Hilfe Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Verkäuferin

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3 Antworten

Ist leider wirklich etwas langweilig und "Standartmäßig" geschrieben. Was sofort auffällt: Nach der Anrede geht es nich groß geschrieben weiter, außerdem würde ich es vermeiden, Sätze mich "ich" zu beginnen. "Würde ich mich sehr freuen" - Das schreibt man nicht, hört sich zu unsicher an. Schreib stattdessen z.B. "Über eine positive Rückmeldung von Ihnen freue ich mich sehr"

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Hey,

ich würde vielleicht in den ersten lediglich etwas schreiben wie:

hiermit möchte ich mich bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz zur ... zum ... bewerben.

Dass du dich für den Beruf interessierst wird ja später in deinen ausführungen noch deutlich und ist meiner Meinung nach Vorraussetzung für eine Bewerbung.

Zum zweiten Abschnitt: nur eine Kleinigkeit aber Meiner Meinung nach solltest du: diese werde ich voraussichtlich mit dem qualifizierten... schreiben (ist nicht unbedingt notwendig, aber durchfallen kann man im Prinzip ja immer mal)

Zum dritten Abschnitt: Vielleicht eher in Richtung: In meinem Praktikum im Jahr z bei der Firma xy konnte ich schon einige Erfahrungen sammeln. Besonders haben mir Tätigkeiten wie.... gefallen. Versuche ausdrücke wie "es macht Spaß" zu häufig zu verwenden und den Satz "Interessant finde ich, welche modische und tolle Kleidung und Accessoires es gibt." würde ich komplett rauslassen. Das kannst du immernoch beim Bewerbungsgespräch erzählen und "toll" ist ehrlich gestanden nicht unbedingt die gehobenste Sprache..

"Über positive Rückmeldung.." ist eigentlich immer gut. Ich persönlich Bevorzuge allerdings etwas wie: "Ich würde mich über eine Einladung für ein Vorstellungsgespräch freuen."

Ist letzendlich aber alles Geschmackssache und nur eine Anregung :)

Viel Erfolg!!

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ItIsMe95 26.03.2014, 17:29

ah eins habe ich noch vergessen:

Man sollte immer auch kurz schreiben, warum man sich gerade für das Unternehmen entschieden hat bei dem man sich gerade bewirbt.. Zeig einfach dass du dich ein wenig mit ihm auseinandergesetzt hast (Infos findet man ja meistens auf der Internetseite

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Das hast Du doch sehr gut gemacht! Kannst Du so abschicken, aber nicht vergessen, zu unterschreiben. Außerdem ein Lichtbild oben rechts im Lebenslauf und den Lebenslauf mit Datum und Unterschrift versehen. Und nicht vergessen, bei Bewerbungen um Ausbildungsplätze sollte im Lebenslauf eine Aussage über die familiäre Situation stehen: Name des Vaters, Beruf, Name der Mutter, Beruf, Anzahl der Geschwister und Alter ggfls. Beruf oder Ausbildung und Deine Hobbies.

Bei späteren Bewerbungen um Ausbildungsplätze lässt man das alles weg, nur bei Azubis möchte der Betrieb gern wissen, was die Eltern machen und ob Geschwister da sind. Auch Hobbies machen sich immer gut. Auf keinen Fall schreiben Dein Hobby ist es sich mit den Freunden treffen, Partys feiern und Musik hören. Besser ist es, zu schreiben, Du joggst, machts Fitness, spielst Fußball oder treibst irgendeinen anderen Sport. Es geht eigentlich zwar niemanden etwas an, aber trotzdem will der Ausbilder - der Dich ja letztendlich mindestens 2 Jahr im Betrieb hat - wissen, was für ein Typ Mensch Du bist.

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ItIsMe95 26.03.2014, 17:28

bei den Hobbys stimme ich zu.

familiäre Situation habe ich persönlich nie in meine Bewerbungen geschrieben, weil es ja in erster Linie um mich als Person und nicht um meine Eltern/Geschwister etc. geht. Daher gehört das meiner Meinung nach nicht in eine Bewerbung. Wenn es den Personalchef etc. interessiert, kann er ja fragen!

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Sylviana 26.03.2014, 20:11
@ItIsMe95

Leider unterscheiden sich Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz von Schulabgängern kaum. Deshalb schauen die Verantwortlichen für die Auswahl auf Dinge, bei denen sie Unterschiede feststellen.

Beim Lebenslauf möchten sie sehen, wie das familiäre Umfeld der Bewerber ist, was die Eltern beruflich machen und ob Geschwister da sind, oder ob es sich um ein Einzelkind handelt. Bei den Zeugnissen (die beiden Letzten sollten es sein) schauen sie dorthin, wo etwas über Fehlzeiten steht und wenn das letzte Zeugnis da keine Aussagen macht, umso mehr interessiert man sich für das Zeugnis davor. Denn dort steht, wie oft Du krank warst (entschuldigt gefehlt) und dort steht häufig auch, wie oft Du zu spät gekommen bist oder vorzeitig gegangen bist.

Aus all den Informationen macht sich der Verantwortliche ein Bild von den Kandidaten und je besser er sich aufgrund der Unterlagen ein Bild machen kann, desto eher kommt es zu einem persönlichen Gespräch. Bist Du zu sparsam mit Deinen Informationen landet Deine Bewerbung bestimmt nicht ganz oben, sondern irgendwo da, wo auch die ganzen anderen nichtssagenden Bewerbungen schon liegen.

Aber Du willst doch den Job, nicht wahr? Dann gib die Informationen frühzeitig, vor den anderen. Dann hast Du bessere Chancen, überhaupt zu einem Gespräch eingeladen zu werden. Was nützt es Dir, wenn Du sagt, er kann mich ja später immer noch fragen, wenn es garkein später gibt und Du garnicht eingeladen wirst.

Wir hatten jedes Jahr ca. 250 Bewerber um unsere Ausbildungsplätze und konnten natürlich nicht alle einladen. Das ist bestimmt auch manchmal ungerecht dem einen oder anderen gegenüber und trotzdem geht es nicht anders, denn will man sich mit allen 250 Kandidaten unterhalten, bräuchte man dafür 2 Monate, und an jedem Arbeitstag 8 Stunden lang. Das verstehst Du doch sicher, das tut sich niemand an.

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