hilfe habe Fibromyalgie was tun

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7 Antworten

Ich habe selbst Fibromyalgie und muss sagen, das es verdammt schwer ist damit umzugehen und vor allem jemanden zu finden, dem man traut (Arzt). Als allerersten Tipp, und für Fibro-Patienten definitiv der wichtigste, finde einen Arzt, dem du vertraust und vor allem der dich wirklich ernst nimmt. Es gibt selten Fibro-Kranke die schnell so einen Arzt finden, denn die meisten Ärzte schieben das alles auf die Psyche. Und Fibro ist definitiv KEINE Psychische Krankheit. Dann, falls du arbeitstätig bist, kann ich dir Amitriptylin definitiv nicht empfehlen, was auch sowieso der Arzt entscheiden sollte. Denn diese Anti-Depressiva machen einen dermaßen müde, das du sie nur abends nehmen solltest. Meine Medikation waren Morgens: Citalopram 25mg, Tramal 2x100mg, Mittags: bei Bedarf Tramal 1x100mg, Abends: 1-2 Tramal 100mg + 1 Amitriptylin. Wobei ich mittlerweile Citalopram und Amitriptylin abgesetzt habe, da sie mir nichts als Schwierigkeiten, hauptsächlich Müdigkeit, gebracht haben. Aber nicht vergessen: Jeder Körper ist anders, das sind alle nur meine eigenen Erfahrungen!!! Als nächstes, wie hier schon erwähnt wurde, such dir einen Schmerztherapeuten auf. Er kann dir helfen die passenden Schmerzmittel zu finden und evtl. andere Probleme zu lösen. Ich hatte z.B. regelmäßig Kopfschmerzen. Bis der Schmerztherapeut rausgefunden hat, das ich diese von dem Schmerzmittel Zaldiar (hatte ich davor eine Weile genommen) bekam. Und zwar haben diese einen Anteil Paracetamol. Und wenn du Paracetamol in bestimmten Mengen regelmäßig nimmst, erzeugt es sogar Kopfschmerzen, anstatt Schmerzen zu lindern. Okay, also ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute und versuche dich so oft wie möglich abzulenken und viel Sport, bzw. Bewegung zu machen. Das härtet deinen Gesit ab und du lernst besser damit umzugehen. Nimm die Krankheit an und geb alles um sie zu "vergessen". Ob du sie loswirst ist eine Frage die dir nicht mal dein Arzt beantworten kann. Manchmal ist es sogar tatsächlich so, das Fibros ein "Trauma" oder einen Unfall oder sonst irgendwas hatten, was sie sehr lange beschäftigt hat und so die Schmerzen erzeugt hat. Vielleicht fängst da mal an dir Gedanken zu machen, ob dir etwas in deiner Vergangenheit passiert ist, was dich sehr belastet (hat). Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen was Neues erzählen und dir auch einen kleinen Schritt weit helfen. Und wie gesagt, jeder kann dir viel über die Krankheit und den Umgang damit erzählen, letztendlich besitzt nicht jeder den selben Körper und nicht kjedem tut das gleiche gut. Ich mag viel Wärme und benutze auch sehr oft mal ein Tens-Gerät. Andere mögen es kalt und denen tun andere Dinge gut. Es liegt natürlich an dir, ob du die Sachen ausprobieren magst und ob sie dir helfen. Ich bin zwar kein Arzt, lebe aber seit 22 Jahren mit dieser Krankheit. Falls ich dir irgendwie helfen kann, kannst mich auch gerne anschreiben :) Übrigens, gesundes Essen ist zwar gut und wichtig, aber du brauchst so gesehen keine Fibro-Ess-Bücher zu kaufen, denn davon bekommst du nicht weniger Schmerzen. Die sind meistens dafür ausgelegt, ein Essen schnell zubereiten zu können, damit die Fibros nicht all zu lange in der Küche stehen müssen und somit schlimmere Schmerzen ertragen müssen. Jetzt aber AMEN! :)

Grüßle,

Macoda

P.s.: So hab ich schon lange niemand mehr zugetextet :)

Informiere dich mal über die Guaifenesin-Therapie nach Dr. St. Amand (amerikanischer Endokrinologe). Er hat ein Buch geschrieben (gibts bei Amazon). Eine kurze Einführung gibts bei www.guaifenesin.de Mit der Therapie ist es möglich die Symptome langsam zurückzudrängen, bis man wieder schmerzfrei ist. Ist aber kein einfacher weg, erst mal wird es dir noch schlechter gehen. Warum, erfährst du, wenn du dich über die Therapie näher informierst.

Hallo faruknrw,

schau doch mal im Internet nach, dort beschreibt Dr. Thomas Weiss die FMS genauer! (Dr. Thomas Weiss - Fibromyalgie)

Ich nehme Sertralin, weil ich davon nicht so zunehme und gleichzeitig nicht noch müder werde. Durch dieses Depressionsmittel kann ich mit den Schmerzen besser zurechtkommen.

Da ich auf die meisten Schmerzmittel mit Übelkeit und Magen/Darm reagiere nehme ich jetzt nur noch Ibuprofen Retard 800 (2 - höchstens 3x am Tag). Dazu ein magenschonendes Mittel (Omeprazol). Das Ibuprofen und das Antidepressiva erfordern jedoch eine halbjährliche Blutuntersuchung!

Mir hilft viel Wärme (Körnersäckchen, die ich mir in der Mikrowelle erwärme.) Manchmal habe ich z. B. stundenlang eines um den Nacken geschlungen! Dazu leiste ich mir alle 7 - 14 Tage eine Massage. Viel Gymnastik für FMS ist wichtig! Entspannungsübungen tun ihr übriges und nimm Dir genug und so viel Auszeiten wie du brauchst. Der Haushalt/Arbeit (arbeite heute nur noch Teilzeit!) etc. ist nicht wichtig, er läuft Dir auch nicht davon! Dass fällt mir auch heute noch schwer (ich habe die FMS bereits seit fast 40 Jahren) aber so geht es wenigstens noch. Meist mache ich nur eine Sache, manchmal schaffe ich nicht einmal diese, dann brauche ich mindestens 1/4 Std. Pause, bevor es weiter geht! Und mache Dir auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen!

Wichtig ist auch dass Deine Eltern, Dein Partner/Partnerin, Kollegen etc. über deine Erkrankung Bescheid wissen! Hier hilft nur reden...

Infos bekommst Du auch über die Deutsche Rheumaliga (Internet).

Ich wünsche Dir baldige Besserung Mit lieben Grüßen SkyHope

SkyHope62 09.07.2013, 15:15

Hallo,

sorry, bei den Massagen sollte es heißen: leichte Massagen (Bindegewebsmassagen u. a.).

Außerdem gibt es bei der FMS noch viele weitere Symptome zu berücksichtigen! Ich habe u. a. noch ein Reizdarmsyndrom, leide bei zu großer Geräuschkullisse (wenn es mir zu laut wird, würde ich mich oft am liebsten wegbeamen..), Konzentrationsproblemen usw.

Gruß SkyHope

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Also, ich habe chronische Kopfschmerzen, was natürlich jetzt was vollkommen anderes ist, aber egal. Soweit ich weiß, können alle möglichen Schmerzen mit Amitriptylin behandelt werden. Zwar nicht zwingend erfolgreich, bei mir hat es z.B. die die erwünschte 100%ige Verbesserung gebracht, aber ich habe wenigstens ein paar Tage die Woche Ruhe. Ich würde dir empfehlen, einen Schmerztherapeuten aufzusuchen und dich mit dem zu beraten, dahin hat dich der Arzt, der FMS diagnostiziert hat, bestimmt überwiesen, oder nicht`? Es hilft, und die Community hat doch keine wirkliche Ahnung!

Ich hatte neun Jahre Fibromyalgie und wie alle Anderen auch, eine Ärzte-Odyssee hinter mir. Als ich kaum mehr laufen konnte und die Schmerzen unerträglich wurden, habe ich es mit alternativen Heilmethoden versucht und bin seit 1 Jahr komplett schmerzfrei. Fragen beantworte ich gerne. Schickt mir einfach eine private Nachricht. Liebe Grüße, Frau M.

hape58 08.09.2014, 14:10

hallo, das klingt ja vielversprechend. welche heilmethoden wurden angewandt. beste grüss

hape

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synik 27.07.2017, 12:16

Hallo habe deinen Beitrag gelesen,was hilft ? Ich möchte es wissen.lg Sylke

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Warst Du denn schon in einer Schmerzklinik? Suche Dir auf jeden Fall einen guten Arzt, der sich auf die Behandlung von Patienten mit Chronischen Schmerzen spezialisiert hat. Eventuell bei Deutsche Schmerzliga googlen. Viele Grüße. Sehr hilfreich ist auch die Teilnahme an einer Schmerz-Selbshilfegruppe.

Bayerischerwald 25.06.2013, 23:34

In einer Schmerzklinik können Dir auch geeignete lindernde opioide Schmerzmittel verordnet werden, da Deine bisherigen Medikamente ja leider nicht viel nützen.

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Das ist eine schlimme Krankheit,da kann Dir hier keiner helfen.

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