Hilfe, ich habe eine Nachrichricht bekommen und soll Geld bezahlen?!

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6 Antworten

ignorieren ersten der betrag ist zu niedrig und zweitens würde vorher per brief eine mahnung oder anschreiben kommen. würde das überprüfen lassen bei der verbraucher zentrale, dort gibt es genug schwarze schafe die es immer wieder versuchen leute ab zu zocken und können dir vielleicht weiter helfen.

Bekannte Abzocke, ignorieren! Anwaelte schicken keine Abmahnungen per E-Mail. Anwaelte geben Konten an, auf die man ueberweisen kann. Anwaelte fordern bei Urheberrechtsverletzungen keine laecherlichen 25 Euro sondern sehr viel mehr. Abzocker fordern hingegen gern geringe Betraege, weil dies die wahrscheinlichkeit erhoeht, dass moeglichst viele Trottel darauf reinfallen und angesichts der geringen Kosten lieber zahl;en als sich auf einen vermeintlichen Rechtsstreit einzulassen (zu dem es aber nie kommen wird).

Anwaelte schmeissen nicht wild mit irgendwelchen Paragrafen rum, die gar nichts mit der sache zu tun haben. Na ja, manchmal machen das auch Anwaelte, um den Anspruchsgegner einzuschuechtern. Sie machen es aber ganz bestimmt nicht so daemlich wie hier.

§§ 15ff UrhG passt tatsaechlich. § 31 UrhG befasst sich dann aber schon mit der Einraeumung von Nutzungsrechten. Waeren solche tatsaechlich eingeraeumt worden, waere aber eine Abmahnung gar nicht moeglich.

§ 2 Abs. 1 Nr. 1 UrhG regelt nun, dass "Sprachwerke, wie Schriftwerke, Reden und Computerprogramme" zu den geschuetzten Werken gehoeren. Wenn hier also behauptet wird, es handele sich um nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 UrhG geschuetzte Werke, dann wird dir die Vervielfaeltigung von Sprachwerken, Reden, Schriftwerken oder Computerprogrammen vorgeworfen. Da hier aber angeblich eine Musikfirma vertreten wird, waere dies schon ziemlich unwahrscheinlich. Werke der Musik sind naemlich nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 UrhG geschuetzt. Auf den bezieht man sich hier aber nicht.

"§ 106 Abs. 1 UrhG i.V. mit §§ 15,17" passt dann wieder doch anschliessend wird ploetzlich auf §19 Abs. 2 Bezug genommen. Dieser regelt zwar tatsaechlich das Auffuehrungsrecht von Werken der Musik, eine Auffuehrung von Werken der Musik wurde dir aber gar nicht vorgeworfen (vorgeworfen wurde vielmehr eine Vervielfaeltigung von Sprachwerken, Reden, Schriftwerken oder Computerprogrammen).

Weiter habe ich jetzt nicht mehr geprueft. Es duerfte offensichtlich sein, dass hier wirr mit Paragrafen um sich geworfen wird, um den Empfaenger zu verwirren und einzuschuechtern. Anschliessend wird dann ein aeusserst geringer Betrag gefordert, mit dem sich der Angeschriebene angeblich wieder von seinen Kopfschmerzen freikaufen kann. Ne Aspirin ist da billiger und sicher auch wirksamer.

Schön, dass du das umherwerfen von Paragraphen als Einschüchterung abtust...

Wenn du die Paragraphen nicht nur gelesen hättest, sondern auch verstehen würdest, dann würdest du es auch aufdröseln dürfen - nur das was du da vom Stapel lässt, ist an Unfug nicht zu übertreffen...

Richtig ist hier nur, dass derjenige der das verzapft hat ebenso wenig Ahnung hat wie du ...

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  • Anwaltspost kommt niemals per privater Nachricht über eine Webseite

  • Anwälte verwenden niemals eine Freemail-Adresse wie Live oder Yahoo

  • Anwälte fordern niemals zur Zahlung mit Pay-Safe oder anderen Dienstleistern auf

  • wenn Strafanzeige gestellt wurde, ist die Abmahnung bereits hinfällig

  • Vervielfältigungen sind zum privaten Gebrauch grundsätzlich zugelassen (§ 53 Abs 1 UrhG)

  • solche Nachrichten über YouTube grenzen an Betrug und sollten dem Support gemeldet werden


Die Nachricht ist ein Fake - löschen und ignorieren, denn der Herr Lorenz ist weder Anwalt noch Vertretungsberechtig, allein weil schon die Vollmacht nicht vorliegt


I. Durch das vervielfältigen urheberrechtlich geschützter Werke haben Sie sich laut § 106 Abs. 1 UrhG i.V. mit §§ 15,17,19 Abs. 2 pp UrhG nachweislich strafbar gemacht.

Lüge... - vgl. § 53 Abs 1 UhrG !!

Solche Nachrichten grenzen nicht an Betrug, sie stellen bereits einen Betrugsversuch dar. Ein Betrugsversuch ist natuerlich ebenso strafbar wie ein vollendeter Betrug. Wir haben es hier also bereits eindeutig mit einer Straftat zu tun.

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Abzocke...das geht schon alleine aus der Aufforderung per paysafecard zu zahlen hervor..

Und auch der Betrag ist viel zu niedrig...

Ich würde an deiner Stelle Anzeige wegen Betrugsversuch erstatten...

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Hi+hast du diese Nachricht per Youtube etc. bekommen? oder per Brief/E-mail?

Ach, was ich vergessen habe, das ist eine Nachricht die ich in youtube bekommen habe!

nichts machen! Hab ich auch mal bekommen und wenn du dich in Youtube mal umschauen würdest. Dann siehst du dass sie alle davor warnen. Kein Anwalt würde dich wegen sowas in Youtube direkt anschreiben sondern per Brief. Keine Sorge , einfach löschen!

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