Hilfe mein Pferd bockt und rennt. :/

...komplette Frage anzeigen Mein Kleiner.. so könnt ihr euch ein bild von uns machen.  - (Pferde) es ist mir so wichtig... das wir auch wieder im reiten funktionieren.. <3 - (Pferde)

4 Antworten

Hallo Chantii,

da du dich scheinbar sehr gut um dein Pferd kümmerst und dir viel Gedanken machst, glaube ich, dass dein Pferdi einfach jetzt in die Flegelphase kommt.

"das ganze macht er auch nur wenn ich ohne sattel reite oder mit dem Physiopad von Barefoot"

Ohne Sattel oder nur mit Pad hat man leider weniger Möglichkeiten "auch mal gegenzuhalten" und ist schwächer - das Pferd weiß das natürlich und nutzt das scheinbar aus seinen Willen (RENNEN!) zu bekommen.

Ich würde an deiner Stelle versuchen beim Reiten noch konsequenter (nicht ruppig) zu sein und sehr viele Übungen für die Rittigkeit zu machen. Sobald er flotter wird oder gar erste Bockversuche unternimmt, sofort durchparieren zum Schritt (Sanft über Sitz, aber konsequent) und z.B. an Seitengängen arbeiten, für Durchlässigkeit und Schenkelgehorsam.

Übe mit ihm viel durchparieren und Tempowechsel nur über Sitz und Schenkel - die Hand bleibt ruhig stehen. Viel loben dabei. Wenn du manchmal "nur noch ziehen" kannst, dann ist in der Ausbildung normalerweise zu viel mit Hand geritten worden. Bitte hinterfrag dich da kritisch selbst.

Bis er aus der Flegelphase raus ist (ca. 1 Jahr), würde ich nicht mehr mit Pad oder ohne Sattel/Zaumzeug reiten.

Und ganz wichtig: "Lass nicht zu, dass er dich damit wahnsinnig macht!" Wenn was schlecht läuft, registrier das und handle konsequent immer gleich (ruhig durchparieren, Schrittarbeit). Nimm dir das nicht zu Herzen, was er macht. Wenn du ein schlechtes Gefühl hast, hat das Pferd auch ein schlechtes Gefühl und das ist nicht gut.

VLG und viel Erfolg - Feivel

Nachtrag:

Natürlich sollte im selben Zuge ein Gesundheitscheck gemacht werden. Für (bzw. gegen) Blockaden habe ich einen Physiotherapeuten (der auch gleichzeitig FEI-Tierarzt ist). Dieser kann dich auch bzgl. eines passenden Sattels beraten.

Sattelanpassung und Gesundheitscheck lasse ich bei meinen beiden alle 6 bzw. 12 Monate machen. Wenn man ein Pferd arbeiten möchte, ist dies einfach notwendig, egal ob Turniere oder nicht.

Guter Reitunterricht ist parallel unabdigbar, sonst schleichen sich IMMER Fehler ein.

LG - Feivel

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So ein Verhalten ist immer auf Schmerzen und/oder eine mangelhafte Ausbildung zurückzuführen.

Kauf dir einen passenden Sattel, ohne Sattel reiten (auch mit Pad) ist nicht pferderecht und führt früher oder später zu Rückenschmerzen - was dir dein Pferd nun ja auch ganz deutlich zeigt!

Auch auf jeden Fall einen manuellen Therapeuten drüber schauen lassen (Osteopath oder Physio). Wahrscheinlich hat er auch Blockaden und Verspannungen.

Und dann: Ab in Reitunterricht! Und ab und zu auch mal einen Bereiter drauflassen. Scheinbar hast du deinen nicht korrekt ausgebildet und nun muss er das mit körperlichen Schmerzen ausbaden und wenn er sich dagegen wehren will durch bocken und weglaufen wird ihm nur im Maul rumgezogen. Das Pferd verbindet Reiten mittlerweile wahrscheinlich nur noch mit Schmerzen und wenn sich das nicht bald ändert wird es immer schlimmer werden.

Viel Glück euch beiden!

Das es auf schmerzen rückzuführen könnte.. weiss ich auch.

ich finde das ja schon fast beleidigend. sein sattel passt und fals du nicht lesen kannst schrieb ich das seine zäumung alle 4 monate immer in kontrolle ist!

Chester ist nicht das erste Pferd das ich ausbilde! zumal ich eine Reitlehrerin mit Jungtier erfahrung hatte und auch nur eine die sich wirklich nur mit Pferde ausbildung beschäftigt.

Zumal mein Baby bestimmt nichts mit schmerzen ausbaden muss !!!!!!!! das tuhe ich nicht.. lieber verletze ich mich als das ich meinen kleinen weh tun würde.. ich ziehe ihm so überhaupt nicht im maul rum.. eher im gegenteil !! ich reite weder mit sporen noch mit gerte und auch nur mit einem ganz normalen doppeltgebrochenen gebiss. ich habe sehr viel gedult mit ihm und sage "Kein Pferd macht etwas ohne grund"

ich sagte nur das bevor chester auf die Hauptstr. rennt in seinem wahn und sich mich und autofahrer ums leben bringt.. ziehe ich ihn lieber einmal rum.. das ist dann zwar kurz vielleicht etwas schmerzhaft aber was soll ich machen ???!!

und nein mein kleiner kommt niemals in beritt..!! damit man mir ihn da kaputt macht.. er ist sowieso so sensibel!.. reitlehrer hatte ich an ihm dran. er läuft normalerweise wie ein Engel am boden ist er ein traum .. ich glaube würde ich ihn alles mit schmerzen spüren lassen würde chester das nicht tun..

von Ostheopaten halte ich leider garnichts.. ich bin selber in der Medizin (Humanmedizin) und bei menschen ist das reiner schwachsinn... ist was für 3 std und danach ist es wie vorher..

aber wenn du eine gute möglichkeit ausser einem ostheopaten kennst und ohne mein können in frage zu stellen würde mir das schon reichen.. ich danke vielmals.

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@ChantiChester

Wie alt bist du eigentlich?

Ich habe dich nirgends beleidigt, dir höchstens ein paar Wahrheiten aufgeführt - und wenn du wirklich Ahnung und Erfahrung mit Pferdeausbildung hättest, müsstest du solche Fragen 1. nicht im Internet stellen und 2. würden solche Probleme dann auch garnicht erst entstehen.

Das was du machst ist eher beleidigend und fast beinahe Rufmord, die komplette Osteopathie als "schwachsinn" zu bezeichen, du hast keine Ahnung. Mein Stiefvater ist Osteopath und was der heilt Menschen, an denen vorher mehr als 10 Ärtze und andere Therapien versagt haben - und zwar dauerhaft. Und der hat ein breites Kollegium, die ebenfalls sehr erfolgreich behandeln. Schwarze Schafe gibts überall, und nur weil du mal an einen Scharlatan gekommen bist, heißt das garnichts. Mein Pferdeosteo kommt auch einmal jährlich zur Kontrolle und jedesmal ist eine deutliche Verbesserung sicht- und spürbar.

Außerdem gibts da noch Physiotherapeuten, Chiropraktier, etc. ... auf jeden Fall muss da mal einer über das Pferd drüberschauen, wenn sich das verbessern soll.

Dann reite dein Pferd eben weiter mit Schmerzen, wenn du meinst, du machst alles richtig. Himmel über soviel Arrgoanz und Kritikresistenz kann man echt nur den Kopf schütteln. Was willst den hören? ,,Sprich ganz einfach mit deinem Chesterlein lieb drüber und das Problem wird sich lösen - oder tus einfach wegstreicheln." ... oder wie? An Reitproblemen ist immer der Reiter schuld - und da du die einzige bist, die mit diesem Pferd arbeitet, tut mir leid, das ist die harte Wahrheit - liegt es nunmal an dir.

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Lass den Tierarzt kommen und das Pferd durchchecken. Vielleicht hat er Schmerzen.

habe ich angefangen Chester einzureiten.

Hattest du dabei einen Trainer an der Seite?

das ganze macht er auch nur wenn ich ohne sattel reite oder mit dem Physiopad von Barefoot ( das eigentlich für junge & alte pferde richtig gut sein soll wegen der Druckverteilung)

Ohne Sattel rammst du ihm deine spitzen Sitzbeinknochen in die Rückenmuskeln und dein Gewicht lastet auf 1-2 Wirbeln.
Mit dem Physiopad sieht das nicht anders aus, da sind deine Sitzbeinknochen nur minimal mehr gepolstert.
Ich finde diese ganzen Barefoot und Baumlos-Sachen eh nicht wirklich sinnig, es gibt Studien über die Druckverteilung - und die ist grauenvoll bis hin zu gar nicht vorhanden.

im Normalen Umgang ist chester wie immer.

Das spricht sehr dafür, dass du ihm mit deiner Reiterei Schmerzen zufügst.

oft so das ich ihn kaum gehalten bekomme und ihn einfach nur noch rum ziehen kann

Du weißt aber schon, dass man Pferde nicht mit der Zügelhilfe durchpariert??

Außerdem müsste man noch wissen, wie das Pferd gehalten wird und wie oft du Unterricht bekommst.
Hast du ihn denn schonmal durchchecken lassen? Also mit manuellem Therapeuten, Pferde-Dentisten, Huforthopäden?

Hallo Freyka. Ja ich Hatte selbstverständlich eine Trainerin bei der Ausbildung von Chester dabei. Sie kam 3x die Woche.

Ich habe Chester mit einen Wintec new Isabelle Werth vom Sattler alle 4 Monate neu angepassten bzw. unter dauerhaften regelmäßigen abständen Kontrollen eingeritten und bin vor ca 1. Jahr auf barefoot umgestiegen aber sehr unzufrieden da der sattel nicht so hält wie ich das gerne hätte. Chester hat keinen normalen Hufschmied er hat immer eine Huforthophädin dran. ( Nein er hat keine schlechten hufe.. ganz im gegenteil.) Chesters zähne werden jedes jahr gemacht, er wäre jetzt auch wieder dran.

vor 3 jahren habe ich einen ganz körper check machen lassen. alles i.o

Laut meiner Damaligen reitlehrerin ein pferd das schreiben und lesen kann.. aber sonst top in der Gesundheit.

Unterricht nehmen wir keinen mehr da wir dort angelangt sind wo wir hin wollten. Chester soll keine turniere laufen. Ein bisschen dressur auf dem Platz viel gelände ausritte am rhein und im wald viel bodenarbeit und einfach das zusammen sein genießen.. er ist sehr sensibel und sehr schnell unter stress.

das ich nicht über zügel durchpariere ist mir klar. Aber in großen notfällen wo es nicht mehr anders geht weil er kurz vor der ner hauptstr. steht und einen tunnelblick entwickelt.. ist es mir lieber als dabei zuzusehen wie wir beide drauf gehen.

zumal ich momentan sowieso auf gebisslos bzw. Halsring umstelle weil ich das einfach pferdefreundlicher finde.

das die druckverteilung ohne sattel auf 2 wirbeln aufgeteilt ist, ist mir ebenfalls bewusst. allerdings soll das mit diesem pad anders sein und nach dem schweißbild zu folge würde ich schon sagen das sich das verteilt. zumal reite ich selten ohne sattel nur hat chester das damals nie gemacht.. würde ich ihm in den rücken fallen im trab oder gallop würde sich das für mich erklären aber das tuh ich nicht.

LG

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@ChantiChester
vor 3 jahren habe ich einen ganz körper check machen lassen. alles i.o

Dann würde ich den wiederholen - vielleicht hat er jetzt Verspannungen und/oder Blockaden.

Unterricht nehmen wir keinen mehr da wir dort angelangt sind wo wir hin wollten.

Unterricht würde ich immer nehmen! Es geht ja nicht nur um das Erarbeiten von Zielen sondern auch um deinen Sitz, deine Hilfen etc. Da schleichen sich nunmal schnell Fehler ein und die kriegt man nicht selbst mit.

zumal ich momentan sowieso auf gebisslos bzw. Halsring umstelle weil ich das einfach pferdefreundlicher finde.

Ich weiß, dass viele das nicht hören wollen, aber es gibt auch Pferde, die gebisslos einfach doof finden. Meiner zb. Meiner läuft nur mit einer Stange richtig. Ich hab alles Mögliche und unmögliche ausprobiert, weil der Zahnarzt mir zwar sagen konnte, was da rein passt - aber womit das Pferd dann läuft, muss es selbst entscheiden.

allerdings soll das mit diesem pad anders sein und nach dem schweißbild zu folge würde ich schon sagen das sich das verteilt

Schweiß bildet sich natürlich unter dem ganzen Pad, schließlich kommt da ja schlecht Luft dran.

würde ich ihm in den rücken fallen im trab oder gallop würde sich das für mich erklären aber das tuh ich nicht.

Vielleicht fällst du ihm nicht in den Rücken, aber für die meisten Pferde ist das Reiten ohne Sattel einfach sehr unangenehm..

Ich würde ihn wie gesagt, erstmal komplett durchchecken lassen (bis die Ursache gefunden ist, nicht mehr reiten), dann wieder auf einen Sattel mit Baum umsteigen (natürlich angepasst, aber das scheinst du zu wissen)
Wenn du jetzt schon ein Jahr mit dem "doofen" Barefoot geritten bist, kann das ja auch schon Einiges "angerichtet" haben.

Genug Abwechslung scheint er ja zu haben.

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@ChantiChester

Ein Gesundheitscheck der 3 Jahre alt ist, ist nicht mehr viel wert.

Für mich klingt das auch eindeutig nach Probleme mit dem Rücken durch einen falschen Sattel. Die Aussage über das Physiopad stammt vermutlich vom Hersteller/Verkäufer? Dein Pferd zeigt dir aber doch recht deutlich, dass diese nicht zu stimmen scheint.

Reitunterricht ist immer angebracht, nicht nur für Turnierambitionen. Fehler schleichen sich immer ein, die man mit gutem Unterricht beheben sollte.

Gerade so kluge Köpfe wie dein Pferd brauchen Arbeit

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@Freyka

Ja vielleicht sollte ich das tun ... vielen lieben dank :) ich denke ich werde auf proffesionelle hilfe zurückgreifen müssen was seine muskulatur betrifft und um eventuelle verspannungen bekämpfen zu können..

aber halte leider nicht viel von ostheopaten.. gibt es da andere möglichkeiten ??

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@ChantiChester

Es gibt einen Haufen von manuellen Therapeuten. Ich weiß, dass manche Berufsbezeichnungen geschützt sind, andere nicht. Aber welche - keine Ahnung, das musst du selbst mal googeln.

Hauptsache, es ist kein allgemeiner Tierarzt sondern ein Fachmann. Welche Qualifikation dir wichtig ist, musst du selbst entscheiden.

Frag doch mal deine Huforthopädin. Meine zb arbeitet viel mit manuellen Therapeuten zusammen und konnte immer jemanden empfehlen.

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