Hilfe! Meine Freundin will Veganerin werden! Was soll ich tun?

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19 Antworten

... dann geh doch mal in einen Schlachthof. Mach mal eine Schicht mit, Tiere schlachten.

geh du doch mal zum bauern

spargel ernten und dein restliches gemüse auch, selbst anbauen, versorgen, bis zur ernte

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nur weil du es nicht kannst, heißt es nicht, dass sie es nicht tun darf, oder? jeder kann doch selbst entscheiden, was er essen möchte und was nicht. ich bin vegetarierin und obwohl ich früher sehr gerne fleisch gegessen habe, fehlt es mir nicht. es gibt so guten ersatz! schlag ihr doch vor erstmal vegetarierin zu werden und es nicht gleich mit veganer lebensweise zu überstürzen oder, dass sie ihren fleischverbrauch (oder milch, eier,...) einstellen soll, an 1-2 tagen in der woche darauf zu verzichten, damit würde sie auch schon viel an der situation ändern.

Sag ihr dass du nicht ganz auf Fleisch verzichten möchtest und dass du aber weniger Fleisch essen möchtest. Dann musst du nur aufpassen, dass sie dich nicht mehr ständig Fleisch essen sieht. Nach einem Monat kannst du dann wieder damit aufhören. Wenn ihr zusammen wohnt dann geht dass nur schwer. Da sie aber aber noch zur Schule geht bezweifel ich das mal=). Wenn sie will das du umbedingt Vegitarier wirst, dann schenk ihr den Film. Wenn du willst, dann kannst du ihr auch einen anderen Film zu dem Thema schenken. Wichtig ist aber, dass du den dann mit ihr guckst. Außerdem: wenn du lange genug wartest, dann wird sie auch wieder anfangen Fleisch zu essen, weil die meisten Vegetarier die das nur machen, weil sie einen Film gesehen haben, geben meistens nach 2 - 4 Wochen auf... Ich bin überigens seit 3 Jahren Vegetarier=)

  1. Warum willst du sie umstimmen,ja ich verstehe wenn du nicht mitmachen willst aber sie kann es ja trotzdem versuchen

Wenn niemand mehr über die Umwelt nachdenkt geht es uns bald wirklich schlecht.

  1. du solltest sie eigentlich unterstützen und ihr nicht deine Meinung aufzwingen

  2. Wie wäre es wenn du dir den Film mal anschaust,ich habe ihn auch in der Schule gesehen und er sollte manche Leute zur Vernunft bringen

Es finde es gut, dass deine Freundin sich solche Gedanken macht und sie umzustimmen ist auch nicht besser als ihr Versuch dich umgekehrt dazu bringen zu wollen auch vegan zu leben.

Anstatt jetzt um Hilfe zu schreien, was du jetzt bloß tun solltest, könntest du einfach mal versuchen das nachzuvollziehen. Deine Freundin beweißt mit ihrer Haltung nämlich Weitsicht und gesünder ist es auch.

Du könntest sie nur sachlich darum bitten dich nicht zu etwas bringen zu wollen was du umgekehrt genauso nicht willst.

Das einzige was du ihr raten könntest, ist, dass sie, wenn sie schon vegan leben will, darauf achten sollte wie sie sich ausgewogen ernährt, denn die Stoffe, die sie jetzt nichtmehr über Fleisch aufnehmen kann, muss sie jetzt über pflanzliche Stoffe aufnehmen - dazu muss man sich schon ein bisschen Gedanken über seine Ernährung machen. Nur Nudeln mit Tomatensoße essen, ist auch nicht gesünder als Fleisch zu essen.

Die herkömmliche Fastfood-erfnährung ist übrigens genauso ungesund wie falsch verstandener, selektiver Veganismus (Soll heißen: Ich esse kein Fleisch, ich esse aber auch dies nicht und ich esse jenes nicht, z.B. Ich mag keine Pilze, keine Paprika, keine Erbsen, etc.). Selektive "herkömmliche" Ernährung, wie viele sie praktizieren (Fleisch + Beilage und kaum Gemüse jeden Tag) ist übrigens das ungesündeste überhaupt und global gesehen ein Antrieb für Hunger und Tierelend.

Sag ihr, sie kann das machen aber ohne dich. Ich wette sie hält das nicht lange durch. Die Freundin von mir hat das versucht und nicht mal eine Tag ausgehalten, weil das fast unmöglich ist, wenn man sonst sogut wie alles isst. Du kannst ihr aber auch sagen, dass das Essen, worauf sie verzichten muss wenn sie verändern wird, wichtig ist für den Körper (Eisen, jod in fisc, calcium...). Sag ihr einfach was du von der Sache hälst, wenn sie das nicht versteht, dann ist sie eine gute Partnerin... LG krieselise

Eisen findest du z.B. 30 mal mehr in Petersilie als in Rindfleisch. Kalzium ist 25 mal mehr in Mohn als in Milch. Jod ist z.B. tausend mal mehr in einigen Algen als in Seefisch....

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wieso darf denn bitte deine freundin nicht veganerin sein? es ist ihre sache und an vegan oder vegetarisch zu leben ist nichts dran falsch. im gegensatz! ist doch schön wenn sie nicht will das tiere für sie sterben nur damit ihr fleischgenuss befriedigt wird. außerdem spricht gesundheitlich nichts dagegen. menschen die ausgewogen vegetarisch oder vegan leben ( sprich fleisch durch sojaprodukte, tofu zu ersetzten) leben gesünder. man nimmt nicht das schlechte cholesterin auf dass nur in fleisch vorhanden ist und hat so eine viel geringeres risiko an herzinfarkt oder schlaganfall zu sterben!

ich glaube das hauptproblem kommt erst im unteren teil

Und jetzt will sie auch das ich da mit mache was soll ich bloß tun ... Ich kann ohne Fleisch nicht Leben

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@Ryuuk

naja, jeder soll doch sein eigenes ding machen. sag ihr dass du es akzeptierst dass sie vegan leben will...und sie soll dafür akzeptieren dass du fleisch essen willst

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Ach ja Soja- die am meisten Genmanipulierte Pflanze.

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@Thomas286

Das genmanipulierte Soja geht in die Massentierhaltung, nämlich als Mastfutter. Denn 99 % der weltweiten Sojaernte gehen in die Massentierhaltung. Unter 1 % landen im Supermarkt. Soja wird nur deshalb so genmanipuliert, damit Milliarden Masttiere gemästet werden können.

Firmen wie Alpro Soja, die das Soja zum menschlichen, gesunden Verzehr anbauen, arbeiten ausschließlich mit deutschen Vertragsbauern und versichern dies. Auf Qualität ist bei Soja nicht mehr zu achten als bei normalen Produkten.

Aber selbst unter der Annahme, Soja sei genmanipuliert, ernähren sich Veganer damit dennoch wesentlich gesünder als Fleischesser. Das genmanipulierte Soja landet beim Fleischesser am ehesten, nämlich über die Tiere, die es zu fressen bekamen. Dazu kommen Wachstumshormone, Antibiotika, Pestizide und vieles mehr.

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@Veichan

Wie Veichan geschrieben hat: Soja wird deshalb in genmanipulierter Form angebaut, damit man Massen an Viehfutter billig produzieren können.

Auch als Veganer ernährt man sich nicht von Soja allein und bei dem Sojaproblem geht es eben auch um die Anbauflächen die für Tierfutter verwendet werden. Gerade in Ländern deren Wirtschaft nicht sonderlich läuft verdienen wenige ihr Vermögen damit Land mit Viehfutter zu bestellen, dass die gesamte einheimische Bevölkerung ernähren könnte und dann noch exportieren könnten.

Und das Monopol dieser wenigen breitet sich auch noch geschwürartig aus, weil die Agrarfirmen ihre genetisch veränderten Pflanzen mit Patenten belegen und die Kleinbauern in den Ruin treiben.

Genmaipulierte Pflanzen an sich sind nochmal ein ganz eigenes Problem das es zu bekämpfen gilt und über das die Leute wirklich aufgeklärt werden müssen.

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@niska

lieber esse ich eine genmaipulierte Pflanze als dass ein Tier für mich gequält oder sogar getötet wird ;)

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Frag deine Freundin mal was sie für ein Gebiß hat. Ja es ist ein Allesfressergebiß- also gehört auch Fleisch dazu. Andererseits eine Bekannte von mir ist auch Veganerin -und lebt immer noch. ein bisschen mager aber gesund. Das beste ist wohl diesen Preiskampf in der Viehzucht nicht zu unterstützen und sein Fleisch beim Bauern "nebenan " zu holen , wo die Tiere vernünftig gehalten werden.

Warum soll man auch nicht damit leben?^^

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@Flupp66

Das wir ein Allesfressergebiss haben ist falsch und längst nicht mehr aktuell. Der Mensch hat ein Pflanzenfressergebiss und sogar die Magenbakterien stimmen fast mit denen einer Kuh überein.

Ein Allesfressergebiss hätte Zähne, um rohes Fleisch aus einem Stück zu reißen (kein hauchdünnes Stück Schinken, sondern echtes Fleisch) - der Mensch ist dazu nicht in der Lage, rohes Fleisch in großen Mengen wird nicht vertragen, da wir nicht dafür ausgelegt sind. Die Backenzähen des Menschen sind Mahlzähne. Die schärferen Eckzähne des Menschen sind zum Knacken von Nüssen konzipiert gewesen.

Dazu gibt es einige interessante Abhandlungen.

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@Veichan

Also das ist doch ein Witz, eine Kuh hat ein ganz anderes Verdauungsystem als der Mensch. Reine Pflanzenfresser haben nur im Unterkiefer Zähne

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@ClausSanta

Wenn du schonmal einem Pferd ins Maul geschaut hast, oder einem Kaninchen, Meerschweinchen, etc., wird dir das Gegenteil bewiesen.

Das Buch "Vollwert Ernährung" bietet da sehr interessante Ansätze - bei Google findet man auch sehr viel unter den Begriffen "Mensch Anatomie Pflanzenfresser".

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hallo, Lass sie doch, es ist ihre entscheidung, du musst deswegen nicht ohne fleisch leben. Ich denke sie ist alt genug um selber entscheiden zu können!

lg schwarzerbogen

nix wenn sie deine freundinn is akzeptiere dasssssss

Also wie du es machst ist deine sache. Aber ich würde nie für eine Frau auf Fleisch verzichten.

Sag einfach das du Fleisch halt magst und misch ihr ein würstchen ins gemüse.

Ich verstehe Dein Problem nicht:........jetzt will sie auch das ich da mit mache was soll ich bloß tun...., mach doch das Deinem Entwicklungsstand angemessene, oder bist Du ein Siamesischer Zwilling ;)

lass sie veggie sein wenn sie will !!! ist doch gut so ! aber sag ihr das es deine entscheidung is i ob du vegetarier sein willst oda nich .

musst du doch nicht Oo lass sie es doch probieren,wenn sie es will

Diese Ökopropaganda zerstört die Fleichschindustrie

Hey SOAD82 starten wir morgen die anti Ökofaschistische aktion? nachdem wir beim döner mann wahren...

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@SOAD82

Jaaa, lasst uns alle gegeneinander anbrüllen, weil das ja sooo konstruktiv ist!

Also:

Nieder mit der Konsumidiotie!!!

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@niska

ja was denkst du denn? und ja ich hasse den Konsum zusammen mit dem Kapitalismus und und und man könnte schon fast sagen anti alles aber das stimmt nicht ganz... [und was ist am gegenseitigen anbrüllen verkehrt?]

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Lass sie, villeicht merkt sie das es anders besser ist, das muss sie für sich wissen. Villeicht bekommt sie ja mal Hunger auf Fleisch ;DD.

MfG

Und mach du was du willst !

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lass sie doch machen was sie will du musst ja nicht mitziehen. Und Argumente dagegen sind das die Tiere ja eh schon tot sind jetzt kann man sie auch Essen ändert eh nix mehr

dieses gegenargument ist ja wohl das erbärmlichste, was es gibt.

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schon klar aber mann kann da als einzelne Person eh nix ändern also was solls kann man auch weiter Fleisch essen

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@Lukas8484

Wenn alle so denken wie du, dann nicht. Aber es werden immer mehr Menschen, die kein Fleisch essen. ;-)

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@Lukas8484

so wie du argumentierst gehst du auch sicher nicht wählen ;) denn man kann ja eh nichts ändern. tut mir leid, wenn du deine "macht" so unterschätzt.

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@katzengold23

nein das ist was anderres man kann mit wählwn aufjedenfall was ändern und ich versteh nichtwähler die ihr stimme einfach so wegwerfen nicht, außerdem kann man in der Politik auch mehr machen wie nur wählen gehen man kann z.b einer Partei beitreten.

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@Lukas8484

man ändert durch aktives kein-fleisch-essen schon etwas. aber ich will mich jetzt hier nicht mit dir streiten ;)

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@katzengold23

Ja sry ich weiß das es eigentlich unethisch ist Fleisch zu Essen aber es gibt wei aus schlimmere Sachen auf diesen Planeten wie dei Massentierhaltung. Ich finde man sollte erstmahl dafür sorgen das Gewrechtigkeit unter den Menschen herrscht, danach können wir uns gerne über die Tiere unterhalten ;)

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@katzengold23

Dazu ließ mal diese Seite: http://www.schueler-fuer-tiere.de/fragen/f12.html

Du rettest mehrere hundert Tiere allein als Vegetarier. Das man nichts bewirken kann ist nur ein Vorwand, um sein Handeln nicht überdenken zu müssen. Die Nachfrage regelt das Angebot - gibt es sie nicht, wird weniger produziert.

Im Übrigen stammt das Fleisch, das du isst, aus deiner genannten Massentierhaltung. In Deutschland kommt 98 % des Fleisches in allen Läden aus der Massentierhaltung.

Gerechtigkeit auf Lebewesen einer bestimmten Art zu beschränken, ist seit vielen Jahrzehnten überholt. Unrecht wird nicht zu recht, weil man es einer anderen Art antut. Auch der Mensch ist ein Tier.

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@Veichan

Naja der Unterschied zwischen Menschen und Tieren ist halt Menschen haben sowas wie Gedanken und Gefühle, Tiere sind Triebgesteuert. Außerdem wenn du so Argumentierst müsste man das auch auf Pflanzen, Bakterien, Insekten usw ausweiten sind alles Lebewesen

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@Lukas8484

zudem wird das ganze futter für die tiere in europäischen mastställen in afrika angebaut. der grund, warum die menschen dort verhungern/verdursten ist der, dass das wasser und das weideland für den anbau von tierfutter verbraucht wird. für die herstellung von einem kilo rindfleisch brauchst du 16 liter wasser und 13 kilo getreide. es könnten von einem 225g steak 40 kinder einen tag überleben. hier hast du deine gerechtigkeit unter den menschen.

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@Lukas8484

Das hat dir die Fleischindustrie ja hervorragend eingeredet. Tiere sind genauso leidensfährig und haben genauso Gefühle wie Menschen - das haben zighunderte Studien bereits nachhaltig bestätigt. Tiere haben Angst, kennen ihre Artgenossen und unterscheiden diese, erkennen ihre Kinder und beschützen sie, fühlen Schmerz, Leid, Einsamkeit, Langeweile und fast alle anderen Gefühle. Genauso wie der Mensch möchten sie schlichtweg leben, ohne verletzt, misshandelt und ausgebeutet zu werden. Insekten sind übrigens auch Tiere.

Wie du in Biologie gelernt hast, empfinden Pflanzen keine Schmerzen im üblichen Sinne, da sie kein zentrales Nervensystem haben. Und im Gegensatz zu Tieren werden sie nicht kniehoch im eigenen Dreck, vollgepumpt mit Medikamenten und in dunklen Ställen gehalten, um dann ohne hinreichende Betäubung geschlachtet und teils lebendig ausgenommen zu werden. Im Gegensatz zu Milchkühen werden Pflanzen nicht das ganze Jahr über zwangsbefruchtet, um sofort ihr Kalb entrissen zu kriegen, damit sie Milch geben. Und sie werden auch nicht, wie männliche Küken, nach ihrer Geburt geschreddert oder vergast bzw. enden als Hennen in winzigen Käfigen mit abgetrennten Schnäbeln auf nackten Gittern.

Wer ernsthaft die Massentierhaltung damit beschönigt, dass Pflanzen angeblich auch Schmerzen empfinden, sollte sich dringend mal mit dem Thema auseinandersetzen.

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@Veichan

Und wo soll man da deiner Meinung nach die Grenze ziehen ich meine Insekten sin auch Tiere

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@Lukas8484

Wozu eine Grenze? Man tötet weder Menschen, noch Tiere. Ich lebe seit vielen Jahren ziemlich gut, ohne ein Insekt getötet zu haben, wozu auch? Deshalb werden Leute vegan - weil sie niemandem etwas antun wollen, was sie selbst nicht angetan kriegen möchten. Ich will nicht eingesperrt und dann geschlachtet werden - also lasse ich das auch nicht mit dem Kauf von Fleisch Tieren antun. Es ist einfacher, als man vielleicht denkt.

Jeder Schritt zum Vegetarisch / Vegan ist für die Gesundheit, die Umwelt und die Tiere ein Schritt nach vorn. Dabei muss nicht jeder vegan sein. Jedes bisschen hilft - das kann man auch langsam steigern oder sich so einpendeln, dass es für einen selbst okay ist. Hauptsache, man denkt über das, was vorgeht, nach und versucht, das Beste dagegen zu tun.

Wenn du dich damit auseinander setzt und z.B. Earthling siehst, wird sich dein Konsum von ganz allein verändern, wenn du Mitgefühl für Tiere hast.

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@Lukas8484

Wieso kommen die Leute eigentlich jedes Mal mit solchen ausgelutschten Argumenten an?

Wie selbstentfremdet von Natur und Umwelt muss man eigentlich sein, dass man Säugetiere wie Kühe und Schweine auf dieselbe Stufe mit Bakterien stellt!?

Hast du ein Haustier? Bist du mit Tieren aufgewachsen? Hast du einem Kalb, einer Kuh, einem Schwein, einem Kanninchen schon einmal in die Augen gesehen und hast du ihm einmal in die Augen gesehen, kurz bevor es getötet wurde? Tiere verstehen vielleicht nicht was der Tod ist, aber sie können Angst haben und Schmerzen. Sie können wahnsinnig werden vor Angst und nur jemand, der sich vollkommen von sich selbst entfremdet hat, kann sich so ein Tier ansehen und sich einreden, dass dieses Tier ja eh nur Mus im Hirn hätte und deshalb ruhig sein Leben eingepfärcht in seinen eigenen Fäkalien stehend fristen könne. Nur jemand der noch nie ein Tier gesehen und berührt hat, der gespürt hat wie es atmet, wie die Haut unter der eigenen Berührung zuckt - und vor allen: jemand der Biologie komplett ignorieren kann wann immer es ihm passt, kann allen Ernstes auf die Idee kommen, den Schmerz dieses Tieres mit dem eines Einzellers oder einer Pflanze zu vergleichen.

Ich bin sicherlich keine "militante" Veganerin, wie sie hier immer so schön betitelt werden, aber ich bin mit der Einstellung einer Bauernfamilie aufgewachsen, die nicht durch die agraische Entwicklung in Deutschland indoktriniert wurde. Meine Großeltern finden die Umstände in denen Tiere in der Massentierhaltung gehalten werden unerträglich, nichts beweist unsere kollektive Fähigkeit zur Unmenschlichkeit so sehr wie Objektifizierung von lebenden atmenden Tieren zu "Essen". Meine Großeltern haben ihr ganzes Leben mit Tieren gearbeitet.

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@niska

übertreibt mal nicht ich verteidige nicht die Massentierhaltung (das ist nämlich schon Krank) sondern nur das Fleischessen allgemein klar brauchen wir härtere Gesetze für die Fleischindustrie allerdings sehe ich nichts schlimmes daran Tiere zu Essen. Außerdem hab ich keine Säugetiere mit Bakterien verglichen ich hab mich nur über die Argumentation von Veichan lustig gemacht

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@Veichan

Häufig wird eine artgerechte Haltung der Tiere in der Landwirtschaft gefordert. Dabei wird zwar grundsätzlich anerkannt, dass der Mensch Tiere zu seinem Nutzen halten darf, aber diese Haltung müsse berücksichtigen, dass das Tier bestimmte Verhaltensweisen zeigt und diese nicht dauerhaft eingeschränkt oder behindert werden dürfen. Da die Tiere im Lauf der Domestikation jedoch verschiedene ursprüngliche Verhaltensweisen abgelegt haben bzw. nicht mehr benötigen, erscheint es angemessener, von einer artgemäßen und tiergerechten Haltung zu sprechen, die dem Bedarf des Tieres entsprechen kann. Bedarfsgerechtes Futter mit ausgewogener Nährstoffzusammensetzung, gesundheitliche Fürsorge und gute Stallbedingungen gehören wesentlich zu einer solchen artgemäßen und tiergerechten Haltung. Ebenso wichtig sind die Berücksichtigung des Sozialverhaltens (z.B. Gruppenhaltung), das Angebot von Beschäftigungsmöglichkeiten und die generelle Gestaltung der Haltungsumwelt

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@Lukas8484

Der Begriff „Massentierhaltung“ suggeriert Enge und schlechte Lebensbedingungen. Er bedient damit eher Emotionen. Wer möchte schon „in der Masse untergehen“? Informationen oder gar Kriterien, anhand derer entschieden werden könnte, ab wann von einer „Masse“ oder „Massentierhaltung“ gesprochen werden kann, fehlen: ab 20 Rindern, ab 200 Rindern, ab 2.000 Rindern? Im Übrigen kann ein enger, schlechter Stall mit 20 Rindern eher schlechtere Lebensverhältnisse für die Tiere bedeuten als ein heller, gut gelüfteter und geräumiger Stall mit 200 Plätzen. Zutreffender sind deshalb Begriffe wie Intensiv- oder spezialisierte Tierhaltung, die damit auch der Tatsache Rechnung tragen, dass hier intensives Wissen und Spezialisten notwendig sind. Ohne Spezialisierung – bei den meisten Betrieben auf nur eine Tierart, und hier in die Produktionsrichtungen Milch oder Mast (bei Rindern), Ferkelerzeuger oder Mäster (bei den Schweinen) und Elterntier-, Aufzucht- oder Legebetriebe (in der Geflügelhaltung) – wären die notwendigen Investitionen für den Landwirt nicht finanzierbar. Spezialisierte Betriebe können sich aufgrund der erworbenen Fachkenntnis intensiver mit ihren Tieren beschäftigen und dazu auch die Technik zur Tierbetreuung und -kontrolle nutzen. Gleichzeitig sind diese Betriebe aufgrund der Spezialisierung und der Bestandsgröße eher dazu in der Lage, den Tieren angemessene Bedingungen zu schaffen. Beispiele sind etwa: In der Rinderhaltung: Liegeboxenlaufställe mit optimalen Abmessungen und Klimabedingungen; Transponder zur Tiererkennung; Pedometer zur Aktivitätsmessung; Kraftfutterstationen für die leistungsgerechte tierindividuelle Fütterung. In der Schweinehaltung: Tierindividuelle Fütterung von Zuchtsauen an Futterautomaten; Fütterung von Mastschweinen mit einer entsprechend dem Wachstumsverlauf optimierten Futterzusammensetzung

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@ClausSanta

Leider zeigt der Einsatz der Tierschutzorganisationen ja jedes Jahr aufs Neue, dass Krankheit und Tod Alltag in der "Nutztierhaltung" sind - Bemühungen, um den Tieren irgendetwas angenehmer zu machen, sucht man dort vergeblich. Was dabei gesagt und getan wird, bzw. was vorgeschrieben und gemacht wird, sind da leider große Unterschiede.

@Lukas: Wenn du Säugetiere nicht von Bakterien unterscheiden kannst du die ethische Einstellung nicht verstehst, die manche Menschen vertreten, bist leider der einzige hier, der "lustig" ist.

Und da du es oben ja nicht gelesen hast: Fleisch essen ist gleichbedeutend mit Massentierhaltung. Denn 98 % von allem Fleisch in Deutschland stammen aus der Massentierhaltung.

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@niska

Die wenigsten möchten heute noch wissen, was in einem Schlachthof geschieht. Ihr ästhetisches Empfinden würde vermutlich massiv gestört. Gleichwohl müssen allewissen, dass für das Fleisch, das sie verzehren, Tiere getötet werden. Und angesichts des großen Bedarfs sind es sehr viele Tiere, die geschlachtet werden müssen. Die Schlachtung muss nach den rechtlichen Vorgaben u.a. des Tierschutzgesetzes und der Tierschutzschlachtverordnung vollzogen werden, d.h. unnötiges Leiden und Schmerzen der Tiere sind auszuschließen! Bewegt werden die Menschen von Bildern, in denen die Angst der Tiere für den Betrachter spürbar wird. Solche Zustände zeigen nicht den Alltag, und sie müssen abgestellt werden, wo immer sie auftreten. Gut geführte Schlachthöfe arbeiten immer weiter daran, Stress und Leiden für die Tiere zu vermeiden. Die Tierschutzschlachtverordnung räumt dem Tierschutz bei der Schlachtung einen großen Stellenwert ein. Oberster Grundsatz ist, dass Tiere so zu betäuben, zu schlachten oder zu töten sind, dass ihnen keine unvermeidbare Aufregung, Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Wer heute Tiere im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit schlachtet, muss eine Bescheinigung der zuständigen Behörde über seine Sachkunde besitzen.

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@Veichan

ja ok das ist aber überal so Konzerne die genug Geld haben müssen sich in unserem System nicht an gesetze halten da sie sich die besten Anwälte leisten können un oft auch eng mit der Regierung zusammenarbeiten.

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@ClausSanta

Das dies serienmäßig missachtet wird, ist leider bekannt. Die Anzahl der zu tötenden Tiere ist so hoch, dass die Betäubungen allzu häufig nicht richtig sitzen und die Tiere bei Bewusstsein ausbluten, bzw. noch muhen, wenn sie ausgenommen werden - dies wird immer wieder durch Undercoverberichte von Tierschutzorganisationen bestätigt und auch durch ehemalige Schlachthofmitarbeiter, die sich immer wieder zu Wort melden.

Das alles ist ein rechtsfreier Raum - wo kein Kläger, kein Richter.

Dazu zum Lesen: http://www.schlachthof-transparent.org/

@Lukas: Und darum machst du die Augen zu und konsumierst? Boykott heißt das Geheimnis, um gegen so etwas zu handeln.

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@Veichan

Wenn man das nicht kann, will, oder wie auch immer, respektiert man zumindest die Leute, die es tun - und redet sich das, was man unterstützt, nicht schön. Das ist das Mindeste, was man tun muss.

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@ClausSanta

@veichan du hast gesagt das man alle Lebewesen gleich behandeln sollte ich ahb mit meiner Aussage lediglich deutlich gemacht wie Lächerlich deine Argumentation ist. Ich gebe dir recht 98% des Fleisches kommt aus "Massentierhaltung" obwohl große Betriebe da nicht unbedingt schlechtere Bedingungen für die Tiere schaffen wie kleinere. Ich meine ja nur das Tiere oft unnötig leiden müssen und man dagegen vorgehen muss aber da kann mann mit dem nichtessen von fleisch nicht viel Bewirken da müsste man in die Politik gehen

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@Lukas8484

Ich respektiere die entscheidung von Leuten kein fleisch zu Essen ich hab nie was anderres gesagt

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@Veichan

tiere müssen so gehalten werden, dass sie ihre Grundbedürfnisse befriedigen können . Zu den Grundbedürfnissen gehören vor allem Zugang zu Futter und Wasser, Fläche für Bewegung, Futteraufnahme und Ruhe sowie genügend Licht und frische Luft. Die Entwicklung besserer Ställe wurde in den vergangenen Jahrzehnten in Zusammenarbeit von Landwirten und Wissenschaftlern stark vorangetrieben. Sauberkeit und Hygiene rückten stark in den Mittelpunkt. Der Gedanke dahinter: Nur gesunde Tiere erbringen schließlich gute Leistungen. Die Verbesserung der Situation für Tiere und Tierhalter geht vor allem auf die Innovationsfreude der Landwirte zurück – nicht auf gesetzliche Zwänge. Es gibt in Deutschland zahlreiche Lehr- und Forschungsanstalten, in denen in Zusammenarbeit mit Universitäten und praktischen Landwirten nach Verbesserungen und Innovationen gesucht wird, um die Verfahren sowohl für die Tiere als auch für die Menschen, die mit ihnen arbeiten, weiter zu verbessern.

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@Lukas8484

Das es für dich lächerlich ist, keine anderen Lebewesen zu töten und ihnen ihr Recht auf ihr Leben zu lassen, zeigt deutlich, dass du für diese Diskussion noch nicht bereit bist.

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@Veichan

Es ist unmöglich überhaupt keine Lebewesen zu töten. mit jeder Bewegung tötet man Kleinstlebewesen

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@Veichan

Nein anscheinend versteh ich es nicht. Aber du kannsst es mir gerne erklären. Ich bin immer offen dafür meine Meinung zu änderen wenn der Anderre bessere Argumente hat. Aber wenn am Besten Morgen weil ich jetzt glaubich erstmal schlafen gehe

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@Veichan

Im wirklichen Leben käme niemand auf die Idee, den Unterschied zwischen Mensch und Tier zu ignorieren oder auch nur eine Sekunde zu vergessen. Wir haben es nicht mit der Unfähigkeit zu tun, die fundamentalen Unterschiede zwischen Mensch und Tier zu erkennen, sondern mit der Weigerung, diese zu akzeptieren.

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@Lukas8484

Was ich meine ist lediglich, Lebewesen zu respektieren und sie nicht zu töten, ihnen kein Leid zuzufügen, ihnen ihre Würde zu lassen und sie als Lebewesen zu respektieren. Das heißt Leben und leben lassen - ich tue keinem Tier etwas, weil es mir auch nichts tut. Das enthält keine unsinnigen Dinge wie "ausversehen auf Gras / Käfer treten" oder "Dinge töten, die man nicht sehen kann", "Pflanzen essen" oder "Notwehr". Solange es in irgendeiner Form möglich ist, respektiere ich das Leben anderer, füge ihnen also nichts Negatives oder für sie Negatives zu. Das sollte doch eigentlich zu verstehen sein.

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@ClausSanta

Da gebe ich dir durchaus recht, ClausSanta. Tiere sollten als Tiere gesehen und auch behandelt werden, sie zu vermenschlichen bringt ihnen auch Leid. Aber leider setzen Menschen das damit gleich, sie auszubeuten, zu töten und zu quälen, wie es ihnen beliebt.

Der Mensch hat seine Empathie gegenüber der Natur und der Umwelt verloren - das ist mehr oder weniger das Problem. Lebewesen sollten wie Lebewesen behandelt werden, also unversehrt leben dürfen.

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@ClausSanta

@Veichan ich respektiere deine Einstellung vollkommen allerdings fügt man über umwege vielen schaden zu allein durch den täglichen einkauf im Supermarkt egal ob fleisch oder nicht. Die Großkonzerne von denen du die waren Kaufst beuten die "dritte Welt" aus und spülen Geld in die Taschen der Herrschenden Klasse.

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@Lukas8484

Du musst lediglich darauf achten, was du kaufst. Es gibt viele Firmen, die auf Fair Trade setzen, auch das Bio-Logo bedeutet ein Plus, weil Chemikalien vermieden werden. Man kann regionales Gemüse kaufen, um die Meere und die Umwelt zu entlasten, die sehr durch die langen Schiffsimporte belastet wird (und nebenbei werden dadurch viele Wale getötet).

100%tig kann man das nicht vermeiden, aufgrund der Struktur, die sich in der Menschheit aufgebaut hat - aber man versucht es und tut etwas dafür. Das ist das, was zählt und das bewirkt bereits eine Menge, erstrecht, wenn viele Leute es tun.

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@Veichan

In der Landwirtschaft werden halt nun mal Tiere zum Nutzen der Menschen gehalten um von ihnen Fleisch, Milch, Eier, Wolle und Leder zu bekommen. Dass das mit ner Schlachtung endet ist mir klar.

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@ClausSanta

Das macht es aber nicht richtig. Da könnte man genauso gut sagen, dass es nunmal Religionen gibt, wo Frauen keine Rechte haben und Schläge bekommen. Es läuft eine Menge falsch auf dieser Welt.

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@Lukas8484

Doch, eigentlich schon.

Wer Fleischkonsum verteidigen will, der muss sich nunmal damit auseinandersetzen das es etwas Schlechtes ist, wie wir dieses Fleisch "produzieren". Aussagen wie: "Wo soll man die Grenze zwischen Insekten und Tieren ziehen?" Sind im Grunde nur Schutzbehauptungen von Leuten, die weiterhin Fleisch essen wollen, aber nicht zugeben können, dass das etwas Schlechtes ist. Wenn jemand hirnlos durch die Welt tappt und die globalen Hintergründe der Fleischindustrie ignoriert - von mir aus, dann ist das eben ein Ignorant. Aber wenn jemandem diese Hintergründe zumindest soweit bekannt sind, dass er weiß, dass der Big Mac nicht von glücklichen Kühen kommt und weiterhin versucht, das zu rechtfertigen indem man fragt "Ja wo soll man denn nur die Grenze ziehen?" hat derjenige wohl eher ein Problem einfach mal klipp und klar und ehrlich genug zu sagen: "Ja ich esse Fleisch, ja ich tue damit etwas schlechtes und ja, das macht mich ein Stück weit zu einem schlechten Menschen". Was ist so schwierig daran? Wir tun alle ständig Dinge, die uns selbst und unserer Umwelt schaden - wieso haben die Leute so ein Problem damit auch dazu zu stehen!? Wieso versucht man stattdessen ein komplexes Lebewesen wie eine Kuh mit einer Ameise zu vergleichen um sich rechtfertigen zu können!? Abgesehen mal davon: Wer hat behauptet, dass man nicht auch versuchen kann möglichst keinem lebenden Wesen zu schaden!?

Allein deine Aussage weiter unten: "Mit jeder Bewegung tötet man Kleinstlebewesen" ist im Grunde genommen ein zirkulierendes Äußerungsfragment: Wie kann man das Schlachten einer Kuh denn allen Ernstes mit der unabsichtlichen Tötung von Kleinstlebewesen vergleichen!? Das ist unlogisch oder hast du dich schonmal auf´s Sofa gesetzt und neben dir ist ne Kuh umgefallen?

Natürlich: Das Sofa könnte aus Leder sein, aber muss es? Nein.

Das Problem, dass ich mit diesen Diskussionen jedes Mal habe ist genau das: Veganer, Vegetarier und wie sie auch alle heißen werden als Faschisten bezeichnet, weil sie anderen ihre Meinung aufdrängen wollen würden. Schonmal daran gedacht, dass diese Menschen eigentlich gar nichts dafür tun müssen um als missionarisch empfunden zu werden? Man muss gar nichts tun, es reicht zu sagen: "Nö danke, ich esse kein Fleisch" und schon wird man bombadiert "Was? Wie kannst du nur? Wie hältst du das bloß aus? Wieso machst du das? Also ich könnte das ja nichts" und wenn man dann erklärt warum man das macht ist man ganz automatisch ein Faschist, weil man plötzlich die kleine, heile Konsumwelt der Leute gestört hat, weil sie durch einen das Gefühl haben nichtmehr einfach gewissenlos vor sich hin konsumieren zu können.

Und ich kann das auch locker so stehen lassen. Ich bin nämlich in erster Linie deshalb Vegetarierin, weil ich Fleisch einfach nicht mag, noch nie mochte und auch niemals mögen werde. Und die ganzen Fragen bezüglich meines Vegetarismus haben mich genug genervt um anzufangen mich wirklich mal ausgiebig zu informieren (nicht, dass ich nicht tierlieb wäre oder keine Ahnung von Massentierhaltung gehabt hätte - ich bin auf dem Land aufgewachsen, mein Opa hat sich regelmäßig über die Stallhaltung einiger Bauern im Dorf aufgeregt. Aber wie gesagt: Bauernfamilie, da ist Vegetarismus undenkbar - da kann man ja gleich ganz zu essen aufhören), um den Leuten hin und wieder auch mal zu erklären, was es mit dem Fleischkonsum so auf sich hat. Der Unterschied der Reaktionen ist beinahe schon lachhaft eklatant: Wenn man Fleisch deshalb nicht isst, weil es einem nicht schmeckt, ist man zwar merkwürdig - aber immerhin akzeptabel. Ein "guter" Vegetarier. Isst man kein Fleisch aus "ideologischen" Gründen, ist man plötzlich verbohrt, wird mit genau solchen Argumentationsmustern belästigt und plötzlich hat jeder ganz viel arg Ahnung mehr als man selbst...

Es ist ermüdend, es ist stumpfsinnig und es ist sinnlos.

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