich musste ihn erstmal rückwärts gehenlassen und dann energisch nach vorne treiben. also ihm zeigen das ich der boss bin und entscheide wo es lang geht. ich war da auch recht hilflos weil ich mit sowas noch keine erfahrungen hatte, also da waren bei mir auch ein paar ungewollte Volten dabei :DD

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Ne, in Schleswig-Holstein ;)

Hast du das dann in den Griff bekommen?

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@NoThInGbAbY

Ja also ihn erstmal rückwärts gehen lassen, dann energisch vorwärts treiben

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gehe erstmal mit dem Pferd die gleiche Strecke ein Parr wochen lang hintereinander spatzieren und versuche es dann nochmal mit reiten

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Danke erstmal für die schnelle Antwort. Aber ich bezweifel, dass das was bringt, weil er die ganzen Strecken kennt und zu mir hat er auch Vertrauen. Und da ich weiß, dass er gleich am Anfang schon stehen bleiben würde, gehe ich erst ein Stück mit ihm bevor ich aufsteige...

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