Hilfe bei drogen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du wirklich nicht mit deinen Eltern reden kannst würde ich an deiner Stelle vorerst zu einer der Drogenberatungsstellen bei dir vor Ort gehen. Was für Möglichkeiten du da hast sollte sich sehr leicht auf gegebenen Suchmaschinen finden lassen.

Ansonsten würde ich empfehlen das du dich von deinen angeblichen "Freunden" erst einmal fern hältst. Als Freund würde ich es als unmöglich empfinden nicht ein bisschen Rücksicht auf deine Wünsche zu nehmen. Allerdings musst du auch lernen standhaft zu bleiben und Nein zu sagen wenn du Nein wirklich möchtest - wenn du nicht wirklich möchtest sondern nur "Wollen willst" ist es natürlich schwer "Nein" zu sagen. Wenn keine Rücksichtnahme seitens deiner Freunde kommt wäre es am Besten für dich, dich ein wenig abzukapseln.

Auch würde ich gucken ob du nicht doch irgendwie mit deinen Eltern über das Thema reden kannst. Wenn du dich jetzt selbst in eine Therapie begibst wird es so oder so in allen Fällen raus kommen. Also guck wie du evtl. deiner Mutter den Wind aus den Segeln nehmen kannst damit dir nicht das droht was du befürchtest. Eventuell sagte deine Mutter auch nur sie würde dich schlagen um dich von Drogen fernzuhalten? Das du welche nimmst und dadurch jetzt gehemmt bist mit ihr zu reden ist da leider kontraproduktiv. Und je länger du es verheimlichst, desto verschlossener wirst du deinen Eltern gegenüber da du ständig etwas von dir verstecken musst. Das würde die Beziehung zu deinen Eltern wohl nachhaltig negativ beeinflussen. Auch wenn sie es erst über Umwege erfahren anstatt direkt von dir. Vielleicht wäre es hilfreich mit jemand drittem dabei deine Eltern anzusprechen. Vertrauenslehrer, Arzt, Therapeut, Familienmitglied, Jugendamt.. es gibt viele Menschen die sich anbieten damit du da nicht alleine durch musst.

Versuche mal ein wenig eigenständiger zu sein, dann wirst du auch nicht mehr das Bedürfnis haben dich vor anderen profilieren zu müssen um als "Cool" dazustehen. Dann können dich deine Freunde dort auch nicht mehr rein ziehen, denn es gibt wohl immer Leute die einen zu irgendetwas drängen wollen und so gibt es auch Leute die sich leicht zu Dingen drängen lassen.

Ansonsten kann dich mit Sicherheit auch die Telefonseelsorge beraten: 
0800/111 0 111

Wünsche dir alles Gute~

Du willst nicht damit aufhören,
deshalb kannst du es nicht.

Behaupte nicht damit aufhören zu wollen,
wenn du in Wirklichkeit bei jeder Gelegenheit noch am abwägen bist,
und dann die Entscheidung für den Rausch fällst.

Damit du mit dem Mist aufhören kannst,
musst du wirklich die Schnauze voll davon haben, und es einfach durchziehen.
Das bedeutet einfach nur zwei Dinge:

-Angebote ablehnen die Drogenkonsum beinhalten
-Drogenfreier Lebensgestaltun zuwenden

Schluss, Punkt aus, mehr gibts dazu nicht zu sagen.

In ner Drogentherapie kann man den meisten auch nicht helfen,
weil sie nunmal sobald sie wieder in die "Freiheit" entlasen werden erstmal schööön die alten Kumpels besuchen gehen und dann nach langer "Enthaltsamkeit" den "verdienten" Rausch erleben wollen.
Natürlich mit dem Gedanken "Aber nichtmehr soviel wie früher" der dann nach regelmäßigem "Ach einmal geht noch" und "Ist ja kein problem, könnte es ja lassen" zu "Sche**s drauf, es macht halt Bock" wird.

Und dann irgendwann kommt der ganze Rattenschwanz des Drogenkonsums,
mit Organschäden, Depression, Ärger mit der Polizei, sozialem Abbau, Finanzprobleme, und dann, vielleicht, kommt das Erwachen.

Und dann fragen dich die Süchtigen:
"Wie soll ich diesen Trümmerhaufen den ich mein Leben nenne jemals in Ordnung bringen?"

Und dann kommt es zur letzten Chance zu entscheiden:
A - Unwohlsein zugedröhnt loswerden, bis man stirbt (elendig)
B - Trümmerhaufen wegräumen, und mit 30+ jahren dort beginnen,
wo die Klassenkameraden von Damals mit 16 standen: Bei Null.

Hallo.

Du bekommst sicher viele Schreiben das Drogen gar nicht so schlimm sind.
Auch ich wenn immer davon abrate.

Mit Gruß

Bley 1914

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