Hilfe habe depressionen was soll ich machen?

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3 Antworten

Wenn es dir so schlecht geht, macht die Prüfung wenig Sinn!

nimm das Medikament, es dauert eh eine Weile, bis es wirkt u. geh wieder zum Therapeuten, dieses mal brich  nicht ab, das war verkehrt!

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Es gibt einen Molekular-Mediziner namens Dr. Spitzbart. Der sagt immer - und da könnte auch für Dich gelten:

"Laufen Sie Ihrer Krankheit davon!" Er meint damit laufen, nicht rennen oder joggen. Langsames Laufen und ab und an fürs Herz  flotter laufen, die Geschindigkeit kurzfristig etwas erhöhen, ´ne Minute oder so. Probiers doch einfach!
Mehr Sauerstoff bekommt der Körper, das ist gewiss.
Bessere Herzleistung auch, besseren Kreislauf auch, bessere Durchblutung auch.

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Kommentar von MarkusGenervt
05.09.2016, 20:23

Das ist eine nette und durchaus positive Idee für das "nebenher".

Aber als Empfehlung für Hilfe bei einer Depression, kommt das auf dieselbe kontraproduktive Antwort heraus, wie "Reiß Dich mal zusammen!". Du hast selbst geschrieben, dass dies ein Zitat eines Molekular-Mediziners ist. Viel weiter kann ein Mediziner kaum von einem Therapeuten entfernt sein. Das hätte auch von einem Kfz-Mechaniker stammen können.

Das kannst Du so alleine wirklich nicht stehen lassen.

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Auf die Schnelle:

TETRIS bis zum Abwinken!

Das klingt komisch, hilft aber. Es muss nicht Tetris sein, es kann auch irgend ein monotones Spiel sein, dass Deine ständige Konzentration erfordert, so dass Du vom "Grübeln" völlig abgelenkt bist. Dieses Grübeln zieht Dich nach unten und Du weist selbst, dass es immer dann richtig los geht, sobald Du keine anderen Aufgaben hast.

Es hilft auch zusätzlich, erst dann ins Bett zu gehen, wenn Du todmüde bist und Deine Augen von alleine zuklappen. Natürlich sollte das dann nicht erst um 4 Uhr morgens sein. Dann musst Du eben Deinen Tagesrhythmus umstellen und evtl. um 4 Uhr Morgens aufstehen, damit Du Abends rechtzeitig müde wirst.

Langfristig:

Üblicherweise lässt sich eine Depression mit ca. 14-18 Jahren auf Probleme durch den Umbau des Gehirns während der Pubertät zurück führen. Deine Depression hatte bereits ein unerkanntes Vorspiel und auch ein verdrängtes Nachspiel.

Du hast Deine Therapie abgebrochen, weil Du irrtümlicherweise geglaubt hast – nein, glauben wolltest – dass Du geheilt seist.

Leider verhält es sich mit Depressionen ähnlich wie mit Drogensucht: Du wirst Dein ganzes Leben aktiv dagegen ankämpfen müssen. Du wirst Methoden entwickeln müssen, die Dich davon abhalten können, wieder in ein Loch zu fallen. Denn dieses Loch ist ein Rückzugsgebiet, zu welchem Du den Weg bereits einmal kennengelernt hast und dies hat sich in Dein Unterbewusstsein eingebrannt – für immer.

Das heißt aber nicht, dass Du für den Rest Deines Lebens darunter leiden wirst. Du musst nur lernen, Dich vor der "Mechanik" der Depression zu schützen. Und das geht ohne Therapie einfach nicht.

Also beende Deine Therapie und "komm wieder klar" ;-)


P.S.: Sei ein bisschen zurückhaltender mit zu viel persönlichen Informationen! Du weist nie, wer das hier liest.

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