HILFE, habe mich zuuuu sehr in den Tot rein gesteigert... was tun?

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6 Antworten

Hallo SurstSalat88,

dass Du, wie viele andere ebenfalls, Angst vor dem Tod haben, ist völlig normal. Schließlich sind wir Menschen ursprünglich für ein ewiges Leben erschaffen worden und möchten gern mit unseren Lieben für immer in Frieden und Glück leben. Wie Du gleich sehen wirst, ist das kein unerfüllbarer Traum.

Die Angst vor dem Tod kann dadurch entstehen, dass man vielleicht nicht weiß, was danach kommt oder weil der Gedanke, einfach nicht mehr da zu sein und das für immer, ganz schrecklich ist. Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überdauert. Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

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Das ist eine schwierige Frage für das hiesige Publikum.
Ich würde dir ernsthaft empfehlen professionelle Hilfe zu suchen. Viele Leute brauchen einen kleinen Schubs in die richtige Richtung ind das ist nicht so schlimm, wie man immer denkt. Ich kenne Leute denen das geholfen hat.

Ich hab mir immer gedacht, dass ich es ja ersteinmal mit etwas anderem versuchen kann um die Leute in meiner Umgebung nicht unglücklich zu machen. Hab dann meißt irgendwas Neues ausprobiert- schlimmer werden konnte es ja nicht und überraschenderweise hatte ich manchmal Spaß.

Außerdem hilft es auch über eigene Gedanken nachzudenken und sie zu beeinflussen. Du hast selbst geschrieben, dass du dich in den Tot gesteigert hast. VIlleicht kannst du dich in andere Themen denken?!

Das kann natürlich professionelle Hilfe auf Dauer nicht ersetzen.
Und ich hoffe es bringt was.

Viel Glück
Caro Muster


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Kommentar von WurstSalat88
14.07.2017, 02:34

Wie hat es dir geholfen? Hast du etwa jetzt einen Glauben oder soo?

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Ich denke nämlich das nach dem Tot einfach nichts mehr kommt und das
alles von mir vergessen sein wird, also das ich einfach bald vergessen
werde als ob ich garnicht exestiert hätte.

Dummerweise ist ewiges Leben keine Option, sondern unvermeidlich... ;) Es geht danach weiter, aber wie es erst einmal weitergeht, hängt davon ab, wovon du überzeugt bist. Wir erschaffen unsere Umgebungen nach dem Tod unbewußt selbst - in etwa so, wie das auch im Traum passiert - und wenn du völlig davon überzeugt bist, dass danach nichts mehr kommt, dann sitzt du da tatsächlich erst einmal im Nichts fest. So lange bist du merkst, dass da etwas nicht stimmt. Lass dir doch einfach die Option offen, wie es danach weitergeht, das macht es viel einfacher. :)

Was sollte ich tun, damit diese Panikattacken weg gehen, oder wenn ich eine habe; was sollte ich dann tun?

Du hast Angst, weil du nicht weißt, wie es danach weitergeht. Die Angst entsteht also durch Unkenntnis und Verdrängung. Wüßtest du, was danach passiert, hättest du keine Angst mehr davor, oder? Damit hast du eine Möglichkeit: Wenn du das Unbekannte nicht verdrängst, sondern dich damit mehr beschäftigst, verschwindet auch die Angst.

Das ist genauso wie damals, als die Menschen dachten, die Erde wäre eine Scheibe und Angst davor hatten, zu weit hinauszusegeln. Die Besatzungen der ersten Schiffe, die das untersuchten, hatten eine riesige Panik davor, vom Rand der Erde zu fallen.  Erst als sie den Mut hatten, sich das anzusehen und merkten, dass die Erde offenbar rund ist und man nicht herunterfallen kann, hatten sie keine Angst mehr.

Mit dem Tod ist es genauso, von dem haben wir nur Angst, weil wir nicht wissen, was es ist und wie er mit unserem Leben zusammenhängt. Hat man sich das aber mal näher angesehen, hat man auch keine Angst mehr. :)

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ich habe eine Technik mit der habe ich selber meine Panikattacken aufgelöst

bei Interesse schick mir eine Freundschaftsanfrage

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Wo ist denn das Problem?

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Es könnte schlimmer sein. Das Leben könnte ewig sein mit Langeweile und Schmerzen.

Die Vergänglichkeit macht die Momente besonders.

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Kommentar von WurstSalat88
14.07.2017, 02:08

Ufff hilft garnicht... Trotzdem Danke

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