Hilfe! Wer kann mir bei der Suche nach dem Vater meines Vaters helfen?

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5 Antworten

Das hätte nur seine Mutter beantworten können. Wenn sie das beim Standesamt oder den Kirchenbehörden seinerzeit nicht angegeben hat, sind Sie auf eventuelle Aufzeichnungen oder Briefe von ihr angewiesen. Vielleicht wissen es noch irgendwelche Verwandten. Aber sonst sehe ich da keine Chance. Sie können ja schlecht die Nation auf Verdacht auf ihre DNS untersuchen lassen...

MONSTERRATTE 01.04.2012, 19:36

Guten Tag "Bretter Pit"

Sie haben Recht wenn sie sagen das nur die Mutter meines "Vaters" diese Frage hätte beantworten können . Beide sind aber Tod und auch zu Lebzeiten war das Thema "Vaters Vater" von beiden Seiten als ein Tabuthema behandelt worden . Briefe und eventuelle Aufzeichnungen sind - falls überhaupt vorhanden gewesen , durch Kriegseinwirkungen vernichtet worden .

Da mein sogenannter "Vater" ursprünglich aus dem Raum Heilbronn/Weinsberg stammte ,und nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft nach Mannheim umzog , sind im Verlauf der Jahre alle Verwandtschaftlichen Kontakte erloschen .

Auch mein Versuch über das zuständige Standesamt/Pfarramt mir Klarheit zu verschaffen, brachten kein Ergebnis . So langsam beginne ich zu resignieren da ich keine weitere Möglichkeit wüsste außer über die GF Seite das Geheimnis der Herkunft meines "Vaters" zu lüften .

Trotzdem recht herzlichen Dank für ihre Antwort !

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Das ist eine verdammt harte Nuss und du hast schon so viele Möglichkeiten versucht, Licht in das Dunkel der Familiengeschichte zu bekommen. Standesamt und Pfarramt sind ausgereizt, Ist auch bei der Heirat deines Vaters im Kirchenbuch kein Hinweis auf dessen Vater enthalten? Dein Großvater wurde 1923 geboren. Wenn der Geburtsort eine kleine Gemeinde war und er dort auch zur Schule ging, gibt es dann noch Schulkamerad/innen. Diese wären heute zwischen 80 und 90 Jahre alt. Gerade in diesen Kreisen wurden erfahrungsgemäß "unter der Hand" solche Geheimnisse über uneheliche Vaterschaften ausgetauscht. So eine Informationsquelle halte ich noch für die einzige Möglichkeit, etwas über deine eigene Herkunft zu erfahren.

MONSTERRATTE 02.04.2012, 11:27

Hallo aetnastuermer !

Danke für deine Antwort . Du hast dich beim Lesen meiner Frage ein wenig geirrt . Mein eigener "Vater" ist Jahrgang 1923 , folglich "müsste" dessen Vater noch weit älter sein sollte er noch Leben , was aber logisch betrachtet unmöglich ist wenn man bedenkt das er selbst 88Jahre alt wurde . Mein Versuch über das Taufregister weiter zu kommen war ebenso Erfolglos . Man "sollte" eigentlich meinen , das in einem Land wie Deutschland wo alles von der Wiege bis zur Bahre Dokumentiert und und Registriert wird jeder Mensch in irgend einer Form Spuren hinterlässt ,aber durch die leider erfolglose Suche bin ich in der Zwischenzeit eines besseren belehrt worden .

Trotzdem nochmals vielen herzlichen Dank !

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Es gibt im Internet mehrere Seiten, bei denen Familienstammbäume erstellt werden können, eventuell wäre das eine Möglichkeit. Wenn allerdings im Geburtsregister keine Angaben stehen, dürfte sehr schwer sein, weil Zeitzeugen wohl kaum noch auffindbar sind, es sei denn, es gibt tatsächlich noch einige uralte Leute im Geburtsort deines Vaters, die sich erinnern könnten.

MONSTERRATTE 01.04.2012, 19:48

Guten Tag und Danke für deinen Kommentar !

Ich glaube kaum, das es in dem Dorf aus dem mein "Vater" stammt noch jemand lebt . Er starb mit 88Jahren , und rein rechnerisch müssten eventuelle Zeitzeugen weit über 100 Jahre alt sein .

So wird dieses Kapitel "Wer war der "Vater meines Vaters ? " für mich für immer unbeantwortet bleiben .

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gegnhang 02.04.2012, 00:24
@MONSTERRATTE

Ja leider wird das wohl so sein. Manches kann man halt im Leben nicht ändern, dann hilft nur, die Gegebenheiten zu akzeptieren. Aber daran sollte ein gutes Leben dann auch nicht scheitern. Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und Gesundheit.

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Wenn seine Mutter den Vater nirgendwo angegeben hat, dann kannst du nichts machen.

Vor 30 oder 40 Jahren hättest du evtl. noch lebende Verwandte befragen können.

MONSTERRATTE 02.04.2012, 11:40

Hallo Franzi111 !

Danke für deinen Kommentar . Ja du hast Recht ,vor 30 - 40Jahren wäre theoretisch die Möglichkeit noch bei weitem besser gewesen , aber zu dieser Zeit war ich selbst Anfang 20 gewesen und hatte andre Dinge im Kopf als mir Gedanken über den Vater meines "Vaters" und dessen Herkunft zu machen .

Trotzdem herzlichen Dank für deine Antwort !

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Manechmal ist es einfach besser loszulassen und alles zuvergessen.Es gibt Sachen die sollte man nicht wissen,auch wenn man es wissen will. :)

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