Hilfe,kann ich einen Mündlichen Kaufvertrag beenden wg.vorgetäuschter Tatsachen?

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8 Antworten

ganz einfach... erstmal hast du gesetzlich das Recht von JEDEM Kaufvertrag 14 Tage nach Abschluss Ohne Angabe von Grunden zurückzutreten. Des weiteren (habe deinen Text nur überflogen) Klang das für mit wie ein "versteckter Mangel" <- Gesetzestext das heisst er hat dir etwas verkauft was einen massiven Defekt oder eben einen versteckten Mangel hat, also etwas was auf den ersten blick nicht zu erkennen ist vorenthalten, dann ist der Kaufvertrag (ob mundlich oder schriftlich spielt keine Rolle) eh nichtig (ungültig). Also du kannst ihn da sogar wegen Betrug anzeigen und ihm nen Gerichtsverfahren an den Hals heften wenn er dir das Geld nicht wieder gibt (und du hast ihm natürlich den Laptop bereits zurückgegeben) Die Kosten eines solchen Verfahrens trägt immer der Verlierer, deine Anwaltskosten misste aber erstmal vorstrecken und stellst ihm die dann mit Zinsen auch noch in Rechnung. Also wenn Du Lust hast wird das ein heiden Spass für dich.

Mündliche Verkaufsabsprachen sind genauso gültig wie schriftliche. Das Problem ist aber immer die Beweislast.
Wenn gütliche Einigung nicht funktioniert, wird dir wohl nichts anderes übrigbleiben, als entweder einen Anwalt einzuschalten oder zähneknirschend klein bei zu geben. Eine Möglichkeit sehe ich noch, kommt aber darauf an, wie clever dein Gegenüber ist und ob er die Sache durchschaut: Setze einen schriftlichen Kaufvertrag auf, in den du die zugesicherten Eigenschaften reinschreibst, auch daß er am so-und-sovielten schon 150 Euro Anzahlung erhalten hat und vereinbare darin einen Termin, wann du die restlichen 150 Euro zahlen wirst. Wenn er dir diesen Kaufvertrag unterschreibt, hast du ihn. Auf diese Weise habe ich einer Bekannten auch aus einem privaten Kauf eines Autos rausgeholfen. In dem Moment, wo der den Wisch unterschrieben und ich das Papier sicher verstaut hatte, habe ich dem Verkäufer auf den Kopf den versuchten Betrug zugesagt und ihm das Ultimatum gestellt, bis zum nächsten Tag das angezahlte Geld wieder rauszurücken oder es gibt Anzeige.
Ein Versuch ist es wert, zumal er ja noch auf den Rest des Geldes wartet. Viel Glück!

Vortäuschung falscher Tatsachen...http://de.wikipedia.org/wiki/Anfechtung

§ 119 BGB Anfechtung wegen Irrtum und § 120 BGB Anfechtbarkeit wegen falscher Übermittlung

§ 121 BGB Anfechtungsfrist

darüber würde ich deinen "Freund" mal aufklären...

Als erstes muss ich sagen, dass es sehr leichtfällig gewesen ist einen solchen Kaufvertrag mündlich abzuschließen. Nunja, ich würde nicht zahlen. Auch wenn es ein mündlicher Kaufvertrag ist, muss der Verkäufer wahrheitsgemäße Angaben gegenüber dem Käufer tätigen. Wenn du gesetzliche Sütze brauchst, der § 281 BGB kann dir weiterhelfen!

lg

Laße dich auf nichts weitere ein und sage ihm er könnte das Gerät gerne wieder haben gegen Rückzahlung der bereits geleisteten 150 Euro, nicht mehr und nicht weniger....

Wenn es nur am Akku liegt, dann versuch dich mit deinem Kumpel zu einigen und evtl. die Kosten für einen neuen Akku von der Restzahlsumme abzuziehen. Wenn er dich vorher schon belogen hat, dann sollte er das einsehen. Ansonsten kannst du es auf einen Streit ankommen lassen, und das restliche Geld nicht zahlen. Aber du hast dann vermutlich einen Kumpel weniger.

reklamieren wegen arglistischer Täuschung kann man immer. Du mußt es aber beweisen, das er es auch gewußt hat.

bei dem Alter kann er sich wohl kaum rausreden.

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Danke dir für die Antwort,aber wie soll ich das machen?da ich den jenigen nicht mal kenne.Der Typ: Er ist der Vermittler der mir den Laptop verkauft hat,gehört wohl seinem Kumpel habe Ihn auch schon nach seiner Telefnr.gefragt und das mehrmals die ich bis Heute nicht habe,um diese Angelegenheit klären zukönnen.Er besteht weiterhin auf sein Geld,das bekomme ich halt nur per sms ausgerichtet.

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