Hilfe, ich kann meine Schulden nicht bezahlen!

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14 Antworten

Wenn der Fahrlehrer sich nicht auf eine Ratenzahlung einlässt:

Du bekommst zunächst ein paar Anwaltsschreiben, die Forderung erhöht sich um die Anwaltskosten. Zahlst du dann noch immer nicht und beharrt die Fahrschule weiter auf sofortige Bezahlung, so leitet der Anwalt ein gerichtliches Mahnverfahren ein. Dann bekommst du einen Mahnbescheid vom Gericht, widersprichst du diesem nicht innerhalb von 2 Wochen, so wird ein Vollstreckungsbescheid ausgestellt. Mit diesem kann dann die Fahrschule den Gerichtsvollzieher beauftragen. Der wird versuchen zu pfänden, da es bei dir nichts zu pfänden gibt musst du dann die eidesstattliche Versicherung abgeben. Die kommt in die SCHUFA und zerballert dir für die nächsten Jahre deine Bonität.

Versuche unbedingt, dir das Geld von deinen Eltern zu leihen oder beantrage eine Kreditkarte wie die Barclaycard mit Ratenzahlungsfunktion, dann kannst du damit bezahlen!

Hallo, NerdPrevolution,

Privatinsolvenz, Eid. Versicherung usw. sollten immer der letzte Weg sein und sind in diesem Falle nicht zu empfehlen. Manchmal hilft das Gespräch und natürlich kannst Du überlegen, wie Du wenigstens mtl. eine kleine Summe zahlen kannst.

  1. Gehe noch mal zu der Fahrschule hin, erkläre ihnen die Situation und auch, dass Du kein Einkommen hast. Erkläre aber auch, dass Du die Forderung gegen Dich einsiehst und Dich im gütlichen einigen willst. Das könnte folgendermaßen laufen. Du vereinbarst mit dem Fahrleherer, dass Du das Geld in Raten zahlen kannst, vielleicht zu 10 €, die Du von Deinem Taschengeld dann aber auch verbindlich zahlst. Sage ihm, dass Du natürlich auch mit Deinen Eltern noch einmal sprechen wirst.

  2. Suche Dir einen Job, so dass Du dann in der Lage bist mehr an den Fahrlehrer zu zahlen.

  3. Sprich noch mal mit Deinen Eltern. Mündl. Vertrag hin und her, verklagen ist nicht gleich die beste Lösung, sondern Gespräche. Bitte Deine Eltern auch etwas dazu zu geben, vielleicht mt. 20 €.

  4. Schreibe einen Brief an Verwandte und echte Freunde, vielleicht sind einige dazu bereit mtl. auch nur 5 oder 10 Euro dazu zu geben.

Wenn der Fahrlehrer sieht, dass Du Dich bemühst, wird er bei der Summe überlegen, sie anwaltlich eintreiben zu lassen, da er damit rechnen muss, dass du die anfallenden Kosten auch nicht tragen kannst und er darauf sitzen bleibt. Er wird daher vielleicht einer Ratenzahlungsvereinbarung zustimmen.

  1. Hast Du als Schülerin alle Möglichkeiten an finanzieller Unterstützung ausgeschöpft? Was ist mit Kindergeld / Kindergeldzuschlag, ( z.B. wenn das Einkommen Deiner Eltern nun wesendlich geringer ist...... Wohngeld für Euch als Familie, usw.

Was ist der Grund, warum Deine Eltern nun nicht mehr zahlen wollen? Habt ihr Zoff ? Dann sprecht miteinander und begrabt das Kriegsbeil......Kannst du irgend etwas selbst tun, damit Deine Eltern die Entscheidung noch einmal überdenken? Das könnte sein, dass Du ihnen in irgendeiner Weise Hilfe anbietest.... oder ihr Vereinbarungen über bisher strittige Punkte trefft.

Wer hat den Vertrag über die Fahrausbildung getroffen und unterschrieben. Wenn Deine eltern die Unterschrift geleistet haben, sind sie für die nun offene Forderung haftbar und müssen damit rechnen, den Betrag begleichen zu müssen, dann wird der Anwalt des Fahrlehrers sich an Deine Eltern wenden. Hast du unterschrieben und warst Du schon 18, dann hilft nur, wenn Du nun auch versuchst, eine Einigung herbei zu führen.

Ich wünsche Dir, dass Du Verständnis beim Fahrlehrer findest, mit Deinen Eltern noch einmal reden kannst und ihr gemeinsam nach einer Lösung sucht. Irgend etwas hat ja zu der veränderten Entscheidung Deiner Eltern geführt. ....... Da läßt sich bestimmt was machen.

Einen Minijob kannst Du sicher finden, vielleicht mit Arbeitszeiten am Samstag oder stundenweise auch in der Woche. Manche Betriebe haben Schichten, die für Schüler machbar sind, indem man am Spätnachmittag 2 Std. tägl. oder am frühen Abend, am Wochenende usw. arbeiten kann und in den Ferien, kannst du schon mehr Stunden arbeiten. Da bieten sich u.a. auch Zeitarbeitsfirmen an.Was Du dann machst, musst du überlegen.

Also nicht aufgeben, Kopf nicht hängen lassen, sondern kreativ nach einer Lösung suchen. viel Erfolg

Hallo,setze dich am Besten mit deiner Fahrschule zusammen und versuche eine Ratenzahlung zu vereinbaren.Nötigenfalls musst du neben der Schule einen Nebenjob machen.Wenn die Fahrschule einen Anwalt oder auch ein Inkassounternehmen beauftragt,die Schuld einzutreiben,fallen für dich weitere Kosten an.

Wenn dir deine Eltern zuversichert haben dass sie dir die Prüfung bezahlen dann ist das ganze verbindlich. Daher --> ein Mündlicher vertrag wurde abgeschlossen und du kannst das geld von ihnen einklagen. es is zwar nich so nice die eigenen eltern zu verklagen aber was bleibtt dir schon übrig??

Viel glück

Ein Schenkungsversprechen das mündlich erfolgt, ist formnichtig. Eine Schuldübernahme liegt hier auch nicht vor. Folglich kann er das Geld auch nicht einklagen, was a) auch bei einem wirksamen Vertrag aufgrund der Beweislage schwierig und b) bei so einer Summe eine Klage gegen die eigenen Eltern mehr als daneben wäre.

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geh nach der Schule arbeiten und setze Dich mit deinem Fahrlehrer an einen Tisch und mache ihn das Angebot, das Du es in monatlichen Raten abbezahlen willst!!!!!

Am besten wäre es doch,Du würdest Dir einen Job suchen: Kneipe,Regalauffüllung im Supermarkt z.B. Sollte es ein 400 Euro Job werden,dann bist Du die Schulden doch bereits in 4 Monaten los und die Zeit ist schnell geschafft.

Das ist nicht schön, wenn Deine Eltern es erst versprochen haben und dann nicht halten. Frage mich ernsthaft, welche Eltern so etwas tun?

Und! Ehe man eine Leistung in Anspruch nimmt, sollte man auch das entsprechende Geld zur Verfügung haben. Wenn wenigstens schon ein paar Euros angespart hättest z.B. 200- 500 EUR, dann hättest Du schon was zum Verhandeln.

Für die Zukunft: Nur Dinge kaufen oder in Anspruch nehmen, die man auch bezahlen kann.

Aber ich will Dir auch eine Lösung bieten:

Sprich doch mit Deinem Fahrlehrer, erkläre ihm die Situation und schlage ihm eine Ratenzahlung vor. So zeigst Du ihm, dass Du gewillt bist zu zahlen. Leider hast Du nichts für eine Anzahlung. Versuche das mal. Wenn er das Geld selbst nicht gleich braucht, geht er möglicherweise drauf ein.

Ansonsten "in die Hände spucken" und einen Nebenjob suchen, wo ein bisschen was herum kommt.

Die Eltern noch mal fragen, denke ich, wäre auch eine Lösung, kommt hier aber sicherlich nicht in Frage, wenn sie Dich so im Stich lassen. Ich sage das, weil ich hier nur von diesen Fakten ausgehe. Ich weiß ja nicht, ob da was anderes vorgefallen ist und Du es "irgendwie" selbst verbockt hast?

Hallo,

erstmal kommst du zur Ruhe das bringst nichts dich selbst fertig zu machen. Warum suchst du dir nebenbei keine Arbeit? Davon kannst du sicherlich deine teilschulden begleichen. Warum müssen seine Eltern auch alles bezahlen. Du kannst auch etwas dazu steuern mir Arbeit.

du kannst versuchen die schulden stunden zu lassen, denn irgendwann wirst du bestimmt mehr als nur 55,-€ verdienen und dann kannst du es in raten abzahlen. du solltest dich da aber schon irgendwie drum kümmern, denn aus 1500,-€ werden auch schnell 3000,-€ wenn die anwaltskosten, zinsen und wer weis was noch dazu kommt.

du darfst die eidesstattliche versicherung abgeben

finger heben, offenbarungseid

du bekommst dann kein konto mehr, kannst nichts mehr bestellen, etc

Das ist aber nicht schön von deinen Eltern ,das sie dich da jetzt mit den 1500€ sitzen lassen.Versuche doch das du dir einen Aushilfsjob suchst ,so das du diese Schulden dann in Raten abzahlen kannst.

Entweder deine Eltern helfen dir, wie sie es versprochen haben, oder du musst sehen, dass dein monatliches Einkommen größer wird. Als 20 jähriger Schüler könntest du durchaus einen 400 - €- Job annehmen.

Wenn du 20 bist, kannst du eine Job anehmen, und die Schulden ratenweise bezahlen

Dir bleibt die Verbraucherinsolvenz.

für lächerliche 1500,-€ 7 jahre lang zu schmachten ist aber auch ein hartes brot.

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@bald5tassen

Stimmt, aber so etwas überlegt man sich vorher. Tut mir leid, ich bin da ziemlich emotionslos.

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@BlauesBlut

Wegen dieser Summe ist eine Privatinsolvenz nicht angebracht und durchführbar. Da wäre das Gericht nicht zu überzeugen, dass es keine andere Schuldenregulierung gibt. Vorher wäre , wenn notwendig, eine Schuldnerberatungsstelle einzuschalten...... aufpassen (!) keine kostenpflichtige, sondern gemeinnützige. Liste ist bei komunalen Trägern , Behörden erhältlich.

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