Hilfe für arbeitslosen, psychisch kranken Menschen, der nicht zu Hause wohnen kann

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13 Antworten

in dieser situation würde ich dieser person raten, sich schnellstmöglich ein gutachten eines psychologen einzuholen, mit diesem gutachten wird sich dann auch die "soziale" bundesagentur für arbeit nicht mehr so quwer stellen können. kein gutachten zu haben erschwert diese ganze geschichte enorm. beim arbeitsamt werden (meistens) spezielle "programme" angeboten, die für psychisch instabile in frage kommen- auch ausbildungsprogramme. beim "arbeitplus", welches ja aufgrund des alters (sprich 18 bis max. 25 J.)für diese person zuständig ist, lässt sich ein antragsfomular abholen. die wohnungen dürfen dann (je nach norm der stadt) ca. 45 qm und ca. 245€ KM zzgl. NK groß sein und kosten. wenn diese person bei einem psychologen in behandlung ist, wirklich psychische probleme hat und zuhause auf keinen grünen zweig kommt, dann dürfte meines erachtens nach einer eigenen wohnung nichts im wege stehen. es gibt genug schmarotzer, die den staat ausnehmen was hierbei nicht der fall wäre... > Viel Glück und toi toi toi. ich hoffe, dass ich irgendwie weiterhelfen konnte. ach und vielleicht sollte es noch ein langes und ehrliches gespräch zwischen den eltern und dem kind geben, eventuell lassen sich die einen oder anderen probleme oder vorwürfe auf diese weise aus der welt räumen.

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Doch da kenn ich andere lass dich nicht verunsichern da gibt es unterstützung.erstmal muss man mit hilfe des sozial-psychischen dienst die arge davon überzeugen wie krass es zu hause bei den eltern ist.die arge muss die sebstständigkeit des jungen menschen unterstützen und dann wenn ruhe im herzen ist gibt es mit hilfe des sozialen dienstes eine zweite chance auf bildung.kann ich nur raten lg mausili508 und viel glück

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Doch da kenn ich andere lass dich nicht verunsichern da gibt es unterstützung.erstmal muss man mit hilfe des sozial-psychischen dienst die arge davon überzeugen wie krass es zu hause bei den eltern ist.die arge muss die sebstständigkeit des jungen menschen unterstützen und dann wenn ruhe im herzen ist gibt es mit hilfe des sozialen dienstes eine zweite chance auf bildung.kann ich nur raten lg mausili508

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Hallo, wieso kam es denn zu unentschuldigten Fehlzeiten? Wenn jemand psychisch krank ist, kann er sich doch krank schreiben lassen. Der Arzt/Therapeut kann dann sicher auch weiterhelfen und beraten, was es für berufliche Möglichkeiten gibt. Ich bin keine Expertin, denke aber Voraussetzung für eine Ausbildung/Schulabschluss etc. ist eine gewisse psychische Stabilität und daher wäre in Absprache mit dem Arzt vorher eine Therapie/Reha sinnvoll. Viele Grüße!

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Kommentar von minzefan22
19.01.2011, 20:02

Naja, kein Arzt vorhanden gewesen, kein Vertrauen zu fremden Personen gehabt. Keine Kraft gehabt. Dazu trug die Maßnahme natürlich auch bei, die ein zermürbender Drecksschuppen war, bei dem die Leute durch pure Unterforderung und Aufgabenlosigkeit ausgepowert wurden. Da drin konnte die Person nur kaputt gehen.

Deine Empfehlung teile ich. Nur muss das finanziert werden und hier kommt das Amt ins Spiel. Die haben Rehaabteilungen, die haben Leute die Anträge weiterleiten. Aber die wollen der Person ja nichtmal mehr einen Berufsberater zuweisen. Schwierige Situation und sicher auch alles andere als alltäglich.

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Geh mit ihm zur AWO und sprecht das Thema dort mal an.Es gibt die Möglichkeit zur stationären Betreuung.Dies ist gleichzusetzen mit einem Therapiehaus,wie es bei uns umgangssprachlich heißt.Das ganze wird entweder vom Rentenverband oder vom LVR finanziert.Dort hat er sein Zimmer,bekommt Taschengeld,hat von 8-16h verschiedene Therapien um im Leben normal Fuß fassen zu können und es wird geschaut,was er gerne machen möchte.Sei es Schule oder Ausbildung,dort wird ihm geholfen,seine Ziele zu verwirklichen.Nach 1-2 Jahren wird er auch soweit sein,dann alles von einer eigenen Whg. aus zu meistern.Zuerst also stationäres betreutes Wohnen für psyschich kranke Jugendliche und anschl.ambulant betreutes Wohnen,d.h.es wird in regelmäßigen Abständen jemand zu ihm nach Hause kommen und durchsprechen ob Hilfe benötigt wird,z.B.bei Post,Schulden o.ä.viel Glück und Erfolg

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das schlimme an solchen sachen ist ja, dass psychisch kranke oft garnicht in der lage sind arztbesuche wahrzunehmen. wenn dann noch eine depression hinzukommt nimmt das übel seinen lauf. sie können sich zu nichts aufraffen.

trotzdem! ärztliche hilfe ist dringendst nötig. denn ohne bescheinigungen und atteste läuft leider nichts.

wenn ein suchtproblem besteht dann helfen auch suchtberatungsstellen und sozialarbeiter weiter.

bitte nicht warten bis die situation völlig ausweglos ist. die scheu vor einem stationären aufenthalt kann ich nachvollziehen, aber das wäre trotzdem gut, denn dann hätte der betroffene schon einen nachweis über seine krankheit, falls es zu sanktionen kommen würde und die sozialarbeiter in den kliniken helfen weiter.

vielleicht käme er so auch schneller zu einer eigenen wohnung die sonst als u25 verwehrt wäre.

wenn die krankheit bekannt ist, kommen solche leute in manchen job-centern in ein sonderprogramm mit intensiver betreuung.

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Dafür gibt es Wohngruppen. Über die kann man sich beim Sozialamt erkundigen.

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Kommentar von minzefan22
19.01.2011, 19:57

Stationäre Aufenthalte und solche Wohngemeinschaften werden kategorisch abgelehnt.

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Eine generelle Weigerung, die gesetzlich vorgeschriebenen Integrationsbemühungen für U25-Jährige nicht zu leisten, ist sicherlich rechtswidrig.
http://www.harald-thome.de/media/files/SGB%20II%20DA/Leitfaden_Jugendliche.pdf

Grundsätzlich jedoch sind die ARGE-Mitarbeiter in der Regel weder Psychotherapeuten, noch Sozialarbeiter. Das heißt, wenn man sich als Antragsteller auf besondere Umstände beruft, die bei der Integration zu berücksichtigen sein sollten, muss man diese Umstände in der Regel nachweisen (durch ärztliche Atteste, Stellungnahme des Jugendamtes usw.).
Ich würde obigen Leitfaden durcharbeiten, nochmals das Gespräch mit dem zuständigen Vermittler suchen und wenn das nichts fruchtet, das mit dem vorgesetzten Teamleiter. Wichtig ist in diesem Zusammenhang: zu den Gesprächen immer einen Beistand (= Zeugen) mitnehmen.
Unabhängig davon sind natürlich Arztbesuche angesagt, um ggf. eine Reha vorzbereiten und anzustoßen, denn das ist grundsätzlich nicht Sache der ARGE.

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Kommentar von casilein
20.01.2011, 20:36

DH!

Darüber hinaus könnte man den Sachbearbeiter bitten, einen in eine Maßnahme zuzuweisen, in der man die nötige Unterstützung erhält, um die Situation abzuklären. Bei uns gibt es solche Maßnahmen. Gerade bei psychischen Problemen haben die betroffenen oft starke Schamgefühle, sind unsicher und wissen auch ganz praktisch nicht, an wen sie sich wenden müssen. Eine BV-Maßnahme hilft da aber sicher nicht.

Der Betreffende sollte zum nächsten Termin beim Jobcenter auf keinen Fall alleine gehen. Er sollte sich jemanden mitnehmen, der sich mit seiner Situation gut auskennt und im Gespräch den Überblick behalten kann.

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Wenn das Arbeitsamt seiner Pflicht nicht nachkommt,ist immer noch das Arbeitsgericht da.Also dort gegen das Amt klagen. Dem Menschen muss geholfen werden. Man darf ihn nicht abschreiben.Er scheint hilflos zu sein.Es gibt Arbeitsstellen extra für solche Leute.Dort haben sie ne Beschäftigung tagsüber u werden auch dafür bezahlt.Das sind Werkstätten u Wohngemeinschaften für behinderte oder psychisch kranke.Man muss sich halt erkundigen wo es das in seiner Gegend gibt

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Kommentar von minzefan22
19.01.2011, 19:57

Ich denke, der Person würde es eher helfen, einen richtigen Rehaprozess anzustreben, mit Therapie und dann einem Wiedereinstieg in den 1. Arbeitsmarkt, ohne Druck und Stress, dass man endlich von den Eltern wegmuss.

Klagen? Von welchem Geld? Mit welchen Mitteln? Gibts dafür Finanzierungen?

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Er sollte sich vom Arzt zum Psychologen überweisen lassen und bei einer Familienberatung fragen, ob ihm jemand helfen kann woanders unterzukommen - vielleicht in einer betreuten WG oder in einem Heim.

Die ARGE-Mitarbeiter sind meist selbstherrliche Bürokraten, die mit Menschen in Ausnahmesituationen total verkehrt umgehen und diese obendrein allzu gerne betrügen.

Auf jeden Fall braucht derjenige mehr Selbstdisziplin und ein dickeres Fell gegenüber den Aggressionen der Eltern - das könnte eine fachkundige Sozialberatung bringen.

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Evtl. ist das Beantragen einer "gesetzlichen Betreuung" / "Rechtlichen Betreuung" eine Möglichkeit, ihn juristisch einwandfrei aus dem Haus zu kriegen.

Die gesetzliche Betreuung hat vor über 10 Jahren die "Entmündigung / Vormundschaft" usw abgelöst.

Der gesetzliche Betreuer hat nicht mehr die weitreichenden Befugnisse wie früher ein Vormund, sondern bekommt nur Verantwortung für die Teilbereiche, in denen Betreuung erforderlich ist - z.B. für GEsundheitssorge, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Finanzen, Behördenverkehr u.ä.

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Kommentar von minzefan22
22.01.2011, 23:08

Ich kenne Leute, die einen gesetzlichen Betreuer haben. Sie empfinden das als Strafe und hassen diesen Zustand. Aber danke für den Rat.

Nur wie soll die Person damit aus dem Haus zu holen sein? Das regelt doch nicht die finanzielle Abhängigkeit von den Eltern, oder?

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Wie sieht es aus mit sozialleistung Arbeitsagentur aus?

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Kommentar von minzefan22
19.01.2011, 19:55

Wollen nicht zahlen, wollen nicht vermitteln, wollen nicht beraten, wollen nichts finanzieren. Da ist die Tür.

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institutionen für psychisch kranke, Heime .....Notunterkunft

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Kommentar von minzefan22
21.01.2011, 07:03

Klar für den Notfall geht das schon. Ich hab meine Frage aber eher langfristig gemeint.

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