Hilfe für Alkoholkranken Jugendlichen?

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9 Antworten

Du kannst deinen marokkanischen Bekannten das mitteilen. Er dürfte noch am ehesten Einfluss haben. Das war's dann aber auch.
Ob er auf seinen Kumpel hören wird, bleibt natürlich offen.
In aller Regel dauert es seine Zeit, einschließlich der damit verbundenen negativen Erfahrungen, bis ein Betroffener sich ernsthaft darum bemüht, sein Suchtproblem in den Griff zu bekommen oder dafür Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich kenne das zu genüge aus meiner beruflichen Erfahrung.

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Wieso erwähnst du eigentlich explizit, dass es sich bei der Person um einen Flüchtling handelt? So weit ich informiert bin, gibt es in Deutschland ca. 1,5 Mio Alkoholiker. Möchtest du denen auch helfen?

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Kommentar von FallOutHorizon
15.10.2016, 21:02

Mir ist klar dass ich den anderen Alkoholkranken nicht helfen kann. Das ist total unmöglich, aber speziell ihm will ich helfen weil ich ihn kenne. Es ist nicht so dass ich allen Alkoholkranken helfen will, sondern eher den Leuten die ich kenne weil ich nicht will dass ihnen etwas zustößt.

Ich hab nur gesagt dass er ein Flüchtling ist weil ich mir nicht sicher war ob es da eine spezielle Regelung gibt etc. 

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Marokkaner sind in der Regel zu 99 % Islamisten und lehnen Alkohol strikt ab. Aber es gibt auch dort, wie überall Menschen, die sich nicht so streng daran halten, was ihr Glauben vorgibt.

Vielleicht ist auch die Versuchung in Deutschland und die ganzen Umstände der Flucht ausschlaggebend dafür, dass er zu viel Alkohol trinkt.

Wenn man einen Betrunkenen auf der Straße sieht, ist er nicht unbedingt ein Alkoholiker. Ich vermute eher, dass der junge Mann aufgrund seiner  Hilflosigkeit und seinem Mangel an Perspektive zum Alkohol gegriffen hat.

Vielleicht ahnt er, dass er abgeschoben wird, denn Marokko ist ja kein Kriegsgebiet.

Schlichtweg gibt es viele spekulative Gründe dazu. Wie kann man ihm helfen? Indem man sich ihm annimmt, mit ihm Behördengänge unternimmt, ihm die Zeit in Deutschland so angenehm wie möglich macht, ihn unterstützt und ihn beschäftigt.

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Wenn er über 18 ist, kannst du nichts machen - Süchtigen kann man nur dann helfen, wenn sie selbst Hilfe wollen.

Sollte er unter 18 sein, könntet ihr versuchen, herauszukriegen, wer in dieser Situation sein Vormund ist, und mit dem Kontakt aufnehmen

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Du kannst nichts tun.

Wenn er minderjährig ist, wird er betreut. Sie haben sicherlich ein Auge auf ihn.

Wenn Ihr zusammen weggeht, dann trinke auch Du kein Bier, damit er nicht in Versuchung kommt.

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Wenn eine selbstgefährdung od. Fremdgefährdung vorliegt dann können solche personen in eine klinik stationiert werden für eine zeit. Wo sie auf ihr problem zugeschnitten behandelt od. versorgt werden. In dem fall warscheinlich eine art entzug und therapie in einer psychiatrischen klinik.
Informieren kann man sich in der notaufnahme einer psychiatrie od. Polizei.

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Alkoholismus in den jungen Jahren ist schon alleine ein Problem, dann noch in dieser Lage, das ist schwierig als außenstehender zu helfen.

Grundsätzlich, kann man mit ihm darüber reden und ihm raten sich bei einer Oranisation Hilf zu holen. Caritas, Diakonie, etc.

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Kommentar von ischdem
15.10.2016, 13:01

"raten" ? ihn bei der Hand nehmen und mit ihm zur Caritas gehen...

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das ist verdammmmmt schwer hier eine Antwort zu geben....

diese Menschen brauchen eine Heimat dh wir müssen versuchen ihnen ein wenig oder viel Herz zu geben...

keiner verlässt die Heimat nur  für einen Teller Reis mehr.....

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Da kann man absolut rein gar nichts machen!

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