Hilfe in Deutsch! Rettet meine Note :/

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2 Antworten

  1. Dr. H. wollte dem Ich-Erzähler, der ja Kriminalautor ist, klarmachen, dass die Realität ganz anders aussieht, als sie in der Litertaur oft dargestellt wird. Die Geschichte von Matthäi zeigt ja, dass der Kriminalist selbst durch scharfes, genaues Denken und entsprechende Handlungen nicht zum gewünschten Ziel kommt, da der Zufall oft dazwischenpfuscht und der Täter doch entwischen kann. Dieser Aspekt wird in der Kriminalliteratur immer vernachlässigt, da da die Handlungsfiguren strategisch aufgebaut sind. Es gibt Täter, den Kriminalisten, das Opfer und ein Happy End. Diese naive Darstellung ärgert Dr. H.

Frage 2 folgt gleich. Ich muss mal eben schnell zum Bücherschrank und das Nachwort lesen...

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Kommentar von erdenbewohner
30.06.2013, 16:39
  1. Im Nachwort sagt Dürrenmatt, dass er ursprünglich eine Filmerzählung für den Film "Es geschah am hellichten Tage" geschrieben hat und dieser Film das Ziel hatte Kinder vor Sexualverbrechern zu warnen. Das war sozusagen die erste Version des Romans "Das Versprechen". Nachdem der Film gedreht worden ist, hat er den Roman aber umgeändert und wollte mit der Geschichte von Matthäi die Kriminallitertatur kritisieren. Um dem Regisseur des Filmes zu sagen, dass sein Buch keine Kritik an dem Film darstellt und er den trotzdem gut findet, hat er dieses Nachwort geschrieben.
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Kenne wohl den Film ,aber nicht das Buch. Suche mal bei Wikipedia nach .

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