Hilfe ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr?

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4 Antworten

hallo nolove1, schön das Du Dich aufraffst und kommunizierst, egal wie, es hilft. Ja ich weiß wie das so im innerem vom ich geht. Kurz zu mir, Born out und dann das was auch Du so beschreibst. Hilfe hab ich in der Kommunikation mit anderen gefunden, schwer allerdings verständnisvolle Gegenüber zu finden, da jeder sein Päckchen zu tragen hat. Hab mich dann belesen und die Medikamente durch Sport ersetzt. Wollte es erst nicht glauben dass das funktioniert, aber nach einiger Zeit trat Besserung ein.

Musst auch den inneren Schweinehund überrumpeln, früh sehr zeitig raus aus dem Bett und eine Stunde Sport ist schon heftig. Habe mit Pilates auch einiges erreicht. Nicht aufhören mit dem sporteln, das ist wichtig, auch später noch und es ist nicht krank zu sporteln.

Was Du Dir bezüglich Deines Berufes (Hebamme) vorgenommen hast ist toll, nicht verzagen, geh es an und nicht locker lassen. Das ist mal eine Aufgabe für Dich die sich lohnt auch wenn es Niederschläge gibt, es ist Dein Ziel. Habe selbst bei vielen Geburten helfen dürfen, immer wieder ein tolles aufbauendes Erlebnis.

Du musst dir das Ziel setzen, Du bist stark, geh zur Klinik mach dein FSJ, Kopf hoch, sprich mit Vertrauten darüber und treibe Sport.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, denke immer wieder an die Worte und mach Dir Mut.

Alles Gute hardty

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nolove1 08.11.2015, 22:32

Vielen vielen lieben Dank!

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Hey du :)
Bin auch 19 und wenn du meine Fragen liest, siehst du, dass ich in einer ähnlichen Situation stecke wie du, nur dass bei mir noch starke körperliche Beschwerden dazu kommen, das heißt ich kann dich voll verstehen.
Ich hatte vor einigen Tagen mein zweites Nachgespräch in der Klinik und meine Therapeutin dort hat gesagt, es ist meine eigene Entscheidung, ob ich mir das Leben nehmen möchte oder nicht, aber ich soll es mir doch nochmal gut überlegen und auch die positiven Seiten vom Leben sehen. Nach dem Gespräch war ich so motivationslos und hoffnungslos, dass ich mir sicher war, dass ich mein Leben beende. Aber siehe da, ein paar Tage später geht es mir schon viel besser, nachdem ich jetzt einen Monat in einem extremen Depressionstief war.
Was ich dir damit sagen möchte ist, dass du es selbst entscheiden musst, ob du leben oder sterben möchtest. Ich war die letzten Wochen wirklich auch kurz davor und kann so gut mitfühlen. Aber denk auch daran, was würden deine Freunde sagen? Würden deine Eltern mit dem Verlust ihrer eigenen Tochter fertig werden? Die würden sich doch bestimmt Vorwürfe machen? Wird derjenige, der deine Leiche findet den Schock jemals verdauen können? Gibt es wirklich gar keine Hoffnung mehr oder hast du im Moment nur einen Tunnelblick?
Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und hoffe, dass du für dich die richtige Entscheidung triffst :)

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Such dir einen Beruf, in dem du mit Freude hin gehst, und wo deine Stärken gefordert werden, nicht deine Schwächen

Hebamme ist ein schwerer, aber auch schöner Beruf - er benötigt aber eine psychische Festigkeit! Die hast du nicht. Also dann bitte Plan B

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Helfen kann man dir nicht mehr wirklich. Ich habe jetzt daran gedacht, dass du einfach dich nochmals aufraffen solltest und danach mit deinem Geld auswandern solltest - einen Neuanfang machen. Alles vergessen.

Viel mehr kann ich dir nicht helfen. Ich kann dir höchstens Tipps geben, wie du dich schnell umbringen kannst, jedoch weisst du das bestimmt auch selbst.

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nolove1 08.11.2015, 22:28

Nein weiß ich nicht

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YeloU 08.11.2015, 22:33

Soll ich dir sie aufzählen?

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