hilfe meine Eltern akzeptieren meinen Glauben nicht was tun?

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10 Antworten

Aleikum salam,

als erstes musst du Geduld haben und deine Eltern ehren, wie Allah es verlangt.

Um ihnen zu zeigen, dass dein Glaube dir gut tut solltest du nicht auf Konflikt mit ihnen aussein, sondern ihnen ein guter Sohn sein.

Wenn sie nicht in die Moschee gehen möchten, musst du das akzeptieren.

Wenn sie nicht Hallal essen, iss nur das, was Allah dir erlaubt.
Bitte Allah um verzeihung, dass du nicht dem Reinheitsgeboten folgen kann und versprich, sobald du alleine Wohnst nach den Regeln des Islams zu leben.

Wenn deine Eltern dich beim Gebet stören, dann verzeih ihnen. Wenn du gezwungen bist dein Gebet zu unterbrechen, so wird Allah es dir nachsehen, da die Lage es zur Zeit erfordert. Führe dein Gebet fort, sobald es dir möglich ist. Dein Herz ist bei Allah und Allah weiß das!

Schließe deine Ohren, wenn deine Lehrer und dein Umfeld über den Islam schlecht reden und stähle dich wie ein Schild. Sprich in Ruhe mit ihnen. Sei ein Beispiel eines friedvollen Muslim. Sie wollen dir nichts Schlechtes, sonder sind nur von der momentanen politischen Situation beunruhigt. Das vergiss nicht. Und wer sich um dich sorgt, der liebt dich in seinem Herzen.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Der Friede und die Liebe Allahs seien mit dir!

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Kommentar von yagami32
04.02.2017, 18:27

shukran möge Allah dich mit guten belohnen lassen

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Kommentar von yagami32
04.02.2017, 19:45

genau so werde ich das machen shukran

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Die erste Frage, die sich mir stellt ist: Wie bist du darauf gekommen dem Islam beitreten zu wollen? Sind bzw waren deine Eltern (eigentlich) Muslime oder Christen oder Juden oder ...?

Die Entscheidung eine Religion annehmen zu wollen setzt einen starken Glauben voraus. Hast du diesen starken Glauben? Falls nicht ist es unangebracht ein Glaubensbekenntnis auszusprechen, denn nur wer weiß was er nach dieser Religion zu glauben hat kann sich auch ehrlich zu diesem Glauben bekennen. Dummheit schützt nicht vor der Strafe. Du bist verpflichtet dich zuerst hinreichend zu informieren. Kennst du die Regeln des Islam dahingehend. Der Islam macht es Leuten wie dir nämlich da recht einfach.

Für den Glauben ist es Voraussetzung sich zuvor mit den anderen (zumindest den großen) Religionen im Umfeld auseinanderzusetzen. In Deutschland Österreich und der Schweiz sind das die folgenden Religionen (inklusive verschiedener Konfessionen):

  • Christentum
  • Islam
  • Buddhismus
  • Judentum
  • Hinduismus

Für einen ersten sehr groben Überblick kann ich dir das Buch Religionen der Welt für Dummies empfehlen. Aber gerade wenn du dich zum Islam bekennen willst halte ich es für unerlässlich dich auch mit dem Judentum und dem daraus entstandenen Christentum zu befassen. Denn der Islam wiederrum resultiert aus diesen beiden Religionen. Einen groben Überblick über die Bibel und somit über die Heilige Schrift der Juden und der Christen gibt das Buch Die Bibel für Dummies. Das ist aber wiederrum nur ein sehr grober Überblick und ersetzt nicht das Lesen in der Bibel.

Danach solltest du den Koran komplett lesen und zwar bis zur letzten Seite und nicht nur lesen sondern auch verstehen. Du musst aber wissen, dass es keine Lösung ist ein bisschen arabisch zu können. Du müsstest perfekt arabisch können um den Koran auf arabisch lesen und verstehen zu können. Folglich musst du auf eine Übersetzung zurückgreifen. Diese entspricht aber niemals zu 100% dem Original. Lege dir also mehrere verschiedene Übersetzungen zu.

Wenn es dir ernst damit ist zum Islam zu konvertieren, dann versuche nirgendwo anzuecken. Es bringt nichts zu sagen, dass darf ich jetzt nicht mehr weil ich Muslim bin. Du wirst dadurch nur auf Unverständnis und Abwehrhaltung stoßen. Verhalte dich so wie man es in deiner Umwelt von einem wohlerzogenen jungen Menschen erwartet. Sei Eltern, Lehrern und Mitschülern gegenüber hilfsbereit, pünktlich, ehrlich, fleißig zu Hause (Hilfe im Haushalt), fleißig in der Schule (gute Noten) und fleißig gegenüber Mitschülern (Hilfe bei Hausaufgaben etc), respektvoll gegenüber allen anderen Menschen, zuverlässig, fair, sensibel im Umgang mit anderen, ...

Ziehe das mindestens 4 Wochen durch, also 4 Wochen keinen Streit mit den Eltern wegen deiner Glaubensüberzeugung, 4 Wochen keine Probleme in der Schule deshalb,...

Rede dann, wenn sich nach 4 Wochen die Wogen etwas geglättet haben ruhig und sachlich mit deinen Eltern, aber ohne wütend oder agressiv zu werden, über ihre Beweggründe. Es gibt mit Sicherheit einen guten Grund warum sie den Islam ablehnen. Versuche diesen Grund zu verstehen und habe keine von vorne herein negative Haltung diesem Grund gegenüber. Verurteile ihn auch nicht verbal sondern denke zuerste mehrere Tage darüber nach, sprich eventuell mit einer neutralen Person darüber z.B. einem guten Freund oder einem Vertrauenslehrer. Erst dann kannst du dir tatsächlich ein Urteil über die ablehnende Haltung deiner Eltern bilden und erst dann kannst du deine Eltern tatsächlich von deiner Glaubensüberzeugung überzeugen, weil du sie dann verstehst.

Merke dir vor allem:

Du musst etwas erst kennen bevor du es mögen und dich dafür entscheiden kannst, oder würdest du einfach so beschließen dieser Kerl ist jetzt mein bester Freund, ich kenne ihn zwar nicht hab ihn erst einmal gesehen, aber ich beschließe er ist jetzt mein Freund... und nachher stellst du fest, dass ihr euch nicht leiden könnt.

Mit Agression und Ablehnung erreichst du überhaupt nichts, außer Aggression und Ablehnung. Wenn du jemand anderem etwas aufzwingen möchtest was nicht dessen Willen entspricht wirst du keinen Erfolg haben. Wenn deine Eltern Schweinefleisch essen möchten, dann lass sie. Wenn deine Lehrer eine negative Einstellung zum Islam haben sei ein Paradebeispiel dafür, dass der Islam keinen Grund dafür bietet, verhalte dich wie ein Musterschüler!

Ich hoffe das hilft dir weiter.

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Warte bis du 18 bist, steh auf eigenen Füßen (sprich: verdin deinen eigenen Lebensunterhalt und dann kannst du alles machen was du für richtig hälst).

Kannst ja in der Zwischenzeit deine eigenen Lebensmittel kaufen und dich selbst versorgen.

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Ab 14 kannst du glauben, was du willst: Gesetzlich betrachtet.

Deine Eltern machen sich Sorgen; Leider zurecht. Man kann jetzt hitzig diskutieren, ob friedlich oder nicht, ich persönlich denke, nicht friedlich. Tatsache ist aber einfach, dass gerade in Verbindung mit dem Islam sehr viel Leid verursacht wurde. Viele verbinden den Islam mit dem IS, ob das stimmt: Darüber erlaube ich mir kein Urteil.

Du könntest versuchen, dich allgemein so zu verhalten, dass du sehr "ehrenhaft" rüberkommst und zwar durch deinen Glauben. Soll heißen: Sei hilfsbereit, halte Menschen im Rollstuhl die Tür auf, nimm deinen Eltern ohne Aufforderung den Einkauf ab usw.

Mit  "haram" treibst du sie nur noch weiter von dir weg. Das klingt als wolltest du deinen Eltern eine neue Lebensart aufzwingen. ;)

Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Zuvorkommenheit... Mit diesen Eigenschaften wirst du die positivsten Effekte erzielen können.   

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Kommentar von yagami32
04.02.2017, 20:01

ich bin hilfsbereit, das macht mein charakter aus ;)

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Kommentar von lastofus1
05.02.2017, 12:12

Du erlaubst dir kein Urteil darüber ob die is zum Islam gehört oder nicht ? Die kreuzzüge waren auch Christen der zweite Weltkrieg verursachte auch Millionen Tode und Deutschland hatte eine große Schuld daran. Der Islam verbietet das töten es gibt Ausnahmen beispielsweise im Krieg. Da wir uns nicht im Krieg befinden es ist auch nicht erlaubt

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ich habe vor ein paar monaten die glaubensbekenntis ausgesprochen, und befasse mich viel mit den Islam

Das ist doch schon ein Widerspruch in sich. Niemand, der sich ernsthaft mit dem Islam auseinandersetzt, kommt auf die Idee zu konvertieren.

Wie weit bist du denn mit dem "studieren" des islamischen Propheten Mohammeds? Schon bei seinen Angriffskriegen angekommen?

Wenn dir das Essen deiner Eltern nicht passt, dann kaufe dir dein Essen selbst.

Wer soll dir dein Märchen mit den islamfeindlichen Lehrern glauben? Nicht einmal ein Herr Höcke würde Äußerungen dieser Art -vor einer Schulklasse- von sich geben.

Deine Eltern wissen schon wovon sie sprechen. Vielleicht informierst du dich mal etwas intensiver über diese Religion/Ideologie, bevor du deine Eltern mit solchem Quatsch konfrontierst.

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Wenn ich Deine Zeilen so durchlese, dann stellt sich mir die Frage, wie Du denn zum Islam gekommen bist.

Wenn man sich für etwas entscheidet - noch dazu für eine so wichtige Sache wie den religiösen Glauben - dann denke ich mir doch, dass man sich da vorher umfassend informiert.

So wie man bei einem Autokauf ja auch nicht die Katze im Sack kauft, sondern sich ausführlich informiert, denke ich, dass das auch und gerade für eine Religion gelten muss, wenn man sich dafür entschließt, nach dieser Überzeugung zu leben. Denn immerhin ist ja doch der religiöse Glaube wichtiger als ein Auto, denke ich.

Daher meine Frage: woher hast Du Deine Informationen über die Inhalte des Islam? Kannst Du arabisch? Hast Du den Qran gelesen? Hast Du die Möglichkeit gehabt, verschiedene Details zu hinterfragen und mit einem Religionsgelehrten zu diskutieren?

Und falls nicht: wie tief ist dann Dein Glaube und Deine religiöse Überzeugung? Was ist Dein Glaube dann anderes als eine leere Hülle - ohne Inhalt, ohne Substanz, ohne Wert?

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Kommentar von yagami32
04.02.2017, 18:23

 ich kann ein bisschen arabisch, ich habe den koran und ich lese auch täglich die suren, mich hat es einfach überzeugt es ist die wahre religion, die leute sollen sich von den medien nicht verblenden lassen,das ist alles nur müll was die über den islam sagen, der isis hat nichts mit islam zutun, diese leute haben den islam falsch verstanden

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deine eltern haben dich mit schmerzen und entbehrungen erzogen.

dann erst kam die religion an dich heran

höre deshalb zuerst auf deine eltern!

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Mich würde interessieren, wo dieses Falastin liegen soll.

Auch frage ich mich, welche Religion Deine Eltern haben.

Oder hast Du Dich vertan beim Konstruieren Deiner Frage? :-))

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Kommentar von yagami32
04.02.2017, 18:12

sorry hab auch probleme mit schreiben, palästina musst mal googlen, meine eltern glauben an nichts

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Ehre deine eltern! Aber zuletzt stehst du vor der frage: Glaubst du an deine eltern oder glaubst du an allah? 

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Das glaube ich dir nicht. Ich denke Du hast dein "Problem" nur erfunden.

sogar die lehrer haben gegen meinen glauben etwas, sie diskutieren immer
wieder rum wie gefährlich es auch ist für meine klasse ist wenn ich
muslim bin,

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Kommentar von yagami32
04.02.2017, 19:38

in dieser gegend wo ich bin ist der islam sehr fremd,mein problem hab ich geschrieben,das betrifft mich wirklich

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