Hilfe bei Strafrechtübung?

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2 Antworten

Ich gehe jetzt bewusst einmal nicht darauf ein, ob überhaupt ein Betrug vorliegt, sondern nur auf die Frage, ob auch ein besonders schwerer Fall vorliegt:

  • Die Nr. 2 ist selbstverständlich nicht betroffen. Wirtschaftliche Not liegt erst dann vor, wenn der Geschädigte in eine Lage geraten ist, aufgrund derer für ihn oder unterhaltspflichtige Personen der notwendige Lebensunterhalt ohne Hilfe Dritter nicht mehr gewährleistet ist. Das trifft hier nicht zu. Denk daran, dass die Staatskasse hier die Geschädigte ist.
  • Dagegen dürfte die Nr. 1 vorliegen (die richtige Nr. 1 - nicht die Nr. 1 aus Deiner Fragestellung). Für die Gewerbsmäßigkeit ist nämlich nur erforderlich, dass der Täter die Tat in der Absicht begeht, sich aus wiederholter Begehung eine fortlaufende Einnahmequelle von nicht unerheblicher Dauer und einigem Umfang zu verschaffen.
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Der Staat ist schon mal keine Person - und in wirtschaftliche Not kommt ein Staat nicht so schnell.

Ansonsten einfach mal recherchieren, im Fischer nachsehen, etc ;)

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