Hilfe, ich muss meine Depressionen nachweisen, habe mich aber nie zu einem Neurologen überwunden?

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5 Antworten

Hallo Bellay,

ich habe mir deine Kommentare durchgelesen. Da Du von Matura sprichst, wohnst Du offenbar in Österreich. Ich weiß nicht, ob die Systeme Deutschland und Österreich vergleichbar sind, jedoch würde ich Dir erstmal empfehlen tatsächlich den Psychiater aufzusuchen. Auch wenn der Termin in einem Monat ist- gehe hin.

Nun zu deinem Problem mit den 5000 Euro. Ich denke, dass Du  das vorweisen solltest, was Du hast: Die Rezepte und den Brief vom Arzt (deinen Hausarzt?). Immerhin hast Du ein Antidepressivum erhalten.

Das wichtigste ist, dass Du Dich nun beruhigst und nicht verrückt machst.

Die Situation ändert sich dadurch nicht- ganz im Gegenteil, Du machst Dich kaputt mit Sorgen.

Bringe die Sachen zum FA und warte ab. Du weißt noch nicht, was passieren wird.

Zeitgleich kannst Du zu einem Sozialdienst  oder sozialpsychiatrischem Dienstgehen (hoffe so etwas gibt es in Ö.).

Ich habe den Eindruck, dass Du jemanden brauchst, der deine Gedanken ordnet und Dir Wege bietet, was zu tun ist, wenn Du die 500 EU zahlen musst. Ich bin mir sicher, dass es z.B. eine Möglichkeit zur  Ratenzahlung gibt und es eine Lösung geben wird.

Was deine Schule anbetrifft.

Soweit ich es verstanden habe, so bist Du kurz vor den Prüfungen. Deshalb würde ich es weiter probieren, aber nur unter der Voraussetzung, dass Du dazu weitgehend in der Lage bist. Vielleicht kannst Du darüber nochmal mit deinem Hausarzt sprechen oder dem Psychiater, um eine fachliche Einschätzung deines Gesundheitszustandes zu bekommen. Vielleicht empfiehlt Dir der Psychiater einen stationären Aufenthalt nach der Matura. Das würde ich machen an deiner Stelle.

Die Idee, den Job erstmal aufzugeben finde ich gut. Die Schule geht jetzt vor und mit deinen verbliebenen Beschwerden, dem Stress bezüglich des Geldes, wärst Du viel zu stark belastet.

Versuche etwas Abstabd zu gewinnen zu Deiner Situation- auch wenn es nicht einfach ist. Dann hast  Du mehr Ressorcen, um gesund zu werden und die Probleme zu lösen.

Ich hoffe, dass ich Dir etwas helfen konnte und wünsche Dir ganz viel Kraft und Ruhe.

Denk dran: Nicht zurückschauen und sich  selbst bitte keine Schuld geben. Das ändert nichts mehr.

LG

Gugu77

PS. Um Dich auszukotzen kannst Du auch die Sorgenhotline anrufen.

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Hallo!!

Um einen wirklichen Befund zu deinen Depressionen zu bekommen, solltest du dich schnellstmöglich an einen Psychiater wenden und ihm von deinen Problemen erzählen. Wenn er dir dann sagt, dass dies eine Depression ist, sagst du ihm, dass du den Befund brauchst, für die Schule. Es gibt leider genug Psychiater wie diese, von der du geschrieben hattest..

Liebe Grüße

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Geh zu deinem Hausarzt und laß dir eine Überweisung zum Phychiater geben. Je länger du die Krankheit nicht behandelst, desto schlimmer und schwerer zu heilen wird die.

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Geh besser zu einem Psychiater als zu einem Psychologen.

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Wer hat denn die Diagnose Depression gestellt ? 

Hierfür ist eine recht umfangreiche Diagnostik durch einen Facharzt nötig. 

Wichtig dabei ist auch der persönliche Kontakt + umfangreiche Gespräche. 

 

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Kommentar von bellay
23.05.2016, 14:58

Tut mir leid, ich bin neu in der Community und mein Laptop hatte sich mir aufgehängt. 

Der Text oben ist noch nicht ausschlaggebend das war nur der Anfang von allen wobei ich mir denke, dass es einen Zusammenhang hat

 Die Depression begann erst kurz danach bzw. Wurde sie da erst emotional auffällig. Ich verlor schrittweise jeglichen Antrieb, es war schon alleine mühsam bis unmöglich meiner hygiene nachzugehen, ich bekam in der Schule sogar einen Nervenzusammenbruch. Ich hatte nur noch negative Gedanken, habe mir selbst nur noch Vorwürfe gemacht usw

Es ging so weit dass ich plötzlich vollkommen emotionslos, wirklich wie ein Roboter zur Schule gefahren bin aber dann noch DIREKT vor der Schule wieder umgedreht bin, weil ich einfach nicht mehr konnte. 

 Ich konnte rein garnichts mehr wirklich für mich entscheiden, ich Rufte bei jeder Kleinigkeit meine beste Freundin und/oder meine Mama an und fragte sie was ich machen soll, bzw spiegelte ich dennen meine Ängste wieder und holte mir die Bestätigung dass ich lieber doch wieder nachhause fahren soll. 

Es war wirklich ein langes hin und her im nachhinein ist es total bescheuert aber ich konnte mich emotional einfach nicht Überwinden. Immer wieder bin ich zur Schule aber doch wieder nachhause, bis ich irgendwann morgens garnicht mehr aus dem Bett gekommen bin, ich war steht's übermüdet und voll mit negativen Gedanken und Schuldzuweisungen mir selbst gegenüber. Ich schämte mich total dass ich das alles, mich selbst plötzlich garnicht mehr im griff hatte, meine Eltern hatten natürlich kein Verständnis, ich selbst auch nicht, ich wusste nur dass etwas mit mir nicht stimmt was mich noch mehr aufbrachte..

Ich war bisdahin noch nicht mit depressionen vertraut, von daher versuchte ich meine körperlichen symptome zu diagnostizieren; übermüdet, Antriebslos, Körperteile schlafen ein, Kopfschmerzen, Ängste, viel zu viele Gedanken und emotional stark ins negative, blockaten, starke entscheidungsschwierigkeiten etc. 

 Google gab mir die Antwort: Depressionen 

Ich habe mir alle möglichen Beiträge bzgl. Der Symptome durchgelesen und ich war wirklich überrascht und geschockt zugleich denn alles, wirklich alles hat mit übereingestimmt. 

Ich habe Online einen Test gemacht; schwere Depression  (natürlich kann der jetzt speziell nichts aussagen aber ich musste da durch) 

Nun wusste ich endlich was Sache ist und bin direkt motiviert und heulend zugleich zum Hausarzt gelaufen ( dort lag zufälligerweise direkt vor mir ein Buch über Depressionen, ich habe es aufgeschlagen habe mir zur Absicherung nocheinmal die Symptome durchgelesen;  und schon wieder ist mir bewusst geworden; OMG ich muss es einsehen ich habe wirklich Depressionen. )

Der Arzt hat mich versucht zu beruhigen, hat gemeint ich darf nicht alleine zuhause bleiben, ich muss unter Leute kommen, etwas Unternehmen. (ahso ja ich habe auch jeglichen kontakt zu meinen Freunden, vielen Freunden irgendwie strikt verweigert, ich konnte keinen Kontakt mehr aufrecht halten, einfach auf keine anrufe und Nachrichten reagiert das hält teilweise auch noch bis jetzt an(aus Angst sie zu enttäuschen) )   Er hat mir seropram verschrieben und mir eine Überweisung zum neurologen gegeben. 

 Daraufhin bin ich wieder in meinen Emotionen gefangen direkt zur Apotheke und als Nächsten stop zur Bücherei. Ich habe dort ein Buch gefunden wo schrittweise erläutert wird wie man es aus diesem Tief raus schafft. Leider konnte mir dass die Bibliothekarin nicht ausleihen da mein schülerausweis ungültig war. (Ich habe es nicht geschafft ihn zu erneuern) 

Betrübt aber nicht aufgeberisch habe ich mich in einen Park gesetzt und habe direkt drei Therapeuten angerufen, bei allen wäre der nächste Termin erst in mindestens einem Monat gewesen. 

In einem Monat oh gott was habe ich davon ich brauche ihn jetzt!!! 

Ich wusste ja nun was das problem ist und wollte es auch wirklich angehen aber ich fühlte mich vom schicksal so abgelehnt und hilflos das ich mit dem Gedanken dann aufgegeben habe..  ich dachte mir dann okej Wenn das so lange dauert dann suche ich mir aber auch im Internet gleich einen aus der dann auch passt. Dem ich mich auch wirklich öffnen und anvertrauen kann.. ja vergeblich je mehr ich mich mit etwas befasst habe um so schwerer ist es mir gefallen einen Abschluss zu finden.. 

Ich wurde in der selben woche auch aufgrund meines Fehlens von der Schule rausgeschmissen, was mich aber auch irgendwie wesentlich erleichtert hat da ich mich damit nicht mehr so stark befassen musste. Und die zeit, die Möglichkeit sah zuerst mich selbst in Griff zu bekommen..

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