Hilfe! Muss ich zahlen, bin ich im Recht oder nicht?

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20 Antworten

Irgendwie scheint wohl der Eindruck entstanden zu sein, daß du nie vorhattest, das Geld zurückzugeben. Vertrag schriftlich wäre gut gewesen, aber es reicht auch mündliche Vereinbarung.

Da dein Freund den Gerichtsweg beschritten hat, wirst du wohl so bald als möglich damit du keine Fristen versäumst, einen Anwalt brauchen, der kann dich dann auch über die weitere Vorgehensweise informieren.

Natürlich wirst Du zahlen müssen,im Recht ist der,der Dir Geld geliehen hat und nicht zurück bekommen hat!

Du musst deine schulden natürlich bezahlen. Die zusatzkosten würde ich nicht begleichen. Soweit ich weiss muss man vorher erstmal anmahnen. Wo keine Frist ist, gibt es keinen Verzug.

Ich meine aber zu wissen, dass wenn du auch nur einen kleinen teil zahlst, dies ein Schuldanerkenntniss ist das tatsächlich ein Darlehen besteht.

p.S. : Jemand der so handelt ist sicher kein "Freund"

....jemand, der geliehenes Geld nicht zurückzahlt auch nicht

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@dandy100

Da bin ich absolut bei dir. Hier wird es jedoch so dargestellt als hätte es garkeinen Kontakt gegeben. Und mit einander reden sollte man immer.

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Also der Freund hat dir Geld geliehen - du hast nicht zurückgezahlt.... wie kommst du darauf, dass du im Recht sein könntest? 

Nur weil ihr schon mehrere Monate keinen Kontakt hattet?

- am einfachsten wird es sein dem ehemaligen Freund das Geld zurück zu zahlen. wenn das nicht geht ..... dann wird das gerichtliche Verfahren seinen Lauf nehmen. 

Du möchtest also nun einen neuen Freund, nachdem Dein alter Freund sich allmählich veräppelt vorkommt.

Warum redest Du nicht mit dem "alten" und siehst zu, wie ihr das am besten klären könnt?

Ja du musst zahlen. Du hast dir schließlich Geld geliehen von ihm.

Schulden sind Schulden. Zahlen musst Du.

Da er Dich entweder nicht erreichen konnte oder Du Dich nicht hast erreichen lassen, ist er wohl diesen Weg gegangen.

Du wirst wohl einen Mahnbescheid bekommen haben, den kann jeder beim Amtsgericht abschicken lassen, dagegen kann man nach Zustellung Widerspruch einlegen.

http://www.mahngerichte.de/verfahren/verfahrensablauf/wispr.htm

Und dann?

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@allesprobiert

Wenn Du der Forderung widersprichst und es weder einen Schuldschein noch irgendeine schriftliche Vereinbarung gibt, auch keine Zeugen, die von dem Darlehen wissen, hat Dein Freund Pech gehabt;  zu einem Verfahren kommt es dann nicht, denn man muss die Berechtigung einer Forderung beweisen können, sonst könnte ja jeder Geld verlangen.

Nimm doch erstmal mit Deinem Freund Kontakt auf, denn es wäre echt schäbig zu behaupten, dass er Dir das Geld gar nicht geliehen hat - frage Dich, ob Du später auch wirklich damit klarkommen würdest, wenn Du sowas machst.

Andererseits ist es auch nicht in Ordnung, Dir Geld zu leihen, Dir anzubieten, es erst zurückgeben zu müssen, wenn Du es kannst und dann plötzlich mit dem Gericht zu drohen.

Da es keine andere Vereinbarung zwischen Euch gab, würde ich genau das im Widerspruch so formulieren. Ein Recht darauf, plötzlich die gesamte Summe zurückzufordern, hat Dein Freund nämlich auf keinen Fall, dafür gibt es keine schriftliche Vereinbarung.

Schreibe Deinem Freund oder sprich mit ihm und versuch irgendeine Regelung zu treffen - eine Chance vor Gericht hätte er nicht, aber es wäre doch einfach nur anständig, die Sache aus der Welt zu schaffen. Wenn Du das Geld momentan nicht hast, dann ist das eben so, aber trotzdem kann man sowas regeln.

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Allen, die hier schreiben, dass der Fragesteller zahlen muss, kann ich sagen: Das ist die menschliche Seite. Die rechtliche Bewertung sieht allerdings ganz anders aus. Da fehlt zunächst einmal der Beweis, dass die Forderung tatsächlich besteht. Wenn der Freund keine Zeugen hat, kann er gar nichts machen.

Ohne Beweise wäre der Freund sicher nicht so einfach zum Amtsgericht gegangen. Das würde ja dann jeder machen.

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@allesprobiert

Der Frager hat zumindest hier zugegeben, dass er das Geld bekommen hat - und nicht zurückgezahlt hat.

und genau deswegen wird der eine oder andere User zurückhaltender geantwortet haben ....

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@allesprobiert

Das würde ja dann jeder machen.

Das kann auch jeder machen. Um einen gerichtlichen Mahnbescheid zu bekommen, muss man nichts vorlegen.

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@allesprobiert

Ganz recht: Einen Mahnbescheid kann jeder vom Amtsgericht abschicken lassen, geprüft wird die Berechtigung der Forderung dabei nicht, das geschieht erst später, wenn es zu eine Verfahren kommen sollte.

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@dandy100

Genau so ist es. Erst bei einem Widerspruch gegen einen Bescheid wird geprüft, ob die Forderung berechtigt ist.

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Natürlich musst du zahlen. Du hast hier doch schon eingeräumt, dass du dir Geld geliehen hast.

Wenn du das nicht auf einmal tun kannst, dann zahle es halt in kleineren Ratenbeträgen ab.

Das Geld hat dir dein Freund schließlich geliehen - nicht geschenkt.



Irgendeine Grundlage / Beweise muss dein alter Freund ja haben, damit das Ganze vor Gericht landet. Du schuldest ihm Geld - daher hättest du auch nicht einfach den Kontakt abbrechen dürfen. Du hattest offenbar gehofft, dass er das vergisst.

Warscheinlich kennt dein alter Freund dein unzuverlässiges  Zahlungsverhalten und schaltet lieber gleich den Anwalt bzw. das Amtsgericht ein.

Zahlen wirst du müssen - du kanns Raten vereinbaren. Das zeigt deinen guten Willen. Wenn du Glück hast, dann erlässt er dir vielleicht einen Teilbetrag.


Ich nehme an, dass das in der Frage erwähnte Schreiben ein gerichtlicher Mahnbescheid ist. Um den zu bekommen, braucht man keine Beweise.

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@PatrickLassan

Irgendetwas wird der Freund aber haben: denn es kann doch nicht sein, dass jeder zum Amtsgericht gehen kann und auf Grund von reinen Behauptungen ein Mahnbescheid erstellt wird?

So könnte man ja auch jeden rechtschaffenen Bürger verunglimpfen, wenn man gegen den persönlich was hat.

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Was er bekommen hat, ist wohl ein Mahnbescheid, den kann jeder von einem Amtgericht abschicken lassen - die Berechtigung der Forderung wird dabei nicht geprüft, das passiert erst, wenn es zu einem Verfahren kommt.

Grundlage dafür ist allerdings ein Beweis, dass die Forderung berechtigt ist, sonst könnte ja jeder kommen und Geld verlangen. Wenn weder ein Schuldschein noch ein Vertrag existiert, muss der Fragesteller auch nichts bezahlen - das ist dann eben Pech für den Gläubiger

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@dandy100

Das habe ich ja gemeint. Der Freund wird einen Beweis für seine Forderung haben.

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@allesprobiert

Nicht unbedingt - so ein Mahnbescheid kann ja sehr einschüchternd wirken und darüberhinaus auch mißverständlich rüberkommen, wenn man keine Ahnung hat, so als hätte ein Gericht bereits über die Rechtmässigkeit der Forderung entschieden.

Immerhin kriegt man ja einen unangenehmen gelben amtlichen Brief; das kann schon Respekt einflössen -  wahrscheinlich war das im Fall des Fragestellers von dessen freund genauso beabsichtigt.

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@allesprobiert

Für einen Mahnbescheid braucht man keinen Beweis, sondern erst wenn es zu einem Verfahren kommt.

Die Möglichkeit Mahnbescheide von einem Amtsgericht abschicken zu lassen, dient lediglich dazu, einer Forderung Nachdruck zu verleihen - erst wenn dem Mahnbescheid vom Beschuldigten widersprochen wird, prüft das Gericht, ob es eine Grundlage gibt, auf der ein Verfahren eingeleitet werden kann - dann erst müssen Beweise auf den Tisch.

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Klar musst du Zahlen. Sonnst gehts vor Gericht. Ubd das wird noch viel viel teurer...

kommt drauf an, es gibt ja keinen Beweis für die Rechtmässigkeit der Forderung; ohne Schuldschein oder Zeugen würde der Freund Pech haben

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Ohne Beweise geht da garnichts ! Lege Widerspruch beim Gericht ein.

Allerdings hast Du die moralische Pflicht, Deine Schulden zu bezahlen.

Auch wenn Du das nicht hören willst - für mich ist das in erster Linie keine juristische Frage (obwohl es das selbstverständlich ist) sondern eine Frage der Ehre.

Du hast Dir Geld geliehen und es ist eine Selbstverständlichkeit es zurückzugeben - Punkt.

Alles andere - und dazu gehört auch schon die Anmaßung, solch eine Frage zu stellen - entlarvt Dich als absoluten Egoisten und Stinksteifel, um den jeder tunlichst einen großen Bogen machen sollte.

Natürlich musst du zahlen.

Woher du das Geld bekommst, ist deine Sache - bitteschön!

Das ist ganz einfach: Du widersprichst der Forderung schriftlich. Eine Belehrung, was du machen kannst, steht auf dem Bescheid des Amtsgerichts ganz unten. Heißt "Rechtmittelbelehrung" oder so ähnlich.

Naja Generell bist du einen Mündlichen Vertrag eingegangen.

Welches in der BRD Rechtskräftig wirkt.

Aber da ihr keinen Zeitpunkt der Tilgung Ausgemacht habe kannst du glaube ich um Aufschub bitten. Musst dann allerdings das Geld so schnell wie Möglich besorgen

Vielleicht sind Mikrokredite eine Lösung, oder bei einem anderem Freund leihen??? Zahlen musst

sicher mußt du zahlen!

ja, klar musst du zahlen - vereinbare ratenzahlung

Wenn keine schriftliche Vereinbarung oder Vertrag oder Schuldschein vorliegt, muss er überhaupt nichts zahlen - Forderungen muss man beweisen können

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@dandy100

Einen ähnlichen Fall hatte ich auch mal. Der Schuldner musste auch ohne schriftliche beweise zahlen. Zeugen hatte ich aber.

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@allesprobiert

Ja - hier kann man viel lernen ..... aber  nicht immer ist das Gelernte sozialverträglich oder moralisch einwandfre

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@allesprobiert

Das ist doch nicht meine persönliche Einstellung - nach der hat hier niemand gefragt, sondern danach, was nach der Zustellung eines Mahnbescheids passiert und inwiefern die Zustellung eines solchen, eine Verpflichtung zur Zahlung ist.

Das habe ich beantwortet - nichts weiter

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@Kleckerfrau

Auch ein Zeuge, der von einem Darlehen Kenntnis hat, ist ein gültiger Beweis

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