Hilfe, Drogen, Kinder, abnormale zustände, jugendamt tut nichts, was tun?

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3 Antworten

Die von Dir geschilderten Beweise kannst Du mit dem Handy aufnehmen und als Beweis in Kopie dem Jugendamt zukommen lassen. Anonym ist möglich. 

Bitte beachte: Du darfst solche Aufnahmen als Beweis privat machen aber nicht an Dritte weiter geben zur Veröffentlichung oder anderen Menschen zeigen. 

Wenn Du also dem Jugendamt die Beweisvideos zuschickst handelt es sich um einen Nachweis wegen Kindeswohlgefährdung. In dem Fall hat die Fachkraft des Amtes eine bessere Argumentationsgrundlage. 

Zudem darfst Du davon ausgehen dass sich die zuständigen Mitarbeiter mit Kita und Schule in Verbindung setzen. Es mag seine Zeit dauern bis alle Fakten recherchiert sind. Deshalb erwarte nicht dass das JA die Kinder sofort mitnimmt. 

Zudem ist das Amt gehalten sich mit den behandelnden Ärzten der Eltern in Verbindung zu setzen. Wenn ich recht informiert bin und den Gesetzestext richtig verstanden habe.

Im vorliegenden Fall leben halt noch die Großeltern mit ihm Haus. Das wird vom Amt bei der Beurteilung mit zu berücksichtigen sein. 

Die Aufgaben des Jugensamtes sind im entsprechenden Artikel auf Wikipedia gut beschrieben. Lese ihn ganz und öffne alle Links. 

Zusätzlich habe ich neulich eine Liste gefunden die näher ausführt welche rechtlichen Regelungen bei einer Inobhutnahme zu berücksichtigen sind. 

Bitte beachte Grundgesetzartikel 6 welcher vom Amt auf jeden Fall zu berücksichtigen ist. 

Tatsächlich ist eine Sucht eine anerkannte Erkrankung. Und eine anerkannte Erkrankung ist kein Grund für eine Kindswegnahme durch das Amt. 

Was mich persönlich stutzig macht: 

Du schreibst, der Vater hat sich lebensgefährlich zugedröhnt und ist regelmäßig schon mittags strunz blau. Das kostet Geld und sollte dem behandelnden Arzt auch auffallen. 

Leider ist es aber so dass die Fachärzteschaft zum Thema Sucht nur prekäres Wissen und noch weniger Können vorweisen kann. Und Methadon ist nun mal eine politisch gewollte Behandlung. (Verdient die Pharmaindustrie gut dran.)

Vielleicht macht es Sinn mal Kontakt mit der entsprechenden Selbsthilfegemeinschaft aufzunehmen, Narcotics Anonymous. Unter Umständen sind dort gute Tipps zur Hilfe zu bekommen. Denn mir scheint schon auch unter Methadon ist Deine Schilderung hinterfragenswert. - Nicht Deine Wahrnehmung oder Darstellung. 

Weiter gibt es die Seite 

nummergegenkummer

welche Dich sicher gerne weiter berät. Nutze sie. 

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Wende du dich dochmal ans Jugenamt. Und erzähle genau das was du hier geschrieben hast. Mehr kannst du nicht tun.

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Kommentar von Sozios
28.05.2016, 23:08

Muss ich dabei meinen Namen angeben? Muss ich mich quasi "identifizieren" lassen? Oder lässt sich das Anonym machen?

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