Hilfe beim Brief aufsetzen.

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Je nachdem wie Alt du bist, kann ein Inkassounternehmen dir überhaupt "habhaft" werden.

Bist du unter 18, müssen die über deine Eltern oder den gesetzlichen Vormund gehen. Somit ist eine Vorderungsstellung dir gegenüber nicht rechtens.

Solltest du dieses Unternehmen Beauftragt haben, so findest du deren Preise in den AGBs und bist ggf. dazu verpflichtet diesen Betrag zu zahlen.

Bist du jedoch Schuldner von irgendjemanden, so einige dich mit diesem und gleiche den geschuldeten Betrag aus. So umgehst du das Inakssobüro und seine Gebühr.

Beachte auch: Inakssobüros haben in Deutschland keinerlei Rechte, sie können dich nett Fragen ob du bereit bist die Schuld über die zu begleichen. Wenn nein ist nein. Rechtskonforme Möglichkeiten Schulden einzutreiben haben diese Unternehmen nicht. Also im Zweifelsfall dem Inkassobüro Hausverbot (schriftlich)erteilen und bei verstoß Anzeigen.

super antwort, aber ich werde die 40 euro zahlen, bin erst 17 und möchte später zur polizei, meine mutter möchte keine einträge in der sufa ...

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@Burnx1x

Du kannst auch gegen Schufaeinträge rechtlich vorgehen! Die Voraussetzungen müssen aber gegeben sein. Ich kenne nicht die Umstände die zum Inkassobüro führten ... man muss sehr vorsichtig mit denen sein. In der Finanzwelt sind nur noch Banken größere Betrüger. Geld was ein Inkassobüro hat, geben die nicht freiwillig zurück. Da hilft nur der Anwalt und in letzter Konsequenz ein Richter.

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@ReinerBetrug

was dann alles teurer wird als die 40 euro. ok dann zahl ich halt. und werd später ein inkassobüro aufmachen,die schweine!

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@Burnx1x

Inkassobüros arbeiten immer an der Grenze der Legalität. Mit denen sollte man sich nicht einlassen und nur mit dem Gläubiger direkt in Kontakt treten.

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Was ist denn in den Inkassogebühren enthalten? Meistens sind die verlangten Beträge nämlich nicht rechtens. Inkassogebühren dürfen nur eine bestimmte Höhe betragen, je nachdem, wieviel die Hauptforderung beträgt und da sind 40€ schon zuviel. Musst du Kontoführungsgebühren bezahlen? Wenn ja, Widerspruch, ist nicht rechtens...

40 euro an die bvg und 7 euro kontoführungsgebühre + strafe sind dann 39,50 euro

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@Burnx1x

also 40€ schwarzfahren, denk ich mal; also hauptforderung

das IU darf nur höchstens 35€ Inkassogebühren fordern. Kontoführungsgebühren sind nicht gesondert zu stellen, da diese zur Verarbeitung gehören und dich nix angehen; wenn, sind diese in den Inkassogebühren enthalten.

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@Esmerelle

Ja gut dann würde ich 5 euro sparen, da lohnt sichder stress nicht. ich hatte gehofft dassie mit ca. 15 euro einverstanden sind xD

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@Burnx1x

Hm hab mir das nochmal durchgelesen

  • Hauptforderung 40€
  • Kontoführungsgebühren 7€
  • Inkassogebühren 39,50€

Richtig soweit? Wenn ja, dann musst du eigentlich nach Gesetz nur folgendes zahlen:

  • Hauptforderung 40€
  • Kontoführungsgebühren 0€
  • Inkassogebühren 35€

  • Die verlangen gesamt von dir: 86,50€

  • Du hast aber nur zu zahlen: 75€

Ich würde erstmal Widerspruch einlegen, gegen die Kontoführungsgebühren, sowie gegen die Inkassogebühren. Die Hauptforderung von 40€ solltest du erstmal an die BVG zahlen, NICHT an das Inkassobüro. Kannst denen schreiben, dass die Hauptforderung direkt an die BVG überwiesen wurde (meist schreibt das IU, dass du ausschließlich an das Inkassobüro zu zahlen hast), da dir vom IU keine Abtretungsurkunde bzw. eine Vollmacht der BVG vorgelegt wurde. Dies mögen die erstmal tun. Nimm dir den o.g. Link zur Hilfe :)

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Lass Dich nicht verulken Du bist unter 18 und brauchst keine (!!) Inkassogebühren zahlen. Die Hauptforderung muß bezahlt werden und zwar zweckgebunden !!!

Inkassogebühren sind übrigens selten durchsetzungsfähig :

AG Osnabrück Az.: 44 C 307/00 Verkündet am: 11.01.2001

Ein Anspruch auf Ersatz der Inkassokosten besteht nicht. Nach ständiger Rechtsprechung des Gerichts werden Inkassokosten nicht als Verzugsschaden anerkannt, wenn ein Schuldner auf Mahnungen nicht zahlt. Die Tätigkeit des Inkassobüros erschöpft sich nur darin, den Schuldner zur Zahlung aufzufordern. Durch Einschaltung eines Inkassobüros entstehen demnach nur zusätzliche Kosten. Nach § 254 BGB hat der Gläubiger vielmehr sofort einen Rechtsanwalt einzuschalten (wie hier OLG Düsseldorf OLGZ 87, 494; OLG Karlsruhe Rechtspfleger 87, 422; OLG Dresden NJW-RR 94, 1939).

(AG Berlin Mitte vom 01.09.2009 Geschäftsnr. 8 C 118/09) “Auch wenn sich der Beklagte zum Zeitpunkt der Beauftragung des Inkassoinstitus am 09.02.2009 in Zahlungsverzug befunden hat, kann die Klägerin Schadenersatz nicht beanspruchen, den der Anspruch ist unter dem Gesichtspunkt des Verstoßes gegen die Schadensminderungspflicht gemäß §254 BGB ausgeschlossen…. Ein Gläubiger darf sich zur Betreibung einer Forderung nur der Mittel bedienen, die der Rechtsverfolgung zweckdienlich sind, wenn er die damit verbundenen Kosten mit Erfolg vom Schuldner ersetzt verlangen will.Ein Inkassobüro verfügt aber nicht über Möglichkeiten, die denen des Gläubigers überlegen wären. Mehr als die Forderung anmahnen kann auch das Inkassobüro nicht (LG Cottbus, Beschluss vom 25.01.2004, 10 T 36/04).

AG Zossen: Az. 2 C 229/06 vom 13.12.2006 Kosten eines Inkassounternehmens nicht erstattungsfähig Das Amtsgericht Zossen hat entschieden, dass ein Gläubiger, der zunächst ein Inkassounternehmen mit dem Einzug seiner Forderung beauftragt, bevor er anschließend den Schuldner auf Zahlung verklagt, nicht den Ersatz der Kosten des Inkassounternehmens verlangen könne. Das Gericht argumentierte, dass zwar der Schuldner, der sich - etwa in Folge einer Mahnung - in Zahlungsverzug befindet, dem Gläubiger sämtliche Kosten zu erstatten habe, die diesem durch die erforderliche Rechtsverfolgung entstehen. Zu diesen erforderlichen Rechtsverfolgungskosten zählten jedoch nicht die Kosten eines Inkassounternehmens. Statt ein Inkassounternehmen zu beauftragen könne der Gläubiger genauso gut sofort ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten, wodurch die Kosten des Inkassounternehmens eingespart werden. Das Verfahren wurde an die 6. Zivilkammer Az. 6 S 2/07 (LG Potsdam) abgegeben und endete mit Berufungsrücknahme (Beschluss vom 07.06.2007).

AG Krefeld 6 C 407/06 vom 29.08.2006 Die Klägerin hat gegen den Beklagten einen Anspruch auf Zahlung von 9 € als Verzugsschaden. Die Klägerin hatte den Beklagten nach Fälligkeit drei Mal gemahnt, je Mahnung hält das Gericht einen Betrag von 3 € angemessen. Soweit die Klägerin auch Inkassokosten als Verzugsschaden geltend macht, war die Klage abzuweisen. Denn bezüglich der geltend gemachten Inkassokosten ist die Klage nicht schlüssig. Gerichtsbekannt wird oftmals auch dann vorgerichtlich ein Rechtsanwalt eingeschaltet, wenn bereits zuvor ein Inkassounternehmen beauftragt worden war. Dies kann auch durchaus sinnvoll sein, weil der durchschnittliche Bürger gegenüber einem Schreiben von einem Rechtsanwalt anders reagiert als gegenüber demjenigen eines Inkassounternehmens, denn bekanntermaßen hat der Rechtsanwalt, der ein Organ der Rechtspflege darstellt, eine umfassendere Prüfung des Anspruchs anzustellen. Die Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes kann dementsprechend auch in derartigen Fällen nicht als Verstoß gegen die Pflicht zur Schadensminderung angesehen werden. Vielmehr sind in solchen Fällen – eine Erstattungsfähigkeit beider Positionen nebeneinander kommt ersichtlich nicht in Betracht – die Kosten für die Einschaltung des Inkassounternehmens nicht ersatzfähig. Nach Ansicht des Gerichts kann jedoch auch dann nichts anderes gelten, wenn es im konkreten Fall nicht zu einer vorgerichtlichen Tätigkeit eines Anwaltes kommt, denn dies ist vorab nicht absehbar. Wenn daher ein Gläubiger ein Inkassounternehmen beauftragt, um seine Forderungen schnell durchsetzen zu können, so geschieht dies daher generell auf sein eigenes Kostenrisiko.

AG Bochum Urteil 75 C 187/06 v. 06.10.2006 Ein Unternehmen hat grundsätzlich keinen Anspruch auf Erstattung von Inkassokosten. Bei Inkassokosten handelt es sich um Eigenaufwand des Unternehmens. Dieser kann nicht dadurch erstattungsfähig werden, dass das Unternehmen mit der Einziehung von Außenständen einen Dritten beauftragt. (tku) BGB § 254, BGB § 280, BGB § 286 Abs. 1, BGB § 286 Abs. 3 Das AG Bochum hatte mit Urteil vom 6.10.2006 (75 C 187/06, JurBüro 2007, 91) über geltend gemachte Inkassokosten zu entscheiden. Dabei kam es zu dem Ergebnis, dass Inkassokosten einen grundsätzlich nicht erstattungsfähigen Aufwand des Kaufmanns darstellten. Es gehöre zum täglichen Geschäft des Kaufmanns, sich um Außenstände selbst zu kümmern. Durch eine Verlagerung dieser Tätigkeit auf Dritte könne man die Nichterstattungsfähigkeit nicht umgehen.

AG Jever vom 21.08.97 AZ.: 5 C 368/97 AG Cottbus vom 18.05.99 AZ.: 38 C 455/98 Ein Gläubiger verstößt gegen die Schadensminderungspflicht, wenn er nach erfolglosen Mahnungen ein Inkassounternehmen mit der Geltendmachung seines Anspruchs beauftrag und kann deshalb in einem späteren Klageverfahren die durch das Inkassounternehmen entstandenen Kosten nicht verlangen

AG Wiesbaden 92 C 3458/07 - 22 - vom 15.11.2007 zur Erstattung von Inkassokosten "Die Klage war hinsichtlich der geltend gemachten Inkassokosten in Höhe von 130,50 € abzuweisen. Innkassokosten sind dann nicht erstattungsfähig, wenn der Gläubiger geschäftserfahren ist und die Sache aus der Sicht zum Zeitpunkt der Einschaltung des Dritten zu Inkassozwecken keine besonderen Schwierigkeiten aufwies. Eine Erstattungspflicht für eigene Aufwendungen des Gläubigers besteht nur insofern, als ein wirtschaftlich denkender Mensch bei der Betrachtung ex ante (im Zeitpunkt der Einschaltung des Inkassobüros) diese für notwendig halten durfte. Das Überwachen von Zahlungspflichten und die Übersendung von Mahnungen sind einfachste kaufmännische Tätigkeiten, die zum eigenen Pflichtenkreis der Klägerin gehören. Ein beachtenswertes Interesse, diese Tätigkeiten auf eine andere Rechtsperson zu verlagern


@reinerendres: Den Quatsch hättest du dir sparen können! Der Fragesteller hat die 40 EUR bereits bezahlt; also verlangen die Inkassomafiosi jetzt nur noch die Hauptforderung und die ist gar nicht strittig!!

Steht in seiner vorigen Frage.

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