Hilfe! Morgen schreiben wir eine Dialektische Erörterung (Argumentation) Könnt ihr mir bitte helfen?

Das Ergebnis basiert auf 1 Abstimmungen

Nicht so gute Erörterung! Weil... 100%
Deine Note: 6 Weil... 0%
Deine Satzanfänge sind schlecht/zu viele Wortwiederholungen! 0%
VOLL GUTE Erörterung!! 0%
Geht so... 0%
Deine Erörterung war gut! 0%

1 Antwort

Nicht so gute Erörterung! Weil...

Entscheide dich doch erst einmal ob jetzt dialektisch oder linear. Das sind verschiedene Dinge.


Grundsätzlicher Fehler bei dir, es geht nicht darum zu erläutern was dich überzeugt hat sondern du solltst den Leser überzeugen. Argumente aufsteigend nach Wichtigkeit sortieren (von nicht so überzeugend bis sehr überzeugend). Ein gutes Argument folgt immer dem Schema Behauptung, Begründung, Beweis. Schritt für Schritt vorgehen, nicht verschiedene Argumente miteinander mischen.


Wie du z.B. selbst schon angemerkt hast, die Sache mit dem Streit um einen Sitzplatz ist kein Argument sondern einfach eine Behauptung. Dein Aufbau ist einfach nicht ganz richtig.


Ok. Ich versuche mich zu verbessern.

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@AkikoKaede

Aber eigentlich stand das in meinen Deutschbuch das mit dem Sitzplatz, deshalb denke ich, dass das auch stimmt!

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@AkikoKaede

Wird schon ;-).

Halte dich einfach sturr an das Schema Behauptung, Begründung, Beweis (Beispiel) und an die aufsteigende Reihenfolge der wichtigkeit der Argumente, dann kannst du eigentlich garnicht so viel falsch machen.

Als Beispiel, jetzt mal unabhängig von der Qualität des Argumentes an sich:

Außerdem wird es dann auch mehr Ordnung in den öffentlichen Verkehrsmitteln geben, da man sich respektvoller verhaltet, und keiner beispielsweise etwas im Bus zerstört oder kaputt macht.

Da bist du schon sehr nahe dran und im Grunde ist das so auch richtig. Du müsstest nur noch mehr darauf eingehen warum sich die Schüler dann respektvoller verhalten und keiner mehr etwas kaputt macht. Wenn du dir das jetzt mal selbst so durchliest, du behauptest da zwar viel, aber würde dich selbst dieses Argument so wie es ist überzeugen? Also, mich nicht.

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@AkikoKaede

Sehen wir uns dieses Argument doch mal genauer an:

Wenn die Schüler und Schülerinnen die Situation in solchen Fällen verbessern, fühlen sie sich dann selbst nicht mehr gestört, wenn sich zum Beispiel andere im Bus sich gegenseitig verletzen. In den meisten Fällen ist es sogar auch, dass sie sich um einen Sitzplatz streiten. 

Sagen wir mal ich bin Chef der Bahn und du möchtest mich mit obigem Argument überzeugen Schüler als Kontrolleure einzusetzen. Du sagst, wenn die Schüler die Situation verbessern... ja, wenn... aber wie genau soll das passieren? Und ich soll sie Kontrolleure spielen lassen, damit sie sich selbst nicht mehr gestört fühlen, obwohl sie ja selbst Schuld daran sind, weil sie sich eben um einen Sitzplatz streiten... ganz ehrlich, mir doch egal. Wenn sie sich gegenseitig verletzen und nerven wollen, deren Sache, nicht meine. Vor allem, warum soll ich solchen Rabauken dann auch noch eine so verantwortungsvolle Aufgabe als Kontrolleur übertragen?

Deine Argumente sind, wie schon gesagt, ziemlich richtig und nicht ganz falsch, nur überzeugend sind sie nicht.

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@SupraX

Man muss aber auch sagen, der Sachverhalt ist für eine lineare Erörterung eigentlich nicht wirklich geeignet. Genau deshalb sagte ich ja, entscheide dich erst einmal zwischen dialektisch oder linear.

Eine lineare Erörterung behandelt gewöhnlich einen Sachverhalt der an sich völlig unstrittig ist. Es geht nicht um die Frage ja oder nein sondern die Antwort steht bereits zweifelsfrei fest und muss nur noch untermauert bzw. begründet werden.

Die dialektische Erörterung, hier besser angebracht, behandelt einen strittigen Sachverhalt für den es sowohl Pro- als auch Contra-Argumente gibt. Da dich ja die frage beschäftigt ob Schüler als Kontrolleure eingesetzt werden sollten wäre diese Art der Erörterung meiner Meinung nach sinnvoller.

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@SupraX

Aber auf meinen Deutschbuch stand: Um andere von der eigenen Meinung zu überzeugen, sollte man stichhaltig argumentieren.

These : Schülerinnen und Schüler sollten die Situation in Bussen&Bahnen verbessern,

Argument: Denn sie fühlen sich selbst gestört,

Beispiel: Wenn sich zum Beispiel andere im Bus prügeln.

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@SupraX

Aber was wäre denn ein ÜBERZEUGENDER Argument? Mir fällt nichts ein, und ich muss immer ständig daran denken wenn ich keine guten Argumente habe...

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@AkikoKaede

Ist ja auch richtig. Bei dir fehlt nur einfach der Zusammenhang warum sich die Schüler nun plötzlich nicht mehr prügeln sollten oder sich nicht mehr gestört fühlen, nur weil einige von ihnen Kontrolleure spielen dürfen. Also in wie fern verbessert sich diese Situation durch diese Maßnahme? Und warum?

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@AkikoKaede

Zu begründen warum Schüler Kontrolleure sein sollten ist halt auch verdammt schwer. Kein gutes Thema.

Wenn es denn dieses Thema sein muss, dann versuche doch eher in die Richtung zu argumentieren, die Schüler erleben dann auch mal die andere Seite (wie es so ist sich als Autoritätsperson durch eine Horde schreiener Schüler "kämpfen" zu müssen) und entwickeln dann etwas mehr Respekt gegenüber diesen Personen. Außerdem stärkt es ihr selbstvertrauen, sie müssen auf andere Schüler zugehen und autoritär wirken und erhalten Verantwortung. Zudem haben Schüler selbst mehr Verständnis für die Situation der anderen Schüler, was die Kommunikation und das Verhätnis zwischen Kontrolleur und jugendlichem Fahrgast erleichtert. Zu dem Argument mit dem Streit um den Sitzplatz, hiervon profitieren primär die anderen Fahrgäste die sich dann nicht mehr so gestört fühlen. Letztlich hilft es auch die Jugend und die ältere Generation etwas näher zusammenzubringen durch den Rollentausch .

Allerdings lässt sich halt jedes Argument dazu leicht durch ein Gegenargument widerlegen. Genau deshalb ist es für eine lineare Erörterung unbrauchbar.

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@SupraX

So eine Erörterung zu schreiben ist echt schwer! Bis jetzt haben wir nur solche ähnlichen Erörterungen geschrieben. Ich kenn mich über so einen Thema garnicht aus. Wenn es z.B. ein Thema wie Handy Verbot in der Schule, oder Schulbeginn ab 9 Uhr gäbe, dann fällt es mir leichter. Aber trotzdem Danke für deine Tipps! Ich versuche es mit mein Glück und deine Hilfen! :) Aber es wäre sehr nett wenn du mir vielleicht ein Link über eine gute Erörterung schicken kannst, ich finde nämlich keine. Also eine Musterlösung.

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Wie findet ihr meine Erörterung (Argumentation) über die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel (siehe unten)?

Also es ist die 11. Klasse (Fachoberschule) und die Frage lautet:  "Ist die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel überzeugend?". Und Bitte seit kritisch, bitte sagt mir wie ihr sie findet und wo Verbesserungsbedarf besteht :

"Flüchtlinge hier, Flüchtlinge da. Es werden Millionen Euro für die Hilfe von Flüchtlingen ausgegeben. An einem Tag ist die deutsche Grenze geöffnet und am anderem Tag wieder  geschlossen. Hiermit stellen wir uns die Frage : Weiß Frau Merkel, was sie tut?

Man wusste doch vorher, dass Deutschland nicht alle Flüchtlinge aufnehmen kann. Merkel gesteht darauf hin ein, dass es in der Flüchtlingsfrage keine fertigen Lösungen gibt. Der Kanzlerin ist es aber dennoch gelungen, den Diskurs in Deutschland und Europa zu verschieben.

Bevor Merkel die Grenzen öffnete, wurde jeder Flüchtling als Bürde definiert. Als pro Tag 12.000 Flüchtlinge eintrafen, verschoben sich die Maßstäbe. Das Beispiel ist Bayern. Trotz des Klagens, kann die deutsche Gesellschaft große Flüchtlingsströme bewältigen, wenn von der Bahn bis zur Bundesregierung alle zusammenarbeiten.

Trotzdem ist es richtig, die Grenzen vorübergehend wieder zu schließen. Ansonsten wäre das Land aber überfordert, wenn die Grenzen unkontrolliert offen bleiben würden. Dennoch blieben 2 Wochen grenzfreiheit nicht folgenlos und Deutschland brauchte eine Verschnaufpause.

Dennoch gibt es noch Argumente, die dagegen sprechen. Diese ziehe ich jetzt in Betracht.

Angela Merkel weiß nicht was sie tut, da die deutschen den außenpolitischen Schaden, den sie anrichtet, nicht wahrnehmen. Angela Merkel gilt hierzulande als gute Taktikerin. Das beste Beispiel in diesem Fall ist die UN, denn die klagt seit Langem über die Unterfinanzierung der Flüchtlingslager für Syrer im nahen Osten.

Die Entscheidung war politisch fatal, weil sie nicht hinreichend als Ausnahme kommuniziert wurde. Noch am Freitag bekannte die Kanzlerin, das Asylrecht kenne keine Obergrenzen bei der Aufnahme. Desertieren kann man den Syrern keinen Vorwurf machen, dass sie dies verstehen, nach Deutschland zu kommen.

Ihre Entscheidung in der Flüchtlingsfrage sind Merkels erster großer innenpolitischer Fehler. Der Beweis ist, dass die Kanzeln in schweren Kreisen auf Idealismus statt Realpolitik setzt. Deutschland kann beispielsweise 500.000 Flüchtlinge im Jahr aufnehmen, vielleicht mehr. Aber es ist keine Lösung, sämtliche syrische Flüchtlinge nach Deutschland zu verlagern.

Meiner Meinung nach, ist sich Kanzlerin Merkel nicht bewusst was sie tut. Man sollte das Problem schnellstmöglich in der Quelle besiegen und noch die Probleme auf Deutschland und Europa verschieben, denn diese Probleme würden erst garnicht zu Stande kommen, wenn man die Quelle gelöst hätte. Deswegen bin ich der Meinung das Merkels Flüchtlingspolitik nicht überzeugend ist"

Ende.

Mit freundlichen Grüßen

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