Hilfe bei Homöopathie für Kinder?

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4 Antworten

Bei solchen Erkrankungen mit vielen unterschiedlichen Symptomen solltest Du auf keinen Fall mit Homöopathika selbst behandeln.

Wichtig ist eine ausführliche Anamnese die ein erfahrener Homöopath/in erstellt.

Wie Du siehst wird hier ständig versucht, die Homöopathie als absurd darzustellen. Komischerweise lebt sie immer noch, und wird auch Ihre Gegner (z.B. die GWUP) weiterhin überleben. So erfolglos kann sie dann wohl nicht sein.

Eine Notfallapotheke für kleinere Wehwehchen gibt es hier z.B.:  http://www.narayana-verlag.de/Homoeopathische-Notfallapotheke-Walter-Glueck/b8260

 

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Kommentar von MalNachgedacht
18.05.2017, 21:41

Bei solchen Erkrankungen mit vielen unterschiedlichen Symptomen solltest Du auf keinen Fall mit Homöopathika selbst behandeln.

Behaupten jedenfalls Homöopathen, die mit ihren "Anamnesen" ihr Geld verdienen.

Fragt man solche "erfahrenen Homöopathen" mal nach einem konkreten Beispiel für eine Erkenntnis/Fachwissen auf dem Gebiet der Homöopathie, die einer unabhängigen Überprüfung nach objektiven Kriterien wiederholt standgehalten hat stellt sich regelmässig heraus dass die angeblichen Fachleute kein einziges Beispiel ihres vermeintlichen Fachwissens nennen können dass diese Anforderungen erfüllt.

Oder sollte Dir Anaschia da inzwischen etwa eingefallen sein?

Ich denke doch nicht ;-)

Da fragt man sich alllerdings doch was Homöopathen eigentlich in ihrer "Ausbildung" lernen - Fachwissen das die Bezeichnung verdient wird offensichtlich jedenfalls nicht vermittelt.

Wichtig ist eine ausführliche Anamnese die ein erfahrener Homöopath/in erstellt

Und lustig wird es wenn man eine ausführliche Anamnese von zwei erfahrenen Homöopathen durchführen läßt ohne das die beiden voneinander wissen und dann mal die empfohlenen Mittel vergleicht.

Wie Du siehst wird hier ständig versucht, die Homöopathie als absurd darzustellen.

Die Homöopathie ist absurd - schon das homöopathische "Ähnlichkeitsprinzip" ist an Absurdität kaum noch zu übertreffen.

In der Homöopathie prüft man ein Mittel nicht etwa dadurch auf seine Wirksamkeit dass man testet, ob es bei bestimmten Krankheiten hilft - sondern dadurch dass schaut ob es bei Gesunden die entsprechenden Symptome dieser Erkrankung verursacht.

Aber selbst das klappt nur, wenn die gesunden Versuchspersonen wissen welches Mittel sie gerade testen und welche Symptome dieses Mittel angeblich verursacht.

Führt man solche "Arzneimittelprüfungen" verblindet durch können plötzlich weder die beteiligten Homöopathen noch die Probanden ihre Glaubuli von Zuckerpillen unterscheiden - wie Homöopathen in der Vergangenheit das selbst x-fach demonstriert haben.

 Komischerweise lebt sie immer noch,

Komischerweise hat sich die Homöoopathie in den über 200 seit es sie gibt in keinem Land geschafft sich nennenswert durchzusetzen.

Selbst in der Homöopathiehochburg Indien ist Homöopathie eine Außenseitermedizin - hauptsächlich für Menschen die sich dort keine "Schulmedizin" leisten können.

In den meisten Ländern der Welt spielt die Homöopathie praktisch gar keine Rolle - in einigen wenigen Ländern (Deutschland, Frankreich,Indien) hat sie eine gewisse Verbreitung (allerdings auch größtenteils bei banalen Erkrankungen die auch von alleine heilen)

So erfolglos kann sie dann wohl nicht sein.

Ich würde sagen für 200 Jahre ist das ein ziemlich bescheidener "Erfolg" für eine doch angeblich so "sanfte", "ganzheitliche" und obendrein vergleichsweise kostengünstige Medizin.

Wenn man bedenkt dass es praktisch für jede noch so absurde Lehre immer ein paar Anhänger gibt und Homöopathie obendrein oft mit Pflanzenheilkunde oder Kräutermedizin verwechselt wird und zumindest für Laien auf den ersten Blick diverse Ähnlichkeiten mit richtiger Medizin aufweist relativiert sich die Verbreitung der Homöopathie noch weiter.

Die wissenschaftliche Medizin hat sich aber im gleichen Zeitraum hingegen praktisch weltweit durchgesetzt und gewaltige Fortschritte erzielt.

Wer hätte vor 100 Jahren gedacht, dass man einmal menschliche Herzen von einer Person in eine andere verpflanzen kann?

Oder vollständig abgetrennte Finger wieder so annähen kann das sie hinter wieder weitestgehend funktionieren?

Oder das Säuglinge mit einem Geburtsgewicht von 1000 Gramm sehr gute Überlebenschancen haben?

Oder das Krankheiten wie Polio, Pocken, Diphtherie oder Tetanus durch Impfungen ihren Schrecken verloren haben..

Oder das man Syphilis und Tuberkulose in den meisten Fällen relativ einfach heilen kann?

Die Homöopathie hat ihn über 200 Jahren KEINERLEI Fortschritte vorzuweisen - außer immer abstrusere "Arzneimittel" wie "Berliner Mauer" und immer absurdere und sich gegenseitig widersprechende Homöopathievarianten.

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Kommentar von Anaschia
19.05.2017, 17:18

Danke fürs Sternchen! Ich wünsche Euch das Ihr die richtigen Wege findet, damit Eure Kinder ein glückliches und weitgehend beschwerdefreies Leben führen können. Übertrage die Fürsorge um Deine Kinder nicht vollends den Ärzten und Therapeuten, es gibt oft mehrere Wege (Therapien) die man wählen kann. Die Homöopathie ist ein Weg davon, aber sicherlich nicht der Ausschließliche.

Für alle alternativen Therapien, besonders der Homöopathie passt der Ausspruch von Ghandi :::::   Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

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Hallo sammybien,

den besten Rat, den man Dir in Bezug zu homöopathischen "Behandlungen" Deiner Kinder geben kann, ist der, Dich doch einmal genauer mit der wissenschaftlichen Beurteilung der Homöopathie auseinander zu setzen.

Dann nämlich wird sehr schnell klar, warum Du suchst... und überall einander widersprechende Aussagen findest:

Die Homöopathie ist eine 200 Jahre alte, auf damaligen Naturvorstellungen basierende Lehre, deren Grundpfeiler heute mit unserem weiter geschrittenen Wissen über Körper, Psyche und Natur nicht mehr vereinbar sind. Das Grundprinzip der Homöopathie, dass Arzneien ähnliche Beschwerden heilen, die sie beim Gesunden hervorrufen, kann als allgemein geltende Regel nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die in der Homöopathie eingesetzten Arzneien sind oft derart verdünnt, dass keinerlei Wirkstoffe mehr enthalten sind. Mit einer "C30" - einer handelsüblich eingesetzten Verdünnung - versuchst Du, die Gesundheit der Kinder mit reinem Milchzucker zu "unterstützen".

Überhaupt ist dieses "Unterstützen" ein einfacher Werbespruch, denn der Patient bekommt ja offensichtlich nebenher eine reale Behandlung. Ist die wirksam (oder handelt es sich wie im Falle von "blauen Flecken", Schnupfen, Insektensticken, Schürfwunden,... um selbst ausheilende Prozesse), dann sind Besserungen irgendwann nach Gabe der Globuli ja vorprogrammiert. Der Anwender deutet diese Besserungen nach der Gabe dann sehr leicht als Beleg einer Wirksamkeit. - Einer Wirksamkeit, die nachweislich nicht da ist.

Wenn wir Besserungen nach Globuligabe an uns beobachten, deuten wir das nur allzu leicht als Beleg einer Wirksamkeit - über diesen Irrtum ergeben sich viele Erfolgsgeschichten, aus der sich die Beleibtheit der Homöopathie verstehen lässt. Tatsächlich sind bei Bagatellen oder parallel wirksamen Behandlungen genau diese Besserungen aber eher unvermeidbar. Wirklich erkennbar wird "Wirksamkeit" daher nur, wenn wir Krankheitsverläufe von Patienten mit Globuli vergleichen mit denen von Patienten, die dachten, Homöopathika zu bekommen - aber mit Placebos behandelt wurden. Macht man diesen Vergleich sauber (das sind dann "medizinische Studien"), dann zeigt sich sehr deutlich, dass Homöopathika zu den immer (allein schon durch die natürlichen Krankheitsverläufe) beobachtbaren Besserungen nichts hinzu fügen können: Es handelt sich um reine Placebos. Nur hat man diesen Vergleich im Alltag eben nicht.

https://motherboard.vice.com/de/article/studie-entzaubert-homoeopathie-forscher-finden-keinen-beleg-fuer-wirksamkeit-749?utm_source=vicefbde&utm_medium=link

Es gibt also - allen Behauptungen der Homöopathen natürlich zum Trotz - nicht "das richtige Mittel" - es gibt nur gleichwertige Placebos.

So, weil Du mir das ja nicht glauben brauchst, hier ein paar Links zum Weiterlesen, wo Du wissenschaftlich fundiert zur Homöopathie informiert wirst:

In aller Kürze:

http://www.hno-vahle.de/homoeopathie-in-kuerze/

http://www.naturwissenschaftliche-rundschau.de/navigation/dokumente/Stichwort0806.pdf

Für alle möglichen Fragen zur Homöopathie:

http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/

http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/homoeopathie-mythen-fakten-globuli

Und als Bücher

https://www.amazon.de/Hom%C3%B6opathie-neu-gedacht-Patienten-wirklich/dp/3662453363/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1495056055&sr=8-1&keywords=hom%C3%B6opathie+neu+gedacht

oder falls Du Englisch kannst:

https://www.amazon.de/Homeopathy-Undiluted-Including-Comprehensive-Z/dp/3319435906/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1495056091&sr=1-1&keywords=undiluted+facts

In den USA müssen auf Homöopathika übrigens Hinweise auf ihre fehlende Wirksamkeit auf die Packung:

https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20161121-usa-homoeopathische-mittel-warnhinweis.html

Und die russische Akademie der Wissenschaften hat die Homöopathie als Pseudowissenschaft eingestuft:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72916/Russland-lehnt-Homoeopathie-als-Pseudowissenschaft-ab

Naturwissenschaftliche Einschätzung, Gesamtstudienlage, innere Widersprüche und die Fehldeutung von Besserungen nach Globuligabe durch medizinische Laien ergeben ein absolut stimmiges, weltweit immer wieder bestätigtes Bild.

Natürlich möchte man als Mutter seine Kinder "unterstützen", das kenne ich schon auch von mir. Gerade das macht einen aber auch zur willkommenen Zielscheibe aller möglicher Scharlatane, die Werbung verteilen mit seriös lächelnden Menschen im weißen Kitteln, fröhlichen Babys und Blümchenbildern, die zudem Mütter anlocken mit Begriffen wie "sanft", "natürlich" und "nebenwirkungsfrei".

Man sollte da trotzdem das Hinterfragen solcher Versprechungen nicht unterlassen. Wenn Dein Sohn eine echte Diagnose hat ("posttraumatische Belastungsstörung"), die nicht nur irgendein Heilpraktiker, sondern ein Fachmann erstellt hat, dann braucht er auch psychologische, sinnvolle und seriöse Hilfe - er braucht keine Zuckerkügelchen. Und Deine Tochter braucht einen Besuch beim HNO-Arzt, ob mit den Ohren alles in Ordnung ist. Du hast kein Alter angegeben, aber Mittelohrentzündungen sind bei kleinen Kindern oft häufiger, was sich aber mit dem Größerwerden und bei größerer Tubenlänge oft von selbst löst.

Am besten unterstützt Du Deine Kinder, indem Du darauf schaust, dass sie die Behandlungen kriegen, die sie brauchen - und ihnen ansonsten das Gefühl vermittelst, dass Du ihnen und ihrer Entwicklung vertraust. Zuckerkügelchen ohne Wirksamkeit brauchen sie dafür nicht. Lass Dir über Deine Sorgen um sie keine teuren aber wirkungslosen Sachen andrehen. Sie "lernen" sonst nur völlig unnötig, andauernd wegen Bagatellen etwas einzunehmen.

Grüße, Ihr schafft das auch ohne Zauberzucker!

=)

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Kommentar von GroupieNo1
17.05.2017, 23:44

Sie lernen nur bei Bagatellen was einzunehmen.

Da musste ich gerade an eine Situation auf dem Spielplatz denken. Ein Vorschulkind stürzte von der zweiten Sprosse der Rutsche hinab. Und fiel aufs Knie. Das war rot aber nicht aufgeschlagen oder ähnliches. Das Kind weinte jämmerlich. Die Mutter sprang sofort auf mit Ihrer Notfall Apotheke und stopfte dem Kind erst mal Arnika Globuline rein. Eine andere Mutter kam dazu und machte dem Kind gleich eine Salbe drauf (ich vermute mal nach dem Aussehen zu urteilen, dass es auch Arnika war) das Kind war wieder völlig ruhig und wollte spielen aber die Mutter hielt es noch zurück, denn wegen dem Schock braucht sie jetzt noch bachblüten.
Die volle Bandbreite.
Zwei Minuten später fiel mein Sohn (noch keine zwei) von oben runter, Knie beide blutig aufgeschürft. Ich nehm mein Kind, Kuschel mit ihm, sind ihm ein Lied, tupfe mit einem Taschentuch das Blut weg und entlasse ihm wieder zum Spielen. Besagte Mutter kam zu mir und fragte ob ich welche von ihren globuli brauche sie hat die Arnika gerade da, denn ihre Tochter muss die ja jetzt alle 15 Minuten nehmen nach dem Sturz. Ich lehnte dankend ab!
Natürlich habe ich auch eine globuli Apotheke und ich bilde mir ein, dass die osanit bei meinen Kindern wirklich helfen, aber man kann auch einem okkult um dieses Zeug machen.

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Ich habe schon versucht selber herauszufinden was für was ist,nur auf der einen Seite steht das und auf einer anderen Seite steht das es wieder für was anderes verwendet wird.

Und das hat einen einfachen Grund - in den üblichen "Potenzen" (die nichts anderes als Verdünnungen sind) ist entweder so wenig Wirkstoff (oder auch gar kein Wirkstoff mehr) enthalten dass nicht einmal Homöopathen zwei verschiedene Mittel anhand der Wirkung unterscheiden können.

Wenn man z.B. 5 Glässchen Arnica C30 Globuli und 5 Glässchen Arsen D100 Globuli kauft und die Etiketten entfernt kann kein Homöopath der Welt (und auch kein Labor der Welt) herausfinden ob im jeweiligen Glässchen nun Arnica C30 oder Arsen D100 Globuli sind.

Man kann nur raten.....

Die Wahrheit ist - sowohl Arnica C30 als auch Arsen D100 Globuli sind nichts anderes als Zuckerkügelchen, die sich nicht anhand ihrer Wirkung (oder sonstigen Eigenschaften) voneinander unterscheiden lassen.

"Behandelt" nun der eine Homöopath z.B. einen blauen Fleck mit Arnica C30 und das Hämatom verschwindet dabei seinem Gefühl nach schneller als erwartet (was auch immer das heißen mag) dann wird er hinterher behaupten Arnica C30 wäre gut zur Behandlung von Hämatomen.

Benutzt der nächste Homöopath statt Arnica C30 zufällig Arsen D100 dann wird er behaupten das Arsen D100 zur Behandlung von blauen Flecken taugen.

In Wahrheit haben beide mit mit Zuckerpillen "behandelt" .

Nun dürfte dir wohl klar werden, warum sich Homöopathen praktisch schon kaum einig über die zu verwendenden Mitteln sind - und noch weniger über die jeweiligen "Potenzen".

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Kann es sein das Du ein Helikopter bist. Warum brauchst Du z.B. was für blaue Flecken. Das ist doch bei Kindern normal.

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Kommentar von sammybien
17.05.2017, 22:13

Das es normal ist blaue flecke zu haben ist mir klar. Aber mein Sohn zum beispiel hat durch ein Schuhlkamaraden ein Fleck am Schienbein der ihn jetzt noch nach 5 Tagen weh tut.Arztbesuch haben wir hinter uns um ein Bruch oder ähnliches auszuschließen. Der arzt hatte Traumeel Salbe und Kühlen verschrieben.Nur nach 5 Tagen kann mann ja mal was geben was natürlich ist und die Heilung unterstützt.

Habe keine Lust das er ein verhärteten Bluerguss bekommt wie ich der rausgeschnitten werden musste.

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