Hilfe! Lateinklausur

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4 Antworten

Wie heißt dein Lateinbuch ich könnte dir helfen?!

Ihr müsst sicher Latein ins Deutsch übersetzen nimm den Text den ihr übersetzt habt, schreib dir die Vokabeln heraus die du nicht beim übersetzen konntest, übersetze die dann und lerne sie auswendig denn dein Lehrer nimmt bestimmt einen ähnlichen dran. Heute Abend bevor du ins Bett gehst musst du dir noch mal alle Vokabeln angucken die ihr bisher hatte... das mache ich immer und ich habe eine 1 in Latein viel glück

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Kommentar von Cooomaaa
16.10.2011, 14:15

Wir haben kein Lateinbuch... wir machen Lektüre. Danke für deine Antwort :)

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alles aus den Metamorphosen - aber meine 2 Favoriten kommen unten:

Pyramus und Thisbe (4,55-166) hier wird zwar nichts geschmückt, aber der Baum soll die Toten bedecken und dem Anlass entsprechend dunkle Früchte tragen


Orpheus und Eurydice (10,1-105)

hier trägt der 3-halsige Hund an seinem mittleren Hals Ketten (catenae)


Daphne (1,452-567)

während bei Pygmalion sich in eine nackten Stein verliebt, der immer mehr zum Mensch wird und ihn schmückt, läuft es hier umgekehrt – aus unerfüllter Liebe verwandelt der Gott Phöbus Apoll die Nymphe Daphne in einen Baum, den er dann lieben kann.

Es kommen da zwar nicht deine Vokabeln vor, aber ich gehe mal davon aus, was ich als Lehrer für einen Text auswählen würde. Und da würde ich diesen nehmen, zumal man da auch eine Interpretationsfrage stellen kann, die sich auf Pygmalion bezieht.


Auswertung der Vokabeln:

gemma

kommt vor bei den Metamorphosen in:

Buch 1, 723, Buch 2, 109, 856, Buch 8, 180, 573, Buch 9, 566,

Buch 10, 113, 264,

Buch 11, 167, Buch 13, 714


monile

kommt vor bei den Metamorphosen in

Buch 5, 52,

Buch 10, 113, 264,


baca

kommt vor bei den Metamorphosen in

Buch 6, Buch 8, 294, Buch 9, 341,

Buch 10, 116, 265,

Buch 11, 234, Buch 14, 525,


redimiculum

kommt vor bei dem Metamorphosen in

Buch 10, 265




Nach dieser Auswertung sieht man, dass genau über der Textstelle des Pygmalion, die Geschichte von

„Cyparissus“ ab Zeile 106 ff. im Buch 10

steht – auch hier kommen deine Vokabeln: baca, monile und gemma vor, hier die Übersetzung:


Cyparissus

Hoch in Kegelgestalt erhebt sich der schlanke Cupressus, Jetzo ein Baum, als Knabe vordem ein Geliebter des Gottes, Der mit der Saite die Laut', und Geschoß mit der Saite bespannet.

Siehe, den Nymphen geweiht, die karthäische Fluren bewohnen, War ein gewaltiger Hirsch: der selbst in erhabne Beschattung Hüllte das eigene Haupt mit weitgeästeten Hörnern. Funkelnd blitzte von Gold das Gehörn; und herab auf die Buge Hing am gerundeten Halse die Schnur glanzheller Juwelen. Auch ein silbernes Blatt, an zierlichen Riemchen befestigt, Schwebt' ihm über die Stirn; und es blinkten aus Erz in den Ohren Um die gehöhlete Schläfe die gleichgedreheten Bammeln. Dieser hatte die Furcht und die angebotene Zagheit Völlig verlernt; er besuchte die Wohnungen immer und reichte Gern zum Klatschen den Hals auch unbekannteren Händen.

Doch vor anderen war dir, Schönster des ceischen Volkes, Angenehm, Cyparissus, der Hirsch; du führest zu junger, Saftiger Kost, du jenen zur Flut des lauteren Bornes; Du durchflochtest ihm bald mit farbigen Blumen die Hörner, Bald auf den Rücken geschmiegt und dorthin reitend und dahin, Bogst du sein lenksames Maul mit purpurschimmerndem Zügel.

Schwüle war's, und Mitte des Tages; von der brennenden Sonne Glüheten eingebogen die Hummerarme des Krebses. Müde streckte den Leib auf grasigem Boden der Kronhirsch, Einzuatmen die Kühlung im Wehn des schattigen Baumes. Diesen traf Cyparissus der Knab' unachtsam mit scharfem Speer; und sobald er sterben ihn sah an grausamer Wunde, Wünscht' er zu sterben sich selbst. O was nicht redete Phöbus Ihm zum Trost? Sich leichter und angemeßner zu grämen, Mahnt er ihn an. Doch seufzet der Knab' und erfleht von den Göttern Dies als letztes Geschenk, daß stets ihm wäre die Trauer.

Jetzt, da Tränen und Blut in unendlichem Schmerz er geweinet, Wandelten sich allmählich in grünliche Farbe die Glieder; Und die der schneeigen Stirne noch jüngst entrollenden Locken Wurden ein struppiges Haar, das stachelicht nun und erstarrend Vom hochschwankenden Wipfel zu himmlischen Sternen emporsah. Gramvoll seufzte der Gott: Du hinfort mir betrauerter Knabe, Andre betrau'rst du hinfort, ein Genoß Leidtragender! sprach er.

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Kommentar von Cooomaaa
16.10.2011, 18:28

dankeschön :)

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soll es unbedingt von Ovid sein, und wenn ja auch aus den Metamorphosen sein?

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Kommentar von Cooomaaa
16.10.2011, 15:16

Ne ich denke nicht, also hat der Lehrer nichts von gesagt

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Viel Spaß beim lernen -.-

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