Hilfe durch Nachbarsjungen, ausreichende Entlohnung?

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8 Antworten

Wir haben gelegentlich die Hilfe der mit im Hause lebenden Nachbarskinder zum Katzensitting in Anspruch genommen, wenn wir im Urlaub waren (füttern, Katzenklos saubermachen, bespielen). In Absprache mit der Mutter gab es dafür nie Bares, sondern ein Geschenk, über das die Kinder sich freuten, z. B. einen Gutschein für einen Monat "Bravo" beim Kiosk an der Ecke. Ich versuche, das möglichst immer so zu halten und nicht alles auf Geld zu reduzieren. Letztens hatte eine Jugendliche mir einen Gefallen getan. Ich weiß, dass sie für ihr Leben gern malt, also habe ich ihr eine größere Menge Ölfarben gekauft, die sonst ihr Taschengeld aufgefressen hätten. Man gibt zwar einen materiellen Wert, aber dadurch, dass man sich vorher mit der Person und den Wünschen des Beschenkten auseinander setzt, verliert das ein bisschen den materialistischen Charakter.

Ist wirklich richtig, lass die Kirche im Dorf. Der Junge kommt gern, und mit 12 sind die Jungs ja auch wirklich manchmal noch wirklich richtig lieb und hilfsbereit. Geniesse es solange er noch kommt. Es hört irgendwann auf, dann mäht er auch nicht mehr für ein paar Euros mehr den Rasen. Es ist ja sicherlich auch eine zwischenmenschliche Beziehung, acuh wenn dieser Begriff vielleicht etwas übertreibt.Ich habe früher sogar noch als wesentlich jüngeres Kind freiwillig auf einem Bauernhof mitgearbeitet. ( Heuernte, Kartoffelernte oder Gras mähen usw. )ohne Geld. Durfte dafür immer abends mit allen am Abendtisch mitessen, richtig deftiges Bauernvesper. Mai war des guet. Mach weiter so.

Du sprichst mir so was aus der Seele. Wenn ich daran denke, dass wir früher beim Bauern geholfen haben, im Sommer bei der Heuernte, wo ese danach dicke Butterbrote gab, bis in den Herbst zur Kartoffelernte und zum Schluß mit den ach so schönen Kartoffelfeuern belohnt wurden, das war für uns Lohn genung.

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Für einen 12jährigen ist das okay. Bei der Empfehlung fürs Taschengeld geht man zwischen 10 Euro und 17 Euro aus. Er bekommt also schon mehr als ein empfohlenes Taschengeld. Und da du ja auch noch extras gibt, sollten die 20 Euro ausreichen.

Man sollte auch immer alles im Verhältnis zueinander sehen.

Meine Tochter hatte mit 15 Jahren Zeitungen ausgetragen und bekam dafür 70 Euro im Monat. Aber sie war jeden Mittwoch mindestens 3 Stunden dafür unterwegs, und das bei jeden Wetter. Sie hatte ihr Geld wirklich hart erarbeitet.

Ich finde dass 20 Euro im Monat hier wirklich ein bisschen mau sind, denn Gartenarbeit ist schwere arbeit für einen 12-jährigen. Ich wäre für einen Stundenlohn 5€ oder etwas in dieser Richtung.

Er arbeitet ca 1 Stund in der Woche. Wie ich schon sagt, er mäht den Rasen und fegt die Terasse. Alles andere mache ich selbst. An meine Beete lasse ich niemanden ran. Und Rasenmähen ist nun wirklich keine schwere körperliche Arbeit.

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@Mokli1

Lass Dich nicht verunsichern, Du machst es goldrichtig! :-)

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Also 5 Euro die Stunde, Du gibst hier Tipps zu Strafbahren Handlungen. Du spornst die Leute hier zu Kinderarbeit an.

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@micpeli

Das ist genau das, was ich vermeiden möchte, Kinderarbeit ist für mich das letzte. Darum möchte ich auch keinen festgesetzten Stundenlohn. Aber wenn der Kleine fragt, ob er helfen kann, soll er auch dafür belohnt und nicht entlohnt werden.

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also, ich finde das vollkommen ok, wenn du ihm 20 euro im monat gibst.

man sollte es nicht übertreiben.

es sollte ja auch nur eine aufwandsentschädigung sein, denn kinder darf man ja gar nicht als feste arbeitskräfte einsetzen.

wenn es ihm zu wenig wäre, würde er doch vielleicht auch gar nicht mehr so oft kommen, außerdem tut er es ja gern, dir zu helfen.

Ich sehe das genau so. Ich habe ihn nie gefragt, ob er hilft, er kommt immer von sich aus durch die Hecke gekrabbelt. Ich wollte ihm halt eine Freude machen und habe ihm Geld gegeben. zuerst hat er es gar nicht nehmen wollen.

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@Mokli1

mach dir da mal keine sorgen, du machst es schon genau richtig.

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hallo,20 euro sind 40 DM.also ich finde das so ok,am besten redest du mit den eltern,wenn die sagen das ist ok dann is doch alles in butter ;o)

Ich würde das auf Stundenbasis regeln,das wäre gerechter

.....fürn 12 jährigen find ichs nen superlohn......kannste ja zwischendurch bissle mehr springen lassen...

Tu ich ja auch, ich stelle ihm immer etwas hin, mal Kuchen oder Kekse, zu trinken sowieso auch mal Schokolade oder ein Eis.

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@Mokli1

Ist doch bestens! 20 Euro und was Leckeres; wenn du ihm statt dessen mehr Geld geben würdest, käme das auch auf so eine unpersönliche, kommerzielle Ebene!

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