Hilfe bei Angst vor Soldaten

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5 Antworten

Mein Rat: Psychotherapeutin aufsuchen. Besonders hilfreich bei spezifischen Phobien soll die Verhaltenstherapie sein. Aber wenn Dir andere Ansätze mehr zusagen (oder Du nur einen Therapeuten anderer Fachrichtung findest), hilft das sicher auch. Am besten sofort mit der Therapeutensuche beginnen, denn die Wartezeiten betragen heute 3-12 Monate! Viel Erfolg und alles Gute für Dich!

Hallo,

am besten mit dem Hausarzt darüber sprechen und eine Überweisung zum Psychotherapeuten holen. Bei der Therapeutensuche können die Kassenärztliche Vereinigung oder die Krankenkasse helfen.

Gruß

RHW

Phobien sind DIE psychische "Störung", die am besten behandelt werden kann. Es gibt eine eindeutige und klare Therapie, die bei mehr als 80% aller Fälle Erfolg hat. Das ist viel mehr als die meisten körperlichen Störungen. Such dir einen guten Therapeuten und das Problem ist innerhalb von einem Jahr erledigt.

Abgesehen davon ist es schon in Ordnung, eine gewisse Furcht zu haben, wenn man Soldaten sieht. Aber so wie du es beschreibst, ist es schon ne gute Idee, etwas gegen die Panik zu tun, die dich dann überfällt.

Fragenduell 03.07.2014, 12:39
Abgesehen davon ist es schon in Ordnung, eine gewisse Furcht zu haben

Warum sollte man vor einem Soldaten eine gewisse Furcht haben? Ist doch total unnötig.

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scben 03.07.2014, 13:22
@Fragenduell

Weil Soldaten für Krieg, für Töten usw. stehen - oder dafür, dass sie im Zweifel selbst getötet werden. Alles Gründe, da ein mulmiges Gefühl zu bekommen.

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Cholo1234 05.07.2014, 21:26
@scben

Oder auch für Katastrophenhilfe, humanitäre Einsätze, etc.

Beim nächsten Hochwasser hat die Bundeswehr dann auch wieder ihre umjubelten drei Tage.

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navynavy 05.08.2014, 09:52
@scben

Nach dieser Logik stehen Ärzte für Herzinfarkte und Krebs, Feuerwehrleute für Großbrände und Polizisten für Morde, Verkehrsunfälle und Banküberfälle...

Dieses naive Bild Soldat = Krieg = Töten ist so vereinfachend und naiv, dass man sich schon fragt, was unsere ach so gebildete und aufgeklärte Gesellschaft für ein Bild von der Bundeswehr hat. Macht euch doch einmal über Auslandseinsätze, ihre Hintergründe und auch ihre Erfolge schlau, bevor ihr mit solchen Stammtischparolen um euch werft.

Dass deutsche Soldaten (und auch die vieler anderer Staaten) vor allem dazu beitragen, dass Konflikte und Kriege eben gerade NICHT noch weiter ausufern, scheint eine unbekannte Tatsache zu sein.

Natürlich gibt es auch "schwarze Schafe" unter den Armeen der Welt - ich will da jetzt gar keine Namen nennen. Aber bezogen auf unsere Bundeswehr ist dieses Bild einfach nur verzerrt und gutmenschen-blauäugig.

Empört euch doch lieber mal über unsere Rüstungslobby, die hemmungslos Waffen an ziemlich schwarze Schafe verhökert - nämlich solche, die gar nicht so unwahrscheinlich einmal Auslandseinsätze nötig machen, in die dann unsere Soldaten geschickt werden.

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Wenn man durch deutsche Städte läuft, sieht man jede Menge Gruppen vor denen man mehr Angst haben muss als vor Soldaten.

Du solltest einen Psychologen aufsuchen.

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