Hilfe ein guter Freund von mir ist spielsüchtig?

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Wann ist ein Mensch Spielkrank?

Spielkrank ist dann jemand, wenn er über seine <Verhältnisse spielt, z.B. länger als er will, mehr als er  es sich leisten kann> finanziell, er vernachlässigt andere Sachen, menschen, Arbeit etc. hat Spielschulden
Wie kann ich dem Mann helfen?

meist kann man Spielsüchtigen nicht  oder nur bedingt helfen, weil am Ende jeder für sich selbst verantwortlich ist. Suchtberatungsstellen aufzeigen. und ggf die Spiellokale informieren, dass der Mann der Spielsucht verfallen ist.


Was kann man tun, damit er sein Geld nicht mehr in diesen Automaten schmeißt.

Meist hören Spielsüchtige erst auf, wenn alles verzockt ist. eine Beziehung, neues Hobby und ganz wichtig Sport und ne neue Aufgabe, würden ggf dazu führen, dass der Suchterkrankte weniger spielt.

Ich habe auch schinmal mit ihm darüber gesprochen und er weiß selber das er nichts gewinnt aber er macht es trotzdem.

Spielsucht hat was mit realitätsverdrängung zutun> ergo> er versinkt in einer anderen Welt, wenn wer in der Spielhalle zockt, er ist nicht mehr Herr seiner Sinne.... mit Rationalität hat es wenig zutun..

Bitte helft mir ich verzweifle.. Ich kann nicht sehen wie der man sich kaputt macht!

Ja grade bei dem Automaten-Süchtigen, kann man recht schnell erkennen> dass diese sich in kurzester Zeit finanziell runnieren,. Geld ist das Suchtmittel. und das Spiel der Kick....

Ganz wichtig gebe eine Spielsüchtigen niemald Geld für seine Sucht, egal wie leid er dir tut.

Wenn er neben der Arbeit an nahezu nichts anderes Denkt, außer zu spielen, und obendrein damit noch versucht Negative Gedanken oder Stimmungen zu kompensieren, dann könnte man da schon von einer Sucht sprechen.

Dazu gehört auch der Gedanke zu Gewinnen wenn er nur lange genug spielt. Pathologisch gehören da noch eine ganze Reihe von anderen Symptomen zu.

Aber mit der Spielsucht ist es wie mit anderen Süchten. Wenn er selbst nicht den Bogen bekommt, ist wenig auszurichten. Sich könnte man versuchen ihn davon abzuhalten, meinetwegen mit anderen Freizeitaktivitäten und guten Worten. Aber damit ist nicht der Drang zu spielen gestillt.

Oft wissen diejenigen schon selbst wieviel Geld dabei draufgeht, haben aber völlig den Bezug dazu verloren.

Du kannst meiner Meinung nach nicht viel mehr tun, als etwas auf ihn einzuwirken. Und selbst das halte ich eigentlich für kaum machbar. Wenn er so richtig drauf ist, interessieren ihn andere Worte herzlich wenig.

Auf lange Sicht hilft da nur eine Therapie bezogen auf die Spielsucht, und auf deren Begleitumstände. Oft liegt da ja noch einiges andere im Argen.

Mit "Gewalt" kann man da auch nicht viel erreichen. Es ist wirklich schwer, natürlich auch wenn man als Freund sieht wie er sich komplett um Haus und Hof spielt, aber nichts machen kannst.

Wünsche viel Glück, und das es bei ihm vielleicht endlich mal Klick macht. Denn nur dann kann man das Problem angehen fürchte ich.

Alles gute.

Vielen Dank tut gut so etwas zu lesen. Ich habe es befürchtet.

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@Bensemilia

Nichts zu danken. Mache aber jetzt nicht den Fehler, dich da noch mehr rein zu stürzen als ohnehin schon.

Am ende machst du dich noch selber Fertig. Aber damit ist dann nun wirklich niemanden geholfen. Und manchmal muß man vielleicht erst völlig auf dem Boden liegen, um zu erkennen auf welchem Weg man ist.

Warum ist denn bislang noch niemand aus seiner Familie auf die Idee gekommen zu helfen?

Übrigens ist auch guter Freund von mir mal Spielsüchtig gewesen. Hat es aber geschafft. Laut seiner Aussage hat er bis zu 200000 Euro verspielt. Am ende hatte er nichts mehr. Und das meine ich wörtlich, denn er hat alles zu Geld gemacht was er konnte.

Kann deinem Freund nur wünschen das er die Kurve kriegt.

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Da kann ich leider nur zustimmen. Ich würde versuchen in ruhe mit ihm zu reden und eventuell eine hilfeeinrichtung zu besuchen. Da wird ihm auch geholfen. Wenn er das nicht möchte, kannst du ihn nicht zwingen. Er muss es selber wollen sonst hilft alles nichts. Aber rede nicht zu doll auf ihn ein das machts nur schlimmer und er wendet sich im schlimmsten Fall von dir auch noch ab. Die Mitarbeiter in Spielotheken sind Auch drauf geschult zu "helfen" die haben Flyer aushängen da kann man z.b. Einen selbsttest zur spielsucht machen. Aber auch Flyer für die Beratungsstellen wie z.b. Caritas usw (je nach Bundesland)
Die Mitarbeiter können ihn an einen Präventionsberater weiter vermitteln die ihm den weg zu einer hilfeeinrichtung zeigen und ihn dabei unterstützen.
Wünsche euch auch viel Glück

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@Technomausal91

Das tun leider nicht alle Mitarbeiter einer Spielhölle. Manchmal hängt ja deren Job davon ab. Macht der Laden keinen Umsatz, kann es von Entlassungen bis hin zum schließen des Ladens kommen. Aber abgesehen davon, gebe ich dir mit deiner Aussage absolut recht.

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Ich dachte immer die Mitarbeiter sind alles schuld warum reden die auf die Menschen nicht ein die dort ständig ein und aus wandern..

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@Bensemilia

Warum sollten die das tun? Da hängt ja mehr oder weniger ihr Job von ab. Wenn keiner zum Spielen kommt, können die meisten ihre Bude zu machen. Allerdings ist aber auch nicht so, das die jetzt neben einem stehen, und permanent zum Spielen auffordern. Das tun sich die Spielsüchtigen schon selbst an.

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