Hilfe bei Gastritis

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Magenschleimhautentzündungen entstehen fast immer durch eine Überproduktion von Magensäure. Produziert der Körper zu viel Magensäure, kann dies unterschiedlichste Ursachen haben. Es hilft also nicht immer, allein die Magenübersäuerung als Symptom mit Medikamenten zu bekämpfen, sondern es sollten auch die Ursachen diagnostiziert und behandelt werden.

Faktoren wie eine ungesunde Ernährung sowie erhöhter Konsum von Nikotin, Alkohol und Kaffee als auch Stress begünstigen eine Übersäuerung des Magens.

Stärkehaltige Nahrungsmittel können schnell einen Überschuss an Magensäure binden und so Linderung verschaffen. Dazu zählen trockenes Weißbrot, Zwieback, Kartoffeln oder Bananen. Auch ein Glas Milch oder das Kauen von Nüssen helfen überschüssige Magensäure zu binden.

Vor Allem fette Speisen, scharfe Gewürze, Zitrusfrüchte, Pfefferminze sowie Schokolade und andere Süßigkeiten fördern die Magensäureproduktion. Dasselbe gilt auch für Getränke mit Kohlensäure oder säurehaltige Säfte (z.B. Tomatensaft, Orangensaft).

Mäßiger Sport ist kein Problem - aber auch Leistungssport kann zu Magenschleimhautentzündungen führen.

Um Speiseröhrenentzündungen (Ösophagitis) durch die Magensäure zu vermeiden sollte man mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen.

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