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1 Antwort

Bei den Augenmuskeln unterscheidet man nach ihrer Lage und Funktion die inneren von den äußeren Augenmuskeln, wozu des Weiteren auch der das Augenlid hebende Muskel und die der Nickhaut einiger Wirbeltiere gehören.

Zeichnerische Darstellung des linken Augapfels, der äußeren Augenmuskeln

und einiger Nerven (Sehnerv, Nervus oculomotorius, Ganglion ciliare).

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Äußere Augenmuskeln samt Lidheber und Nickhautmuskeln zählen als quergestreifte Muskulatur zu den Skelettmuskeln und gehören zu den Anhangsorganen des Auges. Die direkt am Augapfel ansetzenden äußeren Augenmuskeln haben ihren Ursprung im hinteren Bereich der Orbita an einem gemeinsamen Sehnenring,
ausgenommen den an der nasalen Wand der Augenhöhle entspringenden
schrägen unteren Muskel. Sie sind in den Körper eines Fettgewebes
gebettet, der bindegewebig durchzogen das Auge lagert und die für
Bewegungen nötigen Verlagerungen erlaubt.

Innere Augenmuskeln sind dagegen ringförmig angeordnete Züge glatter Muskulatur der Iris und des Ziliarkörpers innerhalb des Augapfels. Mit der Irismuskulatur wird die Pupillenweite eingestellt, während der Ziliarmuskel die Linsenkrümmung verändert für die Entfernungsanpassung.

Die äußeren Augenmuskeln vollziehen Augenbewegungen beider Augäpfel in Form von gleichsinnig (konjugiert) oder gegensinnig (disjugiert) geführten Bewegungen (als Versionen bzw. Vergenzen). Betrachtet man allein die Bewegungen eines Auges, so spricht man von Duktionen, falls sie in einem horizontalen, vertikalen oder schrägen Meridian erfolgen. Rollbewegungen hingegen nennt man Torsionen.

sclera (griechisch σκληρός sklēros „hart“) ist der lateinische Fachausdruck für die Lederhaut des Auges. Aufgrund ihrer weißlichen Farbe wird sie auch weiße Augenhaut genannt. Sie umschließt den Augapfel fast vollständig und schützt das Auge. Zusammen mit der Cornea (Hornhaut) gehört sie zur äußeren Augenhaut, Tunica externa bulbi. Die Sclera reicht von der Eintrittsstelle des Sehnervs bis zur Hornhaut des Auges und wird von der Tenon-Kapsel, einer elastischen Membran, umschlossen.

Der sichtbare Teil der Sclera beim Menschen ist rund dreimal größer
als bei den mehr als 200 Arten nichtmenschlicher Primaten. Dadurch ist
die Augenbewegung und damit die Blickrichtung des Menschen deutlich besser zu erkennen.[1] Die Sclera ist somit Bestandteil der nonverbalen Kommunikation des Menschen.

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