Hilfe für Drogensüchtigen?

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4 Antworten

Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass es nichts bringen würde ihn zwangseinweisen zu lassen, wenn er nicht den Willen hat aufzuhören. Ich selbst hatte auch einen Drogenabhängigen Bruder. 
Das einzige was ich deiner Freundin raten könnte ist, dass sie sich nicht allzu viel um ihren Bruder kümmert. Sie soll seine Probleme nicht zu ihren werden lassen. Ich weiß es selbst, es ist leichter gesagt als getan, aber ich habe wirklich alles für meinen Bruder getan und was macht er? Er bringt sich um.
Egal was deine Freundin für ihren Bruder tut, er wird ihr nie danken.

Es ist sehr grauenhaft mit ansehen zu müssen wie ein geliebter Mensch sein eigenes Leben zerstört. Sie könnte ihm zur Therapie raten, aber wenn er es nicht will kann sie nicht viel für ihn tun. Traurig aber wahr.


Was du tun kannst? Deiner Freundin in schweren Zeiten zur Seite stehen.

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Das ist schwierig wenn jemand das selber nicht möchte aber man könnte versuchen ihm zu erklären oder zu zeigen was Drogen für Auswirkungen haben wenn man länger abhängig ist. Man sollte der Person trotzdem freundlich und hilfsbereit entgegen kommen denn mit Zwang kommt man nicht weit. Einfach einmal erklären dass es bei Drogen keine positiven Seiten gibt und dass man damit viele Menschen verliert. Und wichtig ist auch dass deine Freundin ihrem Bruder zeigt dass sie in schweren Zeiten für ihn da ist. Ich wünsche euch noch alles Gute und dass alles besser wird. 

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Du kannst nur Deine Freundin unterstützen, ihrem Bruder könnt Ihr leider nicht helfen, solange er selbst es nicht will.

Solange sein eigener Leidensdruck nicht hoch genug ist, wird er sich nicht helfen lassen.

Auch wenn es bitter ist, es ist sein Leben und seine Entscheidung.

Dir und Deiner Freundin wünsche ich alles Gute. Laß nicht zu, daß Deine Freundin sich von ihrem Bruder in den Abgrund ziehen läßt.

Giwalato

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Wenn er sich nicht helfen lassen will, wird das auch mit einer Zwangseinweisung nichts.

Wobei das auch nicht gehen würde.

So traurig es ist, sie soll froh sein dass er so weit weg wohnt, sonst würde sie vermutlich daran kaputt gehen.

ER muss eine Therapie wollen, dann kann man ihm auch helfen. Solange er das nicht will, C’est la vie

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