Hilfe bei seelischen Problemen?

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4 Antworten

Ich würde mir das jetzt mit dem Phänomen der 'Schaulustigkeit' erklären.


Etwas schockt einen. Man fragt sich, wie man selbst reagiert hätte. Man interessiert sich für das Geschehen. Katastrophen ziehen ja bekanntlich die grösste Aufmerksamkeit auf sich. Und auch die grössten Hypothesen... 

Und da denke ich, kann es schon sein, dass man gerne mal dabei gewesen wäre, um all diese 'Was hätte ich getan?' 'Wie hätte ich reagiert?' ein für alle Mal beantwortet zu haben. Dann kann man sich diese  schrecklichen Fragen endlich wieder aus dem Kopf schlagen.


Aber ich muss dazu sagen, wir sollten es schätzen, nie sowas erlebt zu haben. Es sind schreckliche Ereignisse. Familien werden auseinander gerissen, Tränen fliessen, Zwietracht und Hass werden gesät. Wut und Schmerz erfüllt die Welt. Soetwas wünscht man niemandem. Also auch nicht sich selbst. Allzu oft vergessen wir, wie gut wir es hier haben. Fliessend Wasser, Nahrung, Strom, kein Krieg, Familie, Freunde. 

Nehmen wir uns doch alle mal einen kurzen Moment um dies wertzuschätzen...

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Kommentar von PurpleRacoon
16.04.2016, 07:50

Vielen lieben Dank für das Sternchen :)

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Nope, ist normal. Warum glaubst du schauen sich Leute gerne Horrorfilme an? Oder Sachen wie Dschungelcamp? Nichts tut der Mensch lieber, als von einem sicheren Standpunkt aus etwas Schreckliches zu beobachten. Es gibt dazu auch ein Gemälde, nennt sich Schiffbruch mit Zuschauer.

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Kommentar von Probandenkrieg
15.04.2016, 01:45

Nicht mal Horrorfilme schaue ich mir an. Das einzige was ich mir manchmal gerne anschaue auch wenn es aus Langeweile ist sind Gore-Bilder/Videos und dabei verspüre ich kein "Ekel"-Gefühl noch dreht sich mein Magen.


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Ich habe jetzt leider keine antwort aber ich habe auch so ein aehnliches problem... Ich wuensche mir immer in den krieg zu ziehen und an der Front zu Kaempfen... Alle sagen mir immer du koenntest schon bei deinem ersten Einsatz sterben. Meine antwort darauf ist immer das es mir egal waere... Womit dass aber zusammenhaengt, darauf hab ich auch noch keine antwort

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Kommentar von Probandenkrieg
15.04.2016, 01:21

genau sowas ähnliches meine ich!

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Kommentar von Harald2000
15.04.2016, 01:27

Hauptsache, dabeigewesen zu sein !

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Vielleicht hebt es das Selbstbewusstsein, bei bedeutenden Ereignissen dabeigewesen zu sein.

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Kommentar von RescueDada
15.04.2016, 01:24

Jap, stimmt. Und man kann dann hinterher rumerzählen, dass man das ja überstanden hat, das gibt einem das Gefühl cool und stark zu sein, da wird man ja bewundert, ich kenne das ein bisschen, früher dachte ich mir immer "Jetzt lernen wir fürs Abi, was alles die Folgen von 9/11 waren, die, die 2001 Abi gemacht haben, waren ja direkt dabei, da konnte man das ganze bestimmt viel besser lernen, und die fühlen sich jetzt bestimmt cool, dabei gewesen zu sein und lachen uns jetzt aus, dass wir das immer noch lernen müssen, dabei ist das natürlich totaler Quatsch, niemand hat dieses Ereignis genossen außer vielleicht die Terroristen...aber solange dich das nicht zu sehr bealstet und du nicht zu viel darüber nachdenkst, ist das auch ok, du weißt ja, was sich gehört, und dass du im Grunde genommen nicht gerne dabei gewesen wärst. Aber das gibt natürlich nen Kick.

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