Hilfe habe angst in eine Depression zu rutschen

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8 Antworten

Hier und Jetzt, das ist wichtig. Immer wenn man neue Erfahrungen sammelt und neue Erkenntnisse gewinnt, dann kann man sich fragen, was man eigentlich vorher gemacht hat und warum man vielleicht nicht eher darauf gekommen ist. Aber wir sind nunmal nicht perfekt, wir wissen und können nicht alles. So gibt es immer Möglichkeiten sich noch weiter zu verbessern und wenn man einen Schritt nach vorn macht, dann sollte es ein Grund zur Freude sein und kein Moment der Reue über das Vergangene. Das Vergangene kann und muss man nicht mehr ändern. Auch sollte die Vergangenheit einem nicht den gegenwärtigen Moment trüben. Stattdessen ist sie ein Schatz aus unzähligen Erfahrungen und Erkenntnissen, den man nutzen kann, um es immer besser zu machen. Du hast keine Zeit verschenkt, du hast auch so Erfahrungen gesammelt und ohne eben diese hättest du heute nicht diese Einsicht, zu der du jetzt gekommen bist. Manches braucht länger um es zu verstehen und zu ändern, aber die Einsicht wird dann umso tiefer sein.

Du musst nicht mit dir selbst abrechnen, deine Effizienz beurteilen und die Zeit hochrechnen - es hilft dir nicht sondern nimmt dir im Gegenteil noch einiges an Energie. Energie, die man auch gut in sich selbst investieren kann, um MIT sich selbst daran zu arbeiten, das es gut läuft. Du glaubst nicht wie oft ich sehe, wie andere gegen sich selbst arbeiten, auch mir passiert es immer wieder. Aber sowas erzeugt nur Reibung innerlich und man wird dabei letztlich selbst "aufgerieben". Es wird besser, wenn man sich das immer wieder vor Augen führt. Und der Teufel steckt auch im Detail: Man kann sich selbst dabei ertappen, wenn man z.B. denkt "was kann ich dagegen tun?" "wie kann ich das abstellen?" "wie kann ich aufhören, so zu reagieren?" etc. Das ist alles negativ formuliert und man sagt / denkt es oft automatisch so. Man kann aber auch sagen "was kann ich dafür tun?" "wie kann ich es besser anstellen?" "wie kann ich anfangen, anders zu reagieren?" Und alleine schon so eine Wortwahl, wenn man etwas positiv denkt oder sagt, dann kann es schon mit einem ganz anderen Gefühl verbunden sein und eine ganz andere Wirkung erzielen.

Viel Erfolg, sei gut zu dir selbst :)


Manchmal denkt man, man hätte es nicht verdient, man verdient es auch nicht, glücklich zu sein. Es kommt auch vor das Menschen sich selbst bestrafen - so hab ich es auch schon in der einen oder anderen Art gemacht, manchmal unbewusst. Aber es ist falsch wenn man denkt, Bestrafung würde es besser machen. Es hilft einem selbst nicht und man bestraft damit auch alle anderen. Denn das größte Geschenk das man selbst für andere darstellen kann ist ein glückliches und reflektiertes Selbst voller Energie und Eins in sich.

Warum denkst Du so negativ über Dich und Deine Vergangenheit? Diese Vergangenheit ist doch ein Teil von Dir!

Versuche es mal so zu sehen: Du bist ein Mensch! Menschen machen zuweilen Fehler. JEDER Mensch macht schon mal Fehler! …. Dein Fehler war, dass Du zu wenig nach Dir und Deinen Bedürfnissen geschaut hast, sondern Dich vom Denken anderer und deren Erwartungshaltung hast beeinflussen lassen. Dein Körper hat Dir das mit Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit quittiert. …. Was hast daraufhin getan? Du hast diese Warnsignale wahr- und ernstgenommen und begonnen, Dein Leben in andere Bahnen zu lenken. Das ist toll! :-)

Ist Dir eigentlich bewusst, was Du damit Großartiges vollbracht hast? Du hast nicht nur Fehler gemacht, sondern sie auch erkannt und nun Konsequenzen daraus gezogen! Gratulation! Dir ist etwas gelungen, was vielen anderen Menschen nicht ansatzweise aus eigenem Antrieb gelingt! Statt Dir nun vorzuwerfen, dass Du das nicht schon früher erkannt und umgelenkt hast, könntest Du auch einfach mal richtig stolz auf Dich sein, weil es Dir jetzt gelungen ist! ;-)

Wenn Du nun fragst, wie Du es schaffen kannst, Deinen Blick nach vorne zu richten, dann lautet meine Antwort: Setze Dir realistische Ziele, die Du erreichen möchtest und mache Dir bewusst, dass Du die jetzt aktivierte Kraft zur Umsetzung vielleicht nicht hättest, wenn es das Negative in Deiner Vergangenheit nicht gegeben hätte. Negatives ist nur solange negativ, wie man das Positive, das sich daraus ergeben kann, nicht erkennt. Es gibt keinen Grund, wegen der Erinnerung an die Vergangenheit depressiv zu werden. Ganz im Gegenteil! Du hast doch schon begonnen Dich freizuschwimmen. Also, schwimm einfach weiter. Deine Vergangenheit wird die Welle sein, die Dich tragen wird! ;-)

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg!

Ändere das - was nötig ist und dich weiterbringt - aber boykottier dich nicht selbst mit unnötigen, überflüssigen Gedanken !

Das klingt doch sehr positiv: " ich habe nun die ersten Weichen gestellt um mein Leben zu ändern "

Nun brauchst du nur noch dein Denken etwas ändern !

Häng einfach nicht in der Vergangenheit rum - und mach dich nicht selbst damit fertig - was du alles hättest anders machen können ! Dann wirste auch nicht depressiv !

Wenn und hätte und bereuen wie auch verschenkte Zeit usw. - das sind alles überflüssige Gedanken , die dich nur runter ziehen - aber nicht weiter bringen.

Orientier dich lieber mit deinem Denken und Handeln an der Gegenwart und der Zukunft - denke positiv - trau dir was zu - und setz es um !

Dann bringt dir deinje Veränderung auch was - nämlich Erfolg!

Sorge dich nicht um Vergangenes. In der Zukunft wirst du den Rest deines Lebens verbringen.

Was war, sollte dich nicht weiter belasten... Die Vergangenheit kannst du nicht zurückholen und besser machen. Richte deinen Augenmerk auf die Zukunft.

Du bist schon einen guten Schritt gegangen, dass du begonnen hast, dich zu ändern - so wie du es willst. Verfolge dein Ziel strebsam. Und es wird bald besser. Später wirst du über die vertane Zeit lachen.

Alles Gute

Virginia

Sie es als Erfahrung die du machen musstest, um die Erkenntnis zu erhalten die du jetzt hast, dein Leben wieder richtig leben zu können

Ich bin kein Experte in dem Thema doch ich gebe trotzdem mal eine Stellungnahme:

Klar kann es ein Grund für eine entstehende Depression sein seine eigenen Bedürfnisse zu ignorieren über einen längeren Zeitraum. Ich würde vorschlagen das du einfach mal machst was du machen willst.

Das könnte sein:

  • Shoppen gehen
  • Einen schönen Abend im Kino zu verbringen
  • Eventuell ein Urlaub zu machen
  • Mit freunden einen Tag zu verbringen

naja, es gibt natürlich noch unendlich mehr doch bin nicht gerade der kreativste.

Wenn du sowas machst, ein mal in der Woche, kannst du auch gut mit der Vergangenheit abschließen. Dann freust du dich jede Woche auf den nächsten spaßigen Tag.

Lg

Versuch nicht an die vergangenheit zu denken... Sondern an die zukunft... Was du alles noch machen möchtest usw... wenn es dir nicht so gut geht, dann geh zum arzt ... Der verschreibt dir sicher tableten damit es dir besser geht;)

Die Vergangenheit verdrängst du am besten dadurch, indem du zusehens in diwe Gegenwart eintauchst. Dies geschieht entweder durch erfüllte Arbeit - sofern dies möglich ist - Aufbau einer Beziehung, Umgang mit Freunden, Schaffung von Hobbies, Gartenarbeit usw.

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