Hilfe beim Cash Flow im Businessplan?

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2 Antworten

Kluge Schätzung.

Was ist die Umsatzerwartung an hand von "Verkaufte Einheiten * Preis."

Produktions kosten für genau diese Menge.

Übrige kosten.

Vertriebskosten, ggf. Sonderkosten für den Aufbau des Vertriebs.

Ohne die Branche zu wissen, kann man sich die Finger wund schreiben.

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ayatok 30.05.2016, 22:31

kfz Lackiererei 

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wfwbinder 31.05.2016, 05:15
@ayatok

Da hast Du doch schon ein paar Zahlen klar auf der Hand. 

Die technische Kapazität, also wie viele Aucto können rein zeitlich (mit, oder ohne Überstunden) bearbeitet werden.

Dann die Personalausstattung. Was kann das Personal höchsten schaffen?

Damit steht die Obergrenze.

Dann wird es doch aus früheren Tätigkeit (keiner wird geboren und ist fertiger Lackierermeister). Es gibt also relativ klare Vorstellungen über die Anzahl der vermutlichen Voll- und Teillackierungen.

Man kann dann einen normalverlauf planen, also mit durchschnittlicher Auftragslage und eine Katastrophenrechnung, wenn man erheblich weniger Aufträge bekommt.

Die üblichen Preise kennt man auch.

Damit hat man die erwarteten Umsätze.

Personalkosten sind bekannt. Miete und Nebenkosten auch. Versicherungsbeiträge, Abschreibungen auf Anlagen. Zinsen, Tilgungen, Verwaltungskosten, Beratung usw.

Kosten für Werbung und Marketing wären dann zu überlegen.

Also einfach Schritt für Schritt.

Ausserdem kein Thema, der Gründercoach hilft.

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Man sollte auch nicht bunt durcheinander einen Businessplan schreiben.

Der Textteil beschreibt das Vorgehen. Daraus ergeben sich Chancen und Risiken. Die Folgen aus dem Textteil sind also zu erwartende Einnahmen und Ausgaben.

Daraus wird der Zahlenteil gefüttert.

Wenn Du jetzt denkst, dass das ja wie in die Glaskugel gucken oder Kaffeesatzleserei sei, dann hast Du häufig recht. Allerdings nicht, wenn man den Textteil entsprechend fundiert erarbeitet. Dann kann man die Kosten- und Einnahmenstruktur sehr genau bestimmen.

Um so genauer, je besser einem die künftigen Kunden bekannt sind. Also Häufigkeit von Schäden, Aufträge aus der Tuner-Szene, eigener Anteil am Markt usw.

Das ist einer der Gründe, warum die Auswirkungen einer Businessplanerstellung vollkommen falsch bewertet werden.

Wer das nämlich kann oder gezeigt bekommt, hat eine Abweichung von 5% zu dem was später passiert. Entscheidend ist eben die realistische Einschätzung und die passenden Investitionsschritte zu finden. Letztere sogar möglichst weit nach hinten schieben.

Denn häufig findet man Investitionen die vorher als unumkehrbar galten dann doch im Bereich 'wer hat den Mist eigentlich gekauft?'.

Ferner ergeben sich eine Menge Rückschlüsse eben für unterschiedlichste Entscheidungen. Die eben zu treffen sind. Dazu kommen die vorgegebenen Marken, die bei Unter- oder Überschreitung eben auch Auswirkungen haben.

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