Hilfe im Haushalt - wie Paragraf auslegen?

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2 Antworten

lebenstellung heisst, ob du kindergartenkind, schulkind oder azubi bist oder zuhause rumgammelst.

wenn du zur schule gehst, können deine eltern nicht verlangen, das du wenn schule ist den vormittag zuhause die spülmaschine fütterst oder mit dem hund gassi gehst.

oder als kindergartenkind kann man schon beim einräumen der einkäufe helfen oder beim kuchenbacken.

wenn du eine gute erziehung geniesst und deine eltern personal haben, dann hast du dem personal bei ihrer arbeit zugeschaut und auch mal aus neugier mitgeholfen, so das du weisst, wie ihre arbeit aussieht und was sie leisten.

denn nur wenn du ihre arbeit kennst, kannst du auch entscheiden, ob sie die richtig machen.

das heisst, wenn das bad gerade geputzt wurde und du kotzt es voll, weil du auf einer party warst, dürfen deinen eltern durchaus sagen, das du putzen musst und nicht die putzfrau.

Damit sind letztlich die gesamten Lebensumstände gemeint. Beispielsweise ist in einem bäuerlichen Haushalt mehr Mithilfe zu erwarten als in einem städtischen. Auch kulturelle Vorstellungen sind dafür prägend, etwa in Familien mit Migrationshintergrund.

So weit zu gehen, dass das Kind die Toilette nicht putzen muss, würde ich aber nicht gehen, wenigstens, solange der Auftrag nicht der Schikane dient.

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