Hilfe! Großes Problem mit meinem Klassenlehrer! Falsche Anschuldigungen!

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich möchte Dir einfach aufschreiben wie es in einem solchen Fall bei mir zuhause als Kind zugegangen wäre und wie ich heute reagieren würde würde mich als Mutter eine Lehrkraft mit solchen Beschuldigungen gegenüber einem meiner Kinder anrufen:

Ich würde das Gespräch nach der Beschuldigung sofort abbrechen und erst mal mit meinem Kind reden. Ich wäre mir absolut sicher dass ein solches Verhalten nicht von meiner Erziehung her stammen könnte. Ich würde mich persönlich angegriffen und verleumdet fühlen.

Dann würde ich erst mal mit meinem Kind reden. Als Mutter wäre ich ja wohl fähig zu erkennen ob mein Kind zu mir ehrlich ist. Wenn nicht wäre ich unfähig. Wäre mein Kind glaubwürdig würde ich am nächsten Tag gemeinsam mit meinem Kind in der Schule aufschlagen. Und wenn ich ganztags arbeiten müsste dann eben an diesem Tag nicht. Es gibt Fürsorgepflichten. Die stehn irgendwo im Grundgesetz. Die nimmt mir kein Arbeitgeber.

So. Dann würde ich mit meinem Kind zur Schuldirektion gehen. Ruhig Hand und Hand in friedlicher Eintracht. Dort würde ich darauf bestehen die Direktion zu sprechen. Dann würde ich mein Kind bitten das Erlebte zu wiederholen und es anschließend in seine Klasse schicken. Wäre die erste Stunde mit einem solchen Subjekt würde mein Kind nicht am Unterricht teilnehmen. Die Beschuldigung geht weit über jede Toleranzgrenze. Für mich als Mutter wäre undenkbar mein Kind noch eine Stunde mit einer solchen Lehrkraft in einem Raum zu lassen bis diese Angelegenheit geklärt ist. Ich würde mich auf gar keine Ausrede einlassen. Aber ich würde den Weg zum Jugendamt kennen. Und ihn auch gehen wenn es nötig würde.

Es gibt Grenzen im zwischenmenschlichen Miteinander auf deren Einhaltung wir von Geburt an ein Anrecht haben. Diese Grenzen hat der Mensch überschritten. Von mir aus könnte er dann sofort in eine sogenannte Burn-Out-Klinik. Scheint mehr als nötig. Da kann dann auch abgeklärt werden ob er nicht an einer Paranoia leidet. Oder an einer paranoiden Schizophrenie. Das ist aber im Urteilsvermögen eines Psychiaters.

Ach ja: Ich würde am gleichen Tag noch den Elternbeirat informieren und um Unterstützung bitten.

Ich würde die Freundin die dabei war bitten gleich ein Gedächtnisprotokoll zu verfassen, bestenfalls von Hand auf Papier und das für den nächsten Morgen bestenfalls in Kopie mitzubringen. Würde ich die Kosten für übernehmen.

Und dann würde ich die Schuldirektion vor die Wahl stellen: Entweder SOFORTIGE ABHILFE oder Strafanzeige wegen böswilliger Verleumdung und grober Verletzung der Fürsorgepflicht einer Lehrkraft.

Jo. So weit von mir. Ist das Schuldirektorium nicht bereit sofort zu handeln wäre im Landesschulrecht recherchierbar wie die nächsthöhere Dienstbehörde lautet und deren Anschrift. Da würde ich dann auch persönlich aufschlagen.

Meine Eltern mussten nur ein einziges Mal so weit gehen, also bis zur nächsten Schulbehörde. Für die betroffene Lehrkraft war ihre Karriere zerstört. Das reichte.

Vielen vielen lieben Dank! Das hat mir und meiner Familie wirklich sehr geholfen dein Ratschlag! Danke! :)

0

Deine Freundin war ja dabei und kann das bezeugen. Deine Eltern sollte sich beim Schulleiter beschweren, bzw. um ein klärendes Gespräch bitten.

Hast du mal gefragt ob das bei anderen Schülern aus anderen Klassen oder Jahrgängen schon mal mit dem Lehrer vorkam ? Gespräche mit dem Schulleiter sollte man zwar auf jeden fall machen, aber oft sind Lehrer dann noch wütender, wenn man vorher nicht mal mit denen im Gespräch versucht hat den Konflikt zu lösen. Probier vlt den Lehrer erst mal ruhig darauf anzusprechen weshalb er solche Anschuldigungen an deine Eltern bringt und falls das nichts bringt auf jeden fall zum Schulleiter

Was möchtest Du wissen?