Hilfe bei Depressionen+Essstörung(dringend)?

Support

Liebe/r lena241003,

da Du Medikamente einnehmen musst, wäre es vielleicht eine gute Idee, mit Deinem Arzt über die Abnahme und auch über die Depressionen zu sprechen. Bei manchen Medikamenten kann nämlich Gewichtsverlust oder auch eine Stimmungsveränderung zu den Nebenwirkungen gehören.

Außerdem wäre es wichtig, dass Du Dich jemandem anvertraust. Bitte sprich mit jemandem, dem Du vertraust oder schau mal bei http://www.telefonseelsorge,de vorbei. Dort findest Du anonyme und kostenlose Beratungsmöglichkeiten, sowohl schriftlich als auch telefonisch.

Herzliche Grüße

Jenny vom gutefrage-Support

3 Antworten

Hallo lena241003,

wenn Du vermutest an Essstörungen und Depressionen zu leiden, wäre der Gang zum Arzt ein erster und notwendiger Schritt! Ganz allein wirst Du damit nicht fertig werden.Vor allem schwere Depressionen können so sehr in den Alltag übergreifen, dass Hilfe von außen dringend erforderlich ist. Dein Arzt kann Dir verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen und Dir helfen, Dir ein genaues Bild Deiner Krankheit zu machen. Hilfe und Unterstützung findest Du außerdem bei folgenden Adressen und Anlaufstellen:

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

  • 0800 - 111 0 111
  • 0800 - 111 0 222
  • 0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
  • Email: unter www.telefonseelsorge.de

Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

- Hotline, bei der Du Dich über die zur Verfügung stehenden Anlaufstellen informieren kannst: 0800 – 3344533. Sprechzeiten : Mo, Die, Do: 13.00-17.00 Uhr, Mi, Fr: 08.30-12.30 Uhr. 

- Informationsportal FIDEO: Hier geht es um Informationen bzgl. Depressionen, vor allem für junge Menschen. Außerdem gibt es hier ein Diskussionsforum, in dem sich betroffene Jugendliche ab 14 Jahren online austauschen können. Hier ist der Link dazu: https://www.fideo.de/

- Übersicht über Krisen-Notdienste findest Du hier: http://www.internet-notruf.de/

- Sozialpsychiatrischer Dienst: Er bietet Menschen in psychischen Krisen und deren Angehören Beratung und auch weitergehende Hilfen an. Du kannst die Kontaktdaten beim Gesundheitsamt erfragen. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

- Hompage Deutsche Depressionshilfe - Hier findest Du in einer Suchfunktion die Adressen von Krisendiensten und Sozialpsychiatrischen Diensten in Deutschland. Der Link dazu:

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe/krisendienste-und-beratungsstellen

- Beratungsstellen der Jugendämter, Erziehungsberatungsstellen und Ehe-, Familien-, Lebensberatungsstellen: diese sind in jeder Stadt und Gemeinde Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Probleme.

Du kennst wahrscheinlich das Gefühl, tiefer Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit. Du hast auch möglicherweise das Empfinden, dass der Schmerz nie aufhört und hast die Aussicht auf Besserung aufgegeben. Das kommt daher, dass man in eine Art Negativspirale geraten kann, die einen mehr und mehr nach unten ziehen kann. Vergiss jedoch eines bitte nicht, auch wenn es sich momentan anders anfühlt: Deine Situation ist nicht hoffnungslos! Es gibt in der Regel einen Weg aus der Depression!

Du kannst auch eines sofort tun: Mit jemandem über Deine Situation reden, zum Beispiel mit einem Freund oder einem Familienangehörigen. Vielleicht kann er oder sie Dir helfen, die Lage nicht mehr so schwarz zu sehen. Wenn sie auch nicht immer von selbst auf Dich zukommen mögen, so kannst Du sie vielleicht ansprechen und in einem vertraulichen Gespräch Dein Herz ausschütten.

Wenn Du im Moment auch völlig am Boden zerstört bist, heißt das nicht, dass das für immer so bleiben wird. Wie bereits gesagt, ändern sich Situationen, so dass man wieder Hoffnung schöpfen kann. Deine momentane Situation mag einem Tunnel gleichen, dessen Ende Du im Moment noch nicht sehen kannst.

Denke jedoch daran, dass irgendwann auch der längste Tunnel zu Ende ist und man wieder das Tageslicht erblickt. Vielen vor Dir ist es schon so ergangen, und so kann es auch in Deinem Fall sein! Auch wenn es schwer ist, mache Dir jedoch eines zum Motto: "Aufgeben ist keine Option". Diese Einstellung kann Dir dabei helfen, niemals die Hoffnung zu verlieren, egal wie dunkel es um Dich herum gerade aussieht.

Außer diesen praktische Hinweisen, möchte ich Dir zum Schluss auch noch einen kleinen Tipp aus der Bibel geben. Ich fand einmal einen sehr schönen Text in den Psalmen, der zeigt, dass wir uns mit unseren Sorgen und Problemen jederzeit an Gott wenden können. Der Text lautet: " O Hörer des Gebets, ja zu dir werden Menschen von allem Fleisch kommen." (Psalm Kapitel 65, Vers 2). Ich selbst habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Gebete nicht einfach ins Leere gehen. Gott kann einem helfen, auch wenn er nicht durch ein Wunder all unsere Probleme beseitigt.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du es mit der Hilfe und Unterstützung anderer schaffst, Dein seelisches Tief zu überwinden und es in Deinem Leben wieder bergauf geht! Alles Gute und viel Kraft!

LG Philipp

Liebe Lena,

such dir professionelle Hilfe. Eine Essstörung oder eine Depression sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wenn du dich nicht an deine Eltern wenden willst, sprich z.B. mit deiner Vertrauenslehrerin bzw. deinem Vertrauenslehrer oder einem Arzt.

Es ist gut, dass du selbst gemerkt hast, dass etwas nicht stimmt, das ist der erste Schritt!

Alles Gute!

Hi Lena,

ich kann die Antwort von Fritziblitz nur bestätigen und möchte hinzufügen, dass du auf keinen Fall den Rat eines Laien im Internet befolgen solltest. Wende dich am besten an jemanden seriöses, dem man vertrauen wie einem Arzt, einem Therapeut, einem Vertrauenslehrer, etc.

Oft wird verkannt, dass man sich für eine Therapie nicht zu schämen braucht. Eine Psychotherapie sollte nicht mehr und nicht weniger akzeptiert werden, als die Behandlung einer Krankheit wie Diabetes.

Viel Glück!

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Als Kind war ich eine Zeit lang ziemlich übergewichtig. Als ich dann aber ca. 12 und 13 war, hab ich mit dem Abnehmen angefangen. Ich hab da in weniger als 4 Monaten etwa 20 Kilo abgenommen (auf sehr ungesunde Weise). Vorher hatte ich über 90kg, nach dem Abnehmen hatte ich ca. 75kg. Ich hab dann sogar noch weiter abgenommen, sodass ich mit 14 bei einer Größe von 1,72cm nur noch 62kg hatte.

Ich bin dann aber auch noch gewachsen und mein Gewicht hat immer wieder geschwankt. Auf jeden Fall war ich dann mit 16 ausgewachsen und 1,80cm groß. Ich wog da dann knapp unter 70kg.

Leider habe ich dann durch Medikamenteneinnahme wieder sehr viel zugenommen (war kein Jojo-Effekt). Als ich die Medikamente abgesetzt habe, ging mein Gewicht auch wieder langsam runter. Ich wiege aktuell über 90 und habe gemerkt, dass mir meine ganzen Jeans und einige Jacken nicht mehr passen. Eine Jacke habe ich mir gekauft, als ich schon auf 78kg zugenommen hatte, und die Jacke war da ziemlich eng, sodass ich mit 70kg wahrscheinlich immer noch nicht reingepasst hätte. Das war auch nicht das Einzige. Ich habe mir bei 70kg neue Jeans gekauft (aus Versehen viel zu eng). Mein Ziel war es so viel abzunehmen, dass ich in die Jeans reinpasse, aber daraus wurde leider nichts, da ich dann zunahm.

Ich habe außerdem schon Anfang dieses Jahres mit dem Abnehmen begonnen und habe wöchentlich ungefähr 1kg abgenommen. Das mit dem Abnehmen wolle ich auch aus dem Grund machen, damit ich wieder in meine alten Klamotten reinpasse und mir nicht schon wieder neue Jeans kaufen muss. Die Klamotten, die ich damals zu eng gekauft habe, waren ziemlich teuer und es wäre zu schade sie nie wieder anzuziehen. Dann habe ich zufällig diese eine Jacke gefunden, die mir damals schon zu eng war und seitdem will ich nur noch abnehmen, aber habe Bedenken es wieder nicht zu schaffen. Was denk ihr woran es liegen könnte? Es ist vielleicht wieder eine Depression?

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