Hilfe bei sehr schreckhaftem Hund

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5 Antworten

So wie du das beschreibst fehlten deinem Chi die Umwelterfahrungen als er ein Welpe war von der 3 bis zur 10 Woche. Solches kommt gerade bei Kleinsthunden nicht selten vor.

Die Angst und Unsicherheit vor allem Neuen und schnellen oder aber Unbekannten sind für einen Hund schlimmer Stress. Angst schüttet viele Stresshormone aus in deinem Hund und auf die Dauer macht das krank.

Du solltest nicht versuchen deinen Chi ohne Leine zu führen, wenn es sich nicht um ein sicher eingezäuntes Gelände handelt!!!

Deinem Hund muss geholfen werden. Es ist sehr schwierig derart aengstliche Hunde sicherer zu machen. Aber es ist vieles möglich um deinem Kleinen die allergroessten Ängste zu nehmen. Du musst lernen deinen Hund so zu führen, dass er sich bei dir sicher fühlen kann und im Notfall zu Dir flüchtet.

Um das zu lernen und um deinem Hund zu helfen brauchst du Hilfe. Bitte rufe dort an und lass dir einen speziell für dieses Problem geschulten Verhaltenstrainer in deiner Nähe nennen.

http://doginform.de

Wir drücken Euch zweien die Daumen. Es ist zu schaffen.

bitte lass deinen hund nicht von der leine, solange er so schreckhaft ist

entweder dein hund hat mal sehr schlechte erfahrung gemacht oder er ist quasi in einem vaccum grossgeworden..kennt also diverse gerausche nicht kennt.

ich hatte auch einen aengstlichen hund, der jetzt sehr mutig sit.

ich habe ihn immer wieder fuer kurze zeit in eine laute umwelt gefuerht -in eine laute kneipe, auf einen schulhof, in eine autowerkstatt ,zu meine lauten nachbarn etc...

immer jeden tag ein wenig oefter und laenger. dann gab es dort immer was positives -ein leckerchen und viele streicheleinheiten.

wichtig ist ,dass du selber ganz forsch und ohne bedenken in die situation gehst, also den hund nicht troestest oder bezwichtest, sondern dich ganz normal benimmst. auch den hund nicht hochnehmen und wenn der hund aengstlich guckt stur weiter gehn..

es dauert, aber dann veraendert sich dein hund.

ansonsten musst du das erst mal mit einem trainer machen

Guten Abend, Du musst Deinen Hund ganz langsam an die Umwelt heranführen, so als würdest Du mit einem Welpen ins Leben starten. Geh zu Beginn in ganz ruhigen Gegenden spazieren, wo die Umweltreize sehr gering sind. Wenn Du merkst, dass er sich dort nach einiger Zeit (das geht leider nicht von heute auf morgen und auch nicht in einer Woche) sicherer fühlt und nicht mehr so ängstlich reagiert, kannst du die Reize ein wenig steigern und die Strecke auf eine ganz minimal belebtere Route legen. Und so führst Du das Training immer weiter fort.

Zu Hause würd ich mir den Kleinen an einer Leine um den Bauch wickeln und er müsste mich von morgens bis abends bei jeder Tätigkeit im Haus begleiten. Zum Schlafen würde ich ihm eine Transportbox hinstellen, über die ich eine Decke oder ein Handtuch hängen würde, damit die Box innen ein wenig abgedunkelt ist und er zur Ruhe kommen kann. Natürlich das Türchen offen lassen, so dass er sich nicht eingesperrt fühlt. Wenn Du ihn in der Wohnung an der Leine hast, ignoriere ihn komplett, so dass Du nicht auf seine Schreckmomente reagierst. Ich kann das so in schriftlicher Form schlecht erklären, aber ich denke, Du weißt, was ich meine.

Du musst schauen, dass er Vertrauen zu Dir aufbaut und sich in Deiner Gegenwart immer und überall sicher fühlt. Das wird ein harter Weg, aber es ist zu schaffen, wenn man am Ball bleibt. Vielleicht wirst Du die Angst nicht ganz aus dem Kleinen rausbekommen, aber Du kannst ihn sicherlich so hinbekommen, dass es für ihn und Dich auf ein erträgliches Maß reduziert wird und er ein halbwegs glückliches Hundeleben führen kann oder sogar später komplett seine Ängste ablegt. Ich drück Euch beiden ganz fest die Daumen.

Ein guter Hundetrainer, der Dir in den ersten Stunden beisteht und alles erklären kann, wenn Fragen aufkommen, wäre auch eine Investition wert.

LG, Emma69

Hallo, wie lange hast Du ihn schon? Er muß als Welpe sehr schlechte Erfahrung gemacht haben, oder eben keine. Meistens werden Chis so, wenn sie nicht artgerecht gehalten werden und in Taschen umher geschleppt werden. Ist klar, dass er Laufen an Leine und die Welt von der niedrigen Perspektive dann nicht kennt.

Ich kann es nur so erklären. Jedenfalls brauchst Du sehr sehr viel Geduld und in dem exremen Fall kann ich Dir nur raten zu einem sehr guten Trainer zu gehen, der vor allem ohne Strafe arbeitet. Es ist wichtig, das der Hund Vertrauen aufbauen kann. Da ist eine besonders sichere, konsequente Rudelführung unglaublich wichtig. Wenn Du durch sein Verhalten unsicher wirst, ist das Drama perfekt und es überträgt sich auf ihn.

Bitte keinesfalls ableinen, solange er noch so schreckhaft ist und wegrennt!!!!

Schau mal auf www.vox.de, bei hundkatzemaus, dort findest bestimt gute Tipps von Mrtin Rütter dem Hundprofi.

Viel Erfolg

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