Hilfe für meine Eltern

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9 Antworten

Ich konnte leider vorhin nicht alles schreiben, da so wenig Zeichen vorhanden waren. Mein Vater hat schon Kontakt zu ihren Betreuer. Da er aber ständig kontrolliert wird, kann er wenig in die "Außenwelt"und somit den Betreuer nicht sprechen. Ich habe heute alle Namen und Rufnummern erhalten und den Betreuer kontaktieren können. Dieser hat mir versichert heute noch ein Fax an eine Richterin zu schreiben, die dieser Einweisung zustimmen muss. Es ist also schon einiges passiert. Leider kann der Betreuer nicht sagen wann diese Einweisung erfolgt. Es könnte erst im neuen Jahr werden. Meine Bedenken gehen eigentlich dahin, das mein Vater kurz vor dem Zusammenbruch ist, aber nicht von der Seite meiner Mutter weicht. Nicht bevor sie prof. Hilfe hat. Er hat Angst um sie und verlassen würde er sie auch nicht. Er hat einmal gesagt...:ich hab sie geheiratet..da habe ich gesagt, in guten und in schlechten Zeiten. Ich ziehe den Hut vor dieser ewigen Liebe! Ich weiß aber, das er schon Selbstmordgedanken hatte. Oder das er in Behandlung gehen wollte, da er total depressiev geworden ist. Sie sagte darauf, "wenn du aus dieser Tür gehst, springe ich vom Balkon" So sieht die momentane Situation aus...er kann weder telefonieren, noch aus dem Haus und ist total am Ende. Der Gedanke, sie einzuweisen dreht mir/uns schon den Magen um, da man es kaum wahr haben will. Aber der Gedanke, das mein Vater deswegen.....das macht mich kaputt. Die Frage lautet richtig wenn ich frage. Bevor der richterliche Beschluss da ist..zB Neujahr. Sollte da etwas passieren, würde ich mich mit meinen Geschwistern dort treffen und einen Notarzt rufen!!! Würden die sie dann erst einmal einweisen? Meinen Vater würden wir natürlich erst einmal zu uns nehmen. Meine Brüder oder ich...alle machen das.

Eine Zwangseinweisung kann leider nur statt- finden wenn sie sich selber oder andere körperlich verletzt. Dein Vater sollte erst einmal ausziehen aus der gemeinsamen Wohnung. Vielleicht zu einem/einer seiner Kinder. So kann er wenigstens etwas zur Ruhe kommen. Deine Mutter sollte bei allen Kindern erst einmal Hausverbot erhalten. Ja es hört sich furchtbar an, aber nur so könnt ihr eure Familien und den Vater schützen. Eure Mutter kann nicht aus ihrer Haut. Sie wird sich krankheitsbedingt nicht ändern. Sie ist sich keiner Schuld bewußt und das ist das tückische an dieser Erkrankung! Sie braucht Hilfe vom Profi. Das kann wohl nur durch eine Einweisung in eine psychatrische Klinik und auf eine geschlossene Station erfolgen. Sprecht mal mit ihrem Hausarzt. Der könnte euch evtl.helfen. Wünsche euch trotzdem alles Gute.

GENAU meine Familie, "prima" .... daher meine Frage: wie verlief es weiter?

Ich googelte mich mit Hilfe meiner Psychologen-Freunde durchs Netz, ob es eine Möglichkeit der Zwangseinweisung gibt. Denn natürlich bräuchte auch meine Mutter Hilfe, doch gerade bei Paranoia sieht man dies ja leider nicht ein. Im Gegenteil, mein Vater stachelt uns, die Kinder, gegen sie auf, wir sind alle gegen sie und unsere Welt sei verzerrt. Tja, so schaut es dann aus. Also ist DAS nicht so leicht möglich, eine freiwillige Therapie. Mein Vater - Besitzer von Waffen dank Waffenschein - äußert immer häufiger in Tränen aufgelöst, dass er sich lieber umbringt, als sich scheiden zu lassen. Alte Schule. Aushalten. Und er wird es bald tun. Es wird immer schlimmer. Die Waffen sind weggesperrt, da komme ich nicht dran, um sie ihm wegzunehmen. Außerdem kommt er mit Waffenschein auch an weitere.... Es müsste zwischen beiden eine räumliche Trennung geben, aber wie man dort hin kommt? Daher: wie ging es bei euch weiter?

Wendet euch an die Ordnungsbehörde und oder Gesundheitsamt und schildert den Fall. Wenn eine Fremdgefährung oder Selbstgefährdung vorliegt, wird normalerweise eine Einweisung in ein Krankenhaus erfolgen. Vielleicht kann man ja mit einer Behandlung Deiner Mutter helfen. Viel Glück.

Leider könnt ihr da wenig tun, außer ihm zur Seite zu stehen und ihm zu reden. Aber er müßte wahrscheinlich mal mit einer Fachkraft reden (Familientherapie) Männer machen das nur leider nicht. Ihr könnt ihn nur auf diese Möglichkeit hinweisen. Ich bin der Meinung er ist abhängig von dieser Beziehung das zerstört einen Menschen, wie man sieht. Ich habe schon sehr viel dazu geschrieben in meinen Antworten. Informiert euch bei Interesse im Google über das Thema. Im spirituellen Sinn hilft es nur für ihn zu beten, bzw. ihn einer Höheren Macht zu überlassen. Alles Gute

das kann leider nur dein Vater veranlassen - besser wäre für ihn Trennung / Scheidung

Xenia08 21.12.2010, 14:49

Ach bitte, man kann doch nicht vor jedem Problem immer gleich wegrennen!! Scheidung zu empfehlen finde ich schon etwas krass.

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newcomer 21.12.2010, 14:56
@Xenia08

Sie kann man nicht ändern, er geht daran zu Grunde - Andere Möglichkeit ? sie einsperren ?

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Xenia08 21.12.2010, 14:59
@newcomer

Schon mal was von Therapie gehört? Nein ernsthaft, es gibt durchaus Probleme die man lösen kann - man kann nicht immer direkt alles wegschmeissen.

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Dummie42 21.12.2010, 15:50
@Xenia08

newcomer hat aber recht. Der Vater selbst muss etwas unternehmen und man kann ja zumindest mit Scheidung drohen. Vielleicht reicht das ja, damit die Frau was begreift, ich glaube aber, eher nicht.

Das hat überhaupt nichts mit "gleich Wegrennen" zu tun. Der Vater sitzt das ja nun schon sehr lange aus und geht dabei selber vor die Hunde. Es gibt manchmal Fälle, da muss man sich schon aus reinem Selbstschutz trennen.

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Die Diagnose würde ich in diesem Fall lieber dem Arzt überlassen, aber auf jeden Fall würde ich für deine Mutter eine psychiatrische Behandlung empfehlen. Ich denke sie hat große Verlustängst, zumindest deinem Text nach zu urteilen kommt es so rüber. Hat sie eine Vertrauensperson ausserhalb der Familie die das ganze eventuell mal mit ihr in Form von Gesprächen angehen könnte? Zwangseinweisung ist schon etwas..naja..Suizidgefährdet scheint sie ja nicht zu sein, oder? Wie ist das Verhältnis mit euch Kindern zur Zeit?

Amtsgericht, Polizei...die kümmern sich um diese Angelegenheiten...viel glück

Puenktchen2010 21.12.2010, 16:52

Leider steht jetzt meine Antwort mitten zwischen den anderen Antworten...ich weiß noch nicht so recht Bescheid hier im Forum. Aber um die Polizei werden wir wohl im Ernstfall nicht drumherum kommen...leider. Oh man...das zerfrißt einen regelrecht..;o(

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ist traurig deine geschichte, aber was ist jetzt deine frage

damba 21.12.2010, 14:54

Steht da doch.. "Wie können wir sie zwangseinweisen, bevor etwas schlimmes passiert? "

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