Hilfe in der Schule, kennt sich einer mit Flüchtlingen aus?

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9 Antworten

Herrausvorderungen im Arbeitsmarkt:
(ich spreche da von der Firma meines Vaters, wie es in anderen Firmen ist, weiß ich nicht.)
Viele der arbeitwilligen Flüchtlinge haben keine Ausbling für den Beruf den sie hier ausüben möchten. Daher würden sie, sollte ein Arbeitgeber sie einstellen, weniger verdienen, was einen höheren gewinn macht, dadurch werden Menschen mit einer Ausbildung weniger arbeitsstellen finden (Gilt für "einfache" aufgaben, Lagerarbeiten, Putzen, Bestand prüfen. Für "Schwerere" sachen wird meist trotzdem eine Ausbildung benötigt)
Das Bildungniveau ist unterschiedlich, doch die meisten die ich hier kenne, würden hier in deutschland maximal einen Hauptschulabschluss erhalten. Das ist aber auch von mensch zu mensch unterschiedlich.
Nein, sie nehmen uns die Arbeitsplätze nicht weg. Natürlich gibt es Plätze bei denen aufgrund des geldes lieber Flüchtlinge genommen werden, aber das sind die wenigsten. Wenn ein Flüchtling ohne Ausbildung und warscheinlich allgemein ohne große Bildung in meinen Betrieb kommt, und mir meinen Job wegnimmt, würde ich mir mal ganz stark gedanken machen, wie gut ich diesen Job mache. Denn selbst wenn es für den Arbeitgeber billiger ist, werdern die meisten die Leute behalten, die gute Arbeit verrichten.

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Ich denke, das Bildungsniveau dort varriert genauso wie bei uns, vom Arzt bis zum Bauarbeiter. Vorerst nehmen sie keine Arbeitsplätze weg, da sie keine Arbeitserlaubnis haben und die meisten erstmal Deutsch lernen müssten.
Wenn sie später in unser Berufs- und Bildungssystem integriert werden, muss man sich ähnlichen Herausforderungen stellen wie auch im Alltag. Die unterschiedlichen Religionen und Verhaltensregeln führen häufig zu Problemen und Missverständnissen, die man gemeinsam lösen muss.

Aufklärung und Verständnis sind superwichtig, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

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Für den Arbeitsmarkt und unsere Rentensystem werden sich große Vorteile ergeben, da ein besserer Ausgleich entsteht. Im Bildungs- und Schulsystem werden sich Herausforderungen ergeben. Die größte Herausforderung wird jedoch die Eingliederung in unserer Wertesystem sein, aber ich glaube, die meisten der Flüchtlinge möchten das auch gern, so dass ich manchmal glaube, wir glauben nur das es unendlich schwer ist. Übrig bleiben werden ein paar Probleme, die wir uns jetzt noch nicht so recht vorstellen können. Ein Riesen Problem sind zur Zeit die minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge, verbunden mit dem sowieso schon herrschen  Pädagogen und Erziehermangel. Große Städte stehen vor der Herausforderung, dass diese alle betreut werden müssen und zwar aufgrund zum Teil großer Traumatisierung auch intensiv, um nicht eine Masse von verhaltensproblematischen Jugendlichen heranwachsen zu lassen.

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den (arbeitswilligen) Flüchtlingen werden wir es zu verdanken haben wenn unser Pensionssystem,das ja auf dem Generationenvertrag beruht, nicht zusammenbricht..

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Kommentar von SKEA0
02.11.2015, 10:40

danke :)

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Kommentar von Militaerarchiv
02.11.2015, 10:50

Wir sind als Land der "Dichter und Denker" nicht in der Lage die eignen Langzeitarbeitslosen als Fachkräfte auszubilden, und haben wenn man die "Statistikverschönerer" dazu nimmt 6-7 Millionen Arbeitslosen zuzüglich der Aufstocker. Wer soll da die Flüchtlinge ausbilden???

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Kommentar von catsandmusic
02.11.2015, 10:52

bitte :) in österreich sieht es zumindest so aus,dass 2050 schätzungsweise 1 Erwerbstätiger 2 (!) Pensionisten versorgen muss. Mit Immigranten, die bereit sind,auch niedriger bezahlte Jobs zu übernehmen,für die sich die Mehrheit der Österreicher "zu gut" ist (beispielsweise in der Raumpflege, Gebäudewartung und vor allem Alten-und Krankenpflege) haben das Potenzial, hier für Gleichgewicht zu sorgen.

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Eine Vielzahl.

  • Es fängt schon mit ganz alltäglichen Sachen an. Es werden Wohnungen  gebraucht.
  • Finanzielle Mittel zum Autokauf haben Flüchtlinge sicher noch nicht, folglich wird der Nahverkehr belastet.
  • Der Bedarf im infrastrukturellen Bereichen, angefangen bei Lebensmittel bis hin zu Textilien wird erhöht.
  • Zusätzliche Aufnahmestellen für Kinderbetreuung und Schulen.

Das nurmal als zusätzlichen Bedarf in ganz belanglosen und uns selbstverständlich erscheinenden Bereichen.

Hinsichtlich der Arbeitsplätze werden wir auch große Probleme im kommenden Jahr erleben. Bislang sind über 800.000 gekommen, und gemäß einer Untersuchung der Agentur für Arbeit sind 80-90 % der Flüchtlinge ohne Ausbildung, und zum großen Teil ohne Schulbildung. Es wird also nicht etwa der Arbeitsmarkt belastet, sondern vielmehr die Sozialstruktur.

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Kommentar von Treueste
02.11.2015, 11:14

Zitate und Antworten:

Es fängt schon mit ganz alltäglichen Sachen an. Es werden Wohnungen  gebraucht.

Prima. Die Baukonkjunktur wird mal wieder angekurbelt. Wenn jetzt noch die Bürokratie bei Bebauungsplänen und der Bearbeitungsdauer in den Griff bekommen wird, gibt das Arbeitsplätze für viele Jahre

Finanzielle Mittel zum Autokauf haben Flüchtlinge sicher noch nicht, folglich wird der Nahverkehr belastet.

Da kommt die Preiserhöhung ja gerade richtig. Und mehr Personal wird auch benötigt.

Der Bedarf im infrastrukturellen Bereichen, angefangen bei Lebensmittel bis hin zu Textilien wird erhöht.

Auch das deutet ja eher auf mehr Arbeitsplätze hin. Neue Fabriken, neue Einkaufsmöglichkeiten..

Zusätzliche Aufnahmestellen für Kinderbetreuung und Schulen.

Nun, daran krankt es ja schon Jahren......vielleicht mal eine Chance die Ärmel hochzukrempeln

Also. Packen wir es an.

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Wie Gabriel schon feststellte haben nicht mal 10% der Flüchtlinge irgendwelche Fachkräfteanforderungen, und selbst die eine vernünftige Ausbildung haben sind die nächsten 3-5 Jahre noch nicht in den Markt zu integrieren. Als einige Lösung wäre es den Mindestlohn zu senken und die Leute als "Industriesklaven" einzusetzen, aber das würde die deutschen Niedriglöhner vom Markt verdrängen.

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Es bedarf allerdings des guten Willens einer hoffnungslos überalterten Gesellschaft, um an "Flüchtlingen", an "Zuwanderung" generell die gesellschaftlichen Vorteile zu entdecken und für die Zukunft dieser Gesellschaft zu fördern, statt dauernd an ihren möglichen Risiken rumzumäkeln. Es ist die Mäkelhaltung, die einen Großteil der Probleme, welche sie orakelt, erst erzeugt.

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  1. 20 % sind Analphabeten, nur 10 % können in den nächsten Jahren von eigener Arbeit leben (amtliche Aussage). Bis zu 90 % werden also von Sozialhilfe leben. Das wird zu massiven Steuererhöhungen bei den Deutschen führen.
  2. Die Einwanderer werden mit wenig qualifizierten Deutschen um die wenigen Hilfsarbeiterarbeitsplätze und um die Einfachwohnungen konkurrieren.
  3. Die Schulen werden im Niveau weiter abgesenkt durch Sprachprobleme, Verhaltensprobleme, Motivationsprobleme.
  4. Die Syrer (nur 20 % der Ankommenden) haben im Durchschnitt eine etwas bessere Schulbildung. Aber auch bei den Syrern ist der Durchschnitt weit unter dem deutschen Durchschnitt. Studien zeigen, dass syrische Studenten ungefähr auf dem Stand von deutschen Realschülern sind. Das kann auch nicht anders sein. Es gibt kein syrisches Unternehmen, das auch nur annähernd so qualifiziert ist wie die westlichen Unternehmen. Insgesamt zeigt die Studie des IFO-Instituts von dieser Woche (Prof. Sinn), dass diese Art von unkontrollierter Masseneinwanderung uns wirtschaftlich teuer zu stehen kommen wird. Der Sozialstaat könnte zusammenbrechen.
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Danke für den sup......

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