!Hilfe ich kann mich nicht freuen und sehe in allem schlechtes!

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5 Antworten

Dir scheint der Wettbewerb mehr zu bedeuten, als du zugibst.

Du denkst, weil du gewonnen hast, hassen dich alle. Damit misst du dem Wettbewerb eine hohe Bedeutung zu.

Dass sie dich hassen, kann aber nur dann der Fall sein, wenn auch den anderen der Wettbewerb ultrawichtig ist. Es wäre nur dann den anderen nicht zu verübeln, dich zu hassen, wenn du dich auch entsprechend verhalten würdest, zum Beispiel indem du mit deinem Sieg angeben würdest. Da du darüber keine Andeutung gemacht hast, würde ich sagen, dass du nichts verkehrt gemacht hast und es an den anderen liegt, damit klar zu kommen (wenn sie überhaupt damit ein Problem haben; du unterstellst ihnen ja zunächst nur, dass sie damit ein Problem haben könnten).

Ich würde an deiner Stelle auf keinen Fall in einem Wettbewerb absichtlich verlieren! Die einzige Ausnahme wäre, dass deine soziale Stellung in der Gesellschaft total gefährdet wäre. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Ich wäre lieber ein Versager (der eigentlich kein Versager ist) und dafür in der Gemeinschaft respektiert wird als für mich alleine erfolgreich zu sein, von allen anderen aber gedisst.

Für dich ist es erstmal wichtig, dich um deine Leistung nicht zu schämen. Hast du weniger Aufwand in deinen Sieg gesteckt, als die anderen in ihre Niederlage? War es schon immer der Traum der anderen gewesen, so einen Wettbewerb zu gewinnen, aber nicht der deine?

Wessen Problem spreche ich gerade an, das der anderen oder das deine? Wenn deine abF damit nicht klar käme, spräche das für ihre Unreife. Man muss auch verlieren können. Ich rate aber mal, dass deine Vorwürfe und Bedenken ihr gegenüber unberechtigt sind.

Dann noch ein Tipp: Lass die anderen von deinen Talenten mit profitieren. Bestehe darauf, dem einen Nachhilfe zu geben. Lerne beim nächsten Gedichtwettbewerb mit deiner abF zusammen, ... Danach kann dir wirklich niemand einen Sieg verübeln, solltest du wieder gewinnen.

Du kannst herausfinden, wie deine Freundin über den Wettbewerb denkt, indem du es einmalig beim nächsten Gespräch zum Thema machst. Frage sie, wie anstrengend sie es empfunden hat, wie korrekt sie die Bewertungen fand, wo sie meint, sich verbessern zu können und welchen Eindruck du auf sie gemacht hast.

Dann sprecht über andere Sachen und nie wieder über diesen Wettbewerb.

So, wie du hier schreibst, liegt bei dir meiner Meinung nach eine Depression vor. Das ist für dich sehr belastend, aber man kann etwas tun.

Für informative und unterstützende Gespräche kannst du hier anrufen (kostenfrei!), ich empfehle es dir auch für Momente, wenn du mal wieder ganz down bist. Probier's aus - es kann doch nur besser werden:

https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php?id=/de/index/kinderundjugendtelefon.htm

Ich empfehle dir ansonsten Gespräche bei einem/r Psychotherapeut-in. Die ersten 5 Gespräche sind kostenfrei, sie werden von der Krankenkasse übernommen. Du kannst dich direkt dorthin wenden; u.U. wartest du leider 1/2 Jahr auf den ersten Termin. Dein Hausarzt kann dir auch eine Überweisung ausschreiben, nachdem du ihm von deiner Problematik berichtet hast. Aber: es lohnt sich! Auf jeden Fall, denn danach sieht das Leben ganz anders aus und du kannst positiv an alles herangehen.

Ich wünsche dir ALLES GUTE!

Du solltest daran arbeiten ein gesundes Selbstbewusstsein zu erlangen, es scheint bei dir ehr schlecht zu sein. Dir deine Einstellung zum Leben mal bewusst machen, was ist dir wichtig und was weniger, nicht alles im Leben ist selbstverständlich, was hast du dazu beigetragen das es so ist wie es ist, all so Sachen bewusst wahrnehmen könnte schon was helfen.

eigentlich habe ich sehr viel Selbstbewusstsein außer bei dieser Sache..

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Änder einfach deine Einstellung - fixier dich nicht krampfhaft auf das Negative - und hör auf - dich selbst zu bemitleiden !

Wenn du negative Gedanken pflegst - wird das auch negative Gefühle zur Folge haben !

Damit kann man sich das Leben ganz schön erschweren bzw. versauen !

Warum aber immer gleich das Negative bzw. das Schlimmste annehmen - genauso gut kannst du das Gegenteil praktizieren!

Nimm besser den goldenen Mittelweg - der bringt zum einen nicht so viel Frust und ist zum anderen nicht mit so vielen und hohen Erwartungen verbunden !

wie wichtig bei einem gedichtvortragswettbewerb zu gewinnen

ich hätte mich auch geschämt, wenn ich da gewonnen hätte...

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