Hilfe! gutes oder schlechtes Arbeitszeugnis?

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4 Antworten

So funktioniert das nicht! Man kann ein Zeugnis nur dann vernünftig bewerten, wenn man es vollständig liest, also von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum. Denn überall können Informationen enthalten sein, wie für die Einschätzung des Zeugnisses wichtig sind - selbst vermeintliche Rechtschreibfehler oder das Ausstellungsdatum sind wichtig.

BFD- oder FSJ-Zeugnisse sollten ein wenig andere Inhalte haben als "normale" Arbeitszeugnisse, bspw. ist es sinnvoll, die Seminare zu erwähnen und es muss erwähnt werden, dass das Zeugnis im Auftrag des BaFzA erstellt wurde.

Diese zusammenhanglosen Sätze kann man so nicht beurteilen. Wenn du also halbwegs seriöse Antworten haben willst, musst du den Text vollständig (natürlich anonymisiert) hier einstellen.

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Ein Arbeits- oder Ausbildungszeugnis lässt sich nur dann wirklich bewerten, wenn es komplett, Wort für Wort, von der Überschrift bis zum Datum, vorliegt, hier natürlich in anonymisierter Form. Das Ausstellungsdatum sollte mit dem Tag des Ausscheidens bzw. Bestehens der Prüfung identisch sein.

Überall, aber auch wirklich überall, können Hinweise für den sachkundigen Leser enthalten sein, die der Bewertung eine ganz andere Richtung geben als vermutet. Das gilt auch für (vermeintliche) Rechtschreib- und Zeichenfehler.

Die von dir dargelegten Auszüge reichen leider für eine Analyse noch nicht, bitte stell es noch einmal komplett ein.

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Kommentar von DarthMario72
04.08.2016, 11:08

Bisher die einzige vernünftige Antwort.

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Ich würde hier eine zwei (evtl. bis drei) herauslesen. 

Grund z.B. dass häufig die Eigenschaften als "gut" aber nicht als "sehr gut" oder "stets gut" beschrieben werden oder auch mal ganz ohne Attribut (z.B. "setzte Verbesserungsvorschläge um" statt "gut" oder "schnell" oder "zielführend um"). 

Bei einer eins sollte irgenwo schon auch mal "sehr gut" auftauchen oder häufiger auch ein "stets", wie der 4. Beispielsatz eingeleitet wird.

Wichtig ist, dass Dir am Ende Erfolg für Deine weitere Zukunft gewünscht und Dein Ausscheidn bedauert wird. 

Zu bedenken ist aber immer auch, wieviel Erfahrung der Zeugnisaussteller mit dem Zeugnisschreiben hat.

Ein "richtiger" Personaler wird hier vielleicht auch noch mehr herauslesen können, aber ich hatte zumindest imLaufe der Zeit etliche Bewerbungen mit Zeugnissen auf Tisch.

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Kommentar von Everklever
03.08.2016, 19:51

Ein "richtiger" Personaler wird hier vielleicht auch noch mehr herauslesen können

Ein "richtiger" Personaler wird hier als Erstes feststellen, dass man mit Zeugnisauszügen nicht wirklich etwas anfangen kann.

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Kommentar von DarthMario72
04.08.2016, 11:06

Ich würde hier eine zwei (evtl. bis drei) herauslesen. 

Aus zusammenhanglosen Sätzen? Respekt!

ich hatte zumindest imLaufe der Zeit etliche Bewerbungen mit Zeugnissen auf Tisch.

Hast du sie auch gelesen? Wenn ja, dann sicher nicht nur einzelne Sätze.

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Naja, ein paar Kritikpunkte sind schon drin. Wenn die "ruhige Art" erwähnt wird, heißt das, dass es gern etwas weniger ruhig hätte sein dürfen. Zwei, drei weitere Dinge wären noch steigerungsfähig, z.B. wurde akzeptiert, setzte diese um, zuverlässig die ihr aufgetragenen Aufgaben erfüllte usw. Aber schlecht ist es nicht.

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Kommentar von Nightstick
03.08.2016, 18:26

Insgesamt gesehen kann man das Zeugnis abschließend überhaupt nicht beurteilen, weil man hier nur einen Ausschnitt sieht!

Ich empfehle der Fragestellerin, es noch einmal vollständig hier einzustellen.

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Kommentar von Everklever
03.08.2016, 19:48

Aber schlecht ist es nicht.

Der Tenor eines Zeugnisses erschließt sich niemals nur aus Fragmenten!

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Kommentar von DarthMario72
04.08.2016, 11:09

Aber schlecht ist es nicht.

Na wenn du das so siehst... Vor allem ist es nicht vollständig!

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