Hilfe beim Umgang mit Hass und Zorn?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du hast deshalb ein großes Problem damit, weil Du Dich ungerecht behandelt gefühlt hast und es noch immer tust. Der Zorn hilft Dir dabei, den Schmerz hintan zu halten.

Solange Du zornig bist, bist Du nicht traurig. Das kommt erst noch. Mit der Zeit wird der Zorn nachlassen. Es werden Dir schöne, positive Dinge einfallen. ALLES wird ja nicht so schlecht gewesen sein! Dann kannst Du die Vergangenheit betrauern und schließlich damit abschließen.

Vier Monate voll Zorn sind eigentlich eine lange Zeit. So lange hab ich noch nie durchgehalten. Wird Zeit für den nächsten Schritt.

Da haben wir uns missverstanden: Vor dem Zorn, lagen gut drei Monate von Wechselbad zwischen:

Wie geil, leb halt wie du willst etc. und

Aber ich wollte doch nur geliebt werden, also dieses Trauern hat schon stattgefunden. Der Zorn gesellt sich erst seit ein paar Wochen dazu, aber macht mich halt wahnsinnig. Bist du traurig weinst du, zumindest ich aber bei Zorn? 

1
@Frege46789

Nein. Wenn ich zornig bin, gibt es sonst nix. Der Zorn hat mir über jeden Trennungsschmerz geholfen.  Wenn dann der Zorn verraucht ist, hat die Zeit die Wunden schon wieder soweit geheilt, dass eine vernünftige Herangehensweise an die Vergangenheit möglich ist.

Ich finde, es ist wichtig, sich so schnell wie möglich ein Ziel für die Zukunft zu setzen und mit aller Kraft darauf hinzuarbeiten...  das sind halt meine Rezepte.

Da jeder Mensch anders reagiert, - natürlich ohne Gewähr.

0
@Schwoaze

Naja ich hab ein Studium angefangen und will wieder mehr Laufen gehen^^ Ziele sind definitiv da und du hast recht.

Das einzige was ein gebrochenes Herz heilt, ist Zeit

1

du hast ein Recht, das zu fühlen. Nimm es an und nimm Dir die Zeit, die DU BRAUCHST, damit es weniger wird.

Wir nehmen uns oft nicht den Platz und die Zeit, um das auszuleben und zu verarbeiten, was in uns steckt und steckengeblieben ist. Das ist kein Fleck, den man mal eben wegwischt. Auch Stimmen wie " ... jetzt ist aber gut, langsam sollte ich das nicht mehr fühlen ..." hindern uns, gänzlich anzunehmen. Nur wer annimmt, kann auch loslassen. Sport ist ein prima Ventil, welcher aber nicht alles 'ablaufen' lässt. 

Ggf. setzt Du Dich mal hin und schreibst genau auf, was so verletztend etc. ist/war.  Geh dann in das Gefühl,  - (wenn nötig, auch wiederholend über einen längeren Zeitraum, bis es spürbar nachlässt u. weniger wird) - und sage " ... okay, so fühle ich jetzt, es ist gut."    Nicht bewerten, be- oder verurteilen; 

Wahr- und annehmen ... und dann loslassen.  

(Tränen sind hilfreich heilende Begleiter).


Das wird 💐🙋💐


Wenn du wüsstest wie viel ich geweint habe...über Wochen

0

Normalerweise sollte man als Ventil etwas positives machen, was dir und anderen hilft, so kannst du viel aus dem Kopf schlagen.

Gutes Beispiel (wird jeder sagen):
Sport macht dein Kopf leer (also teilweise)
Hilfsorganisation / Sozialorgainsation usw.
Programmieren
Gamen (Pass auf dass du es nicht zur sucht zulässt)

So, wären meine Vorschläge

Was möchtest Du wissen?