Hilfe, Demenz Verdacht, 25 Jahre?

12 Antworten

Hallo MF1992,

ich kann Deine Besorgnis gut verstehen! Bedenke jedoch, dass Depressionen oft mit Konzentrationsstörungen einhergehen und Deine Vergesslichkeit durchaus daher kommen kann. Bist Du wegen Deiner Ängste und Depressionen bereits in ärztlicher/therapeutischer Behandlung? Falls nicht, so kann ich Dir dazu nur raten!

Darüber hinaus kannst Du jedoch auch eine Menge selbst tun, um gegen Deine Depressionen wirksam vorzugehen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es nicht leicht für Dich ist, aktiv zu werden, da die Depression ganz sicher Deine Kräfte lähmt. Sich überhaupt zu irgendetwas aufzuraffen erfordert enorme Kraftanstrengungen, doch Du wirst sehen, es lohnt sich! Es gehört eben zum Wesen einer Depression, das Gefühl zu haben, nicht in der Lage zu sein, in irgendeiner Weise aktiv zu werden. Doch höre nicht auf Dein Gefühl! Dieses Gefühl betrügt dich, da es Dich nur noch tiefer in die Depression treibt. Fang doch mit ganz kleinen Schritten an, z.B. mit einem kurzen Spaziergang.

Es ist ganz verständlich, dass Du so schnell wie möglich wieder aus Deiner Depression herauskommen willst und Du machst Dir womöglich Vorwürfe, dass Du nicht mehr so leistungsfähig bist wie früher. Vielleicht sagst Du Dir innerlich immer öfter: "Ich bin doch zu nichts mehr zu gebrauchen". Doch mit solchen Selbstvorwürfen raubst Du Dir nur Dein Selbstwertgefühl und Du verschlimmerst Deine Depression.

Ganz wichtig ist es gerade jetzt, dass Du nachsichtig und geduldig mit Dir selbst bist. Mach Dir immer wieder klar, dass es eben Zeit braucht, aus Deinem Tief wieder herauszukommen und dass eine Depression nicht ewig dauert. Viele haben sie überwunden und sind wieder völlig gesund geworden.

Da die Depression vorübergehend Deine Leistungsfähigkeit hemmt, solltest Du Dir nie zu viel an einem Tag vornehmen. Lerne es, immer nur kleine Aktivitäten durchzuführen und belohne Dich , wenn Du sie geschafft hast.

Wenn man eine Depression hat, dann saugt man negative Gedanken quasi wie ein Staubsauger in sich auf. Außerdem drehen sich Deine Gedanken wahrscheinlich ständig um Deine eigene schlimme Situation und immer wieder kommt Dir Negatives in den Sinn. Was könntest Du gegen die Negativspirale tun, in der Du gefangen bist? Versuche doch einmal ganz bewusst über Folgendes nachzudenken: Gibt es etwas in Deinem Leben, wofür Du dankbar sein kannst? Welche Menschen sind für Dich da und lieben Dich? Gibt es weitere Menschen, die Dir helfen könnten? Gibt es etwas, was Dir guttun würde, um Dich für eine gewisse Zeit von Deinen negativen Gedanken abzulenken?

Manchen hilft es, wenn sie im Laufe des Tages mehrmals etwas Schönes und Angenehmes tun und es ganz bewusst wahrnehmen. Ein Beispiel: die geliebte Tasse Tee oder Kaffee in Ruhe trinken und versuchen, die damit verbundene Freude bewusst wahrzunehmen. Oder: In einer sonstigen angenehmen Situation verweilen und das Schöne daran eine ganze Zeitlang bewusst auf sich wirken lassen. Das wirkt wie Streicheleinheiten für Deine Seele! Probiere es doch einmal aus!

Bei der Behandlung einer Depression hat es sich sehr bewährt, sich möglichst mehrmals am Tag körperlich zu bewegen. Anfangs kann das ein kurzer Spaziergang sein, den Du im Laufe der Zeit etwas ausdehnen könntest. Das Laufen schafft das Gefühl, etwas geleistet zu haben und baut Dein Selbstwertgefühl auf. Ganz abgesehen davon, was die frische Luft und das Licht in Deinem Körper bewirken, wirst Du feststellen, dass beim Laufen Deine Grübeleien über Negatives nachlassen oder sogar ganz verschwinden. Andere Möglichkeiten der Bewegung wären z.B. Radfahren, Schwimmen oder Gartenarbeiten. Auch wenn es Dich anfangs große Überwindung kostet Dich in Bewegung zu setzen, wirst Du feststellen, dass sich Deine Stimmung mehr und mehr aufhellt.

Wenn man depressiv ist, dann sucht man verständlicherweise Hilfe und Trost bei anderen. Leider sind in unserer hektischen Zeit viele mit ihren eigenen Problemen und Sorgen beschäftigt und haben nicht immer die Gedanken frei, einem anderen mitfühlend und geduldig zuzuhören. Wenn Du das schon erlebt hast, dann kann das für Dich sehr verletzend sein.

Da ich in meinem Leben auch schon viele schlimme Dinge erlebt habe und nicht immer jemand da war, der mir hilfreich zur Seite stand, konnte ich dennoch erfahren, dass es jemanden gibt, der um den Schmerz des Herzens weiß und auf jeden Fall mit den Leidenden mitfühlt. Ja, ich spreche von Gott. Heutzutage haben viele den Gedanken an ihn verloren und erwarten keine Hilfe aus dieser Richtung. Wenn man sich jedoch mit seinem Wort, der Bibel, ein wenig beschäftigt, findet man dort viele sehr trostreiche Gedanken, die einem echt wieder Auftrieb geben können.

Ein Text, der mir besonders gut gefällt und mir sehr zu Herzen geht ist dieser: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit" (Jesaja 41:10). Ja, wenn man Gott als Freund hat, dann gibt das einem im Leben großen Halt und Sicherheit. Darüber hinaus besteht gem. der Bibel die Aussicht, dass eines Tages sämtliche Krankheiten, wozu natürlich auch Depressionen gehören, sowie alle andere Leid für immer verschwinden werden. Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten?

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du es mit Hilfe anderer schaffst, Deine Depressionen und Ängste zu besiegen und wieder Freude am Leben findest! Alles Gute und viel Kraft!

LG Philipp

Den Homocysteinspiegel messen - die Arterien schützen. Früher hieß die Krankheit Arterienverkalkung und heute Demenz oder Alzheimer. Wenn das Homocystein erhöht ist - und das kann schon bei jungen Leuten vorkommen - können B-Vitamine den Homocysteinspiegel normalisieren. Das wird leider in der Schulmedizin überhaupt nicht beachtet, weder beim Neurologen noch beim Internisten. Erhöhtes Homocystein ist eine toxische Ablagerung in den Gefäßen. Und die B-Vitamine entgiften stark und normalisieren den Homocysteinspiegel. Dadurch kann es nicht zur Demenz kommen. Ich nehme Vitamin B lebenslang, da ich dementsprechend Medikamente nehmen muss. Ich hatte viele Jahre chronische Durchblutungsstörungentörungen und bin von Arzt zu Arzt gelaufen, aber keiner konnte helfen. Im Internet und in guten Büchern habe ich gelesen, was ich eben geschildert habe und die Durchblutung ist jetzt fast normal. Außerdem habe ich Unterlagen darüber, dass dieser erhöhte H. eben auch zur Demenz führen kann. Aber die Wissenschaftler sind immer am Forschen und kaum ein Arzt würde bei Durchblutungsstörungen den H.-Spiegel untersuchen und dann B-Vitamine geben. Meistens werden die Leute untersucht, wenn es zu spät ist und die Diagnose "Demenz" besteht und dann kann man mit Vitaminen nichts mehr machen.

Deine Symptome können auch direkt mit Deiner Depression und deiner Angst zusammenhängen.

Zwar gibt es auch Demenzformen in jungen Jahren,die sind aber selten.

Lass Dich beim Hausarzt bezüglich Deines Vitamin D-Haushaltes und auf Magnesium testen.

Ich weiß natürlich nicht,seit wann du wegen Deiner Schilddrüsenunterfunktion behandelt wirst. Sollten Deine Depressionen und Ängste nicht besser werden,solltest Du Dir psychiatrische Hilfe holen und möglicherweise auch eine Psycho-Therapie in Betracht ziehen,.

Alles Gute!

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Danke für eine Antwort im Voraus. 

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