Hilfe beim Thema Rosinenbomber?

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2 Antworten

Also das mit der uneingeschränkten positive Aufnahme stimmt so nicht ganz

Das ist ein Ammenmärchen aus der Propagande des kalten Krieges , das sich leider immer noch kritiklos in vielen Köpfen und Schulbüchern findet.

1.) Die Sowjets wollten Berlin nicht "verhungern" lassen.

 Alle Westberliner hatten die Möglichkeit, sich für Lebensmittelmarken im Ostteil registrieren zu lassen, und ihre Lebensmittel, Kohle etc von dort zu beziehen.( und bevor es hier wieder ein Gezeter gibt, die Lebensmittelversorgung war Ende der 40er im Ostteil deutlich besser als im Westteil, man wollte ja schließlich beweisen , daß man das bessere System hatte und schaffte daher -sicherlich auch aus Propagandagründen- große Mengen an Lebensmitteln aus dem Umland nach Berlin) .

Westberliner, die dieses Angebot annahmen, mussten allerdings mit schweren Repressalien rechnen ( Der Westberliner Administration !!!) 

zB konnte man nicht mehr Lehrer werden, bzw wurde sofort suspendiert , wenn man sich dort registrieren ließ. Auch für den  Eintritt in den Staatsdienst wurde man gesperrt (übrigens galt dies bis in die 70er Jahre)

Trotzdem haben dies viele Westberliner wegen der besseren Versorgung  mit frischen Produkten und Milch gemacht insbesondere Alte, Kranke oder  Schwangere.

Die Luftbrücke war eine logistische und technische Meisterleistung.

Eine humanitäre Großtat  war sie indess nicht! 

Das folgende  Zitat stammt übrigens nicht von einem linken Verschwörungstheoretiker sondern vom damaligen US-Aussenminister

 [John Foster Dulles sagte am 24. Januar 1949 in Paris in einer Rede vor Schriftstellern:
   "Zu jeder Zeit hätte man die Situation in Berlin klären können ( ... ) Die gegenwärtige Lage ist jedoch aus propagandistischen Gründen für die USA sehr vorteilhaft. Dabei gewinnen wir das Ansehen, die Bevölkerung von Berlin vor dem Hungertod bewahrt zu haben, die Russen aber erhalten die ganze Schuld wegen ihrer Sperrmaßnahmen."][**]

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Hei, Nike14, die Leute in Berlin, Die West-Berliner, waren hellauf begeistert und dankbar für die Hilfe. Der nette Name "Rosinenbomber" sagt ja schon, dass wirklich alles aus der Luft hergebracht wurde - berühmt wurde der Pilot, der beim Anflug auf Berlin für die Kinder kleine Ballons mit Süßigkeiten herabfallen ließ. Das Luftbrückendenkmal in Berlin erinnert bis heute an die Großtat - und die Berliner waren ch noch Jahre später geradezu frenetische Amerika-Freunde; guck dir mal die Szenen an, als Kennedy in Berlin war: "Ich bin ein Berliner"; gerade heute ist sein Todestag. Grüße!

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Kommentar von andre123
23.11.2015, 10:10

na klar , jegliche Propaganda schön unkommentiert von der Springer Presse übernehmen.

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