Hilfe bei verfaultem Zahn ohne eine Krankenversicherung,ist das möglicch und wenn ja wie?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

eine Pflicht zur KV besteht nur für versicherungspflichtige Arbietnehmer - soweit so gut. Im Durchschnitt zahlt die Kasse für einen 30-35 Jährigen pro Jahr 250,- Euro... Vergleicht das mal auf dem Jahresbeitrag.

Für später ist es sicherlich gut, nicht die Kosten für chronische Krankheiten selbst zahlen zu müssen, aber eine Zahnbehandlung ist nicht weiter teuer. Das aufbohren und Füllen eines Loches liegt z.B. bei 150,- Euro (je nach Fall).

Eine Röntgenaufnahme leigt bei rd. 30,- und ein klassischer Banscheibenvorfall mit KH-Aufenthalt bei 2500,-.

Die Notwendigkeit der KV liegt bei vielen in der Angst der Unsicherheit durch Nichtwissen begründet...

Jeder Zahnarzt erstellt aber wie ein normaler Dienstleister gern ein Kostenvoranschlag für eine Behandlung, damit lässt sich was vergleichen.

Und wer überhaupt kein Geld hat, in Hamburg gibt es eine Initiative von einem Zahncremehersteller und der Caritas, wo eine mobile Zahnarztpraxis kostenfrei unversicherte, meist auf der Straße lebende behandelt. Unter www.Zahnmobil.de findet ihr mehr infos.

Eine andere Möglichkeit wäre eine Zahnbehandlung bei einer Zahnmedizinischen uni, wo Probanden von den Studenten unter fachlicher Aufsicht behandelt werden. Lediglich Zeit ist mitzubringen (dauert ja etwas länger) und die Kosten für das Material sind zu tragen.

Ob man mit seinem Problem als Probant geeignet ist, wird ein Gespräch mit dem leitenden Professor klären.

Toi toi toi und eine schmerzfreie Zukunft!

Ohne Krankenversicherung musst Du die Zahnarztrechnung aus eigener Tasche bezahlen. Aussteigen ist gut und schön, aber ganz ohne Netz und doppelten Boden kann man hart aufschlagen.

Kann mir nur vorstellen, dass es klappt, wenn du die Behandlung aus eigener Tasche bezahlst. Das kann aber ganz schön ins Geld gehen.

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