Hilfe meine Nachbarin uriniert im Flur permanent!

15 Antworten

Deine Nachbarin und du- vielleicht noch ein paar andere- solltet euch zusammen tun und bei der Hausverwaltung ein Schreiben einreichen. Die Hausbetreuung könnte z.Bsp. Verwandte der Nachbarin informieren. So geht es ja nicht weiter. Bei meinem Nachbarn war es das gleiche, leider weiss ich nicht was mit ihm passiert ist. Ist sie denn noch ansprechbar oder auch dement?

So wie das klingt ist die Frau nicht mehr in der Lage sich um sich selbst zu kümmern. Inkontinenz hin oder her, wenn man nicht mal mehr merkt, dass man das ganze Treppenhaus voll uriniert, bzw. es einem egal ist, dann hat man ernsthafte gesundheitliche Probleme. Ich würde natürlich auf schwere Demenz tippen.

Jetzt ist die Frage wie das bei ihr geregelt ist.

Wird sie von einem Pflegedienst oder einem Betreuer versorgt, dann wäre der, der erste Ansprechpartner. Wird auf diesem Wege nichts erreicht, dann sollte man die Pflegeversicherung einschalten, denn so wie ihr das schildert wird sie dann sicher nicht vernünftig versorgt.

Die andere Möglichkeit ist, dass sie überhaupt keine Pflege bekommt, weil sie selbige nicht beantragt hat und es ihrer Familie (so sie eine hat) egal ist was mit ihr los ist. In dem Fall gibt es für jeden die Möglichkeit zum Amtsgericht zu gehen und eine rechtliche Betreuung für die verwirrte Person an zu regen. Das muss dann vom Amtsgericht geprüft werden.

ja aber Sie ist auch am wochenende immer nur am trinken laute musik mit ihren Kinder und die machen ja auch nichts ausser trinken ich habe sie schon angesprochen aber sie wimmeln mich immer ab und gehen schnell in die wohnung

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@chazz21

Dann würde ich den sozialpsychiatrischen Dienst anrufen oder mich an das Amtsgericht wenden.

Egal weshalb, wer regelmäßig das Treppenhaus voll uriniert ist nicht Herr seiner Sinne und benötigt eine Betreuung meiner Meinung nach. Wenn die Angehörigen nicht mit dir reden wollen, dann bleibt dir gar nichts anderes übrig als den sozialpsychiatrischen Dienst anzurufen oder weiter mit einem voll urinierten Treppenhaus zu leben, so wie ich das sehe.

Sich an die Pflegekasse zu wenden bringt erst einmal nicht so viel, weil du ja gar nicht weißt, ob sie Leistungen bezieht und nur dann wäre der Pflegedienst auch in der Verantwortung.

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P.S.:

Das Amtsgericht beauftragt dann übrigens in der Regel den in der Antwort von Blaetteresser genannten sozialpsychiatrischen Dienst mit der Begutachtung der verwirrten Person.

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Ich denke das der Frau geholfen werden muss. Es gibt gesetzliche Betreuer die über das Gericht bestellt werden. Die helfen der Dame.

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