Hilfe! Mahnbescheid - Bürgschaft! Was nun?

9 Antworten

Wer bürgt ist leider auch dran! Ihr könnt Euch sicher einen Rechtsanwalt nehmen und schauen, ob es eine Chance gibt, da wieder heraus zu kommen. Gut sieht das nicht aus. Bürgschaft heißt leider auch, dass man zahlen muss, wenn der, für den man bürgt, nicht kann. Für die Zukunft würde ich allerdings die Bürgschaft zurückziehen, es kann ja sonst noch viel hinterher kommen.

Gibt es ein offizielles Schriftstück das er aus der Bürgschaft raus ist??? Wenn ja hat er nochmal Glück gehabt, wenn nein eher Pech !!!

Die Frage ist auch ist er aus der Bürgschaft raus oder nur aus dem Vertrag??? da gibt es einen großen Unterschied!!!

wenn er schriftlich nachweisen kann, das er aus dem Vertrag sowie der Bürgschaft raus ist, dann kann er sich zunächst gelassen zurück lehnen.

Ansonsten - Probleme

Man könnte nun den Manbescheid widersprechen, aber das sollte übrlegt sein. Die Gegenseite wird bei Widerspruch eine Klageschrift über Juristen fertigen und den Ausgang eines solchen Verfahrens kann man sich denken.

Wer hier solche Ratschläge zum Widerspruch gibt, sollte sich einmal Gedanken machen, was sich aus den derzeitigen 1.400,00 EURO entwickeln kann. (zzgl. Rechtsanwaltskosten sowie Gerichtsgebühren)

Möglichst sofort mit dem Antragsteller des Mahnbescheides Kontakt aufnehmen, ihm hinweisen, dass eine Notiz zur Entlassung aus der Bürgschaft bzw. Vertrag vorliegt. (ein wenig schwindeln - falls kein Schreiben auffindbar ist - sollte erlaubt sein) und um Rücknahme des Mahnbescheides bitten.

Wenn alle Stricke reißen, sich irgendwie einigen -Ratenzahlung oder einmalige Vergleichszahlung anbieten.

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